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Wie die Mobilität in der Stadt von morgen aussehen kann

| Redakteur: Hendrik Härter

Das Smartphone sicher beim Fahren benutzen: Mit mySPIN von Bosch können Autofahrer ihr Smartphone mit dem Fahrzeug verbinden und Apps wie die Navigation oder Streaming-Dienste sicher und ablenkungsfrei während der Fahrt nutzen.
Das Smartphone sicher beim Fahren benutzen: Mit mySPIN von Bosch können Autofahrer ihr Smartphone mit dem Fahrzeug verbinden und Apps wie die Navigation oder Streaming-Dienste sicher und ablenkungsfrei während der Fahrt nutzen. (Bild: Bosch)

Die smarte Stadt ist vernetzt und wird von autonom fahrenden Fahrzeugen befahren. Wie die neue Form der Mobilität aussehen kann, zeigt Bosch auf der CES im Januar 2018 in Las Vegas.

Im Innenraum einer künftigen Fahrzeuggeneration steht das Cockpit im Mittelpunkt. Dieses präsentiert Bosch in einem speziellen Vorführfahrzeug auf Basis eines Cadillac Escalade. Die Besucher erleben ein ganzheitliches Anzeige- und Bedienkonzept.

Das Human Machine Interface ist die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug und wartet mit fünf aufeinander abgestimmten Displays auf. Somit soll das Autofahren sicherer und stressfreier und der Fahrer weniger abgelenkt werden. Eine Fahrerkamera und ein Sprachassistent erkennen den Fahrer und laden automatisch seine persönlichen Einstellungen für Sitz und Spiegel sowie seine Lieblingsplaylisten. Ein ähnliches Konzept hat auch Osram zusammen mit dem Think Tank Rinspeed präsentiert.

Mobilitätsdienste mit dem BMWi3

Mithilfe von einer Sprachsteuerung oder eines Bedienfeldes mit haptischem Feedback kann der Fahrer Infotainment, Navigation und Klimafunktionen bedienen und hat dabei die Straße immer im Blick. Zusammen mit BMW präsentiert Bosch verschiedene Mobilitätsdienste für das vernetzte Fahrzeug auf Basis eines BMWi3. Mit dem Anstieg vernetzter Fahrzeuge – rund 250 Mio. werden es laut Gartner bis 2020 weltweit sein – wächst auch das Potenzial für neue digitale Dienste.

Hier bietet Bosch ganz unterschiedliche Services an, die den Fahrer ohne lange Suche aus dem Auto heraus zu einer freien Ladesäule oder einem freien Parkplatz lotsen. Weitere Dienste warnen den Fahrer vor Falschfahrern oder lösen bei einem Unfall automatisch einen Notruf aus.

An seinem vernetzten Show Car zeigt das Tech-Unternehmen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann. Das Konzeptfahrzeug ist immer online und mit dem Smart Home und seiner Umgebung vernetzt. Damit lässt sich per Fingertipp oder mit einer einfachen Geste auf Wunsch das nächste eBike reservieren oder zu Hause die Fenster bei Regen schließen.

Smartphone verbindet sich

Auch das Thema Smartphone nimmt sich Bosch an: Mit mySPIN können Autofahrer ihr Smartphone mit dem Fahrzeug verbinden und Apps für Navigation oder Streaming-Dienste während der Fahrt nutzen.

Für Autos ist die Smartphone-Integrationslösung bereits seit 2014 erhältlich. Nun wurde mySPIN für den Einsatz bei Zweirädern und Freizeitfahrzeugen angepasst. Auf der CES 2018 stellt Bosch seine Smartphone-Integrationslösung im Powersports-Fahrzeug Can-Am Spyder F3 Limited der kanadischen Firma BRP (Bombardier Recreational Products) vor.

Nachdem Tesla seinen rein elektrisch angetriebenen Semi-Truck vorgestellt hat, rücken vernetzte Trucks für eine optimierte Logistik in den Mittelpunkt: Bosch hat gemeinsam mit Daimler Trucks und Fleetboard die Common Telematics Platform entwickelt.

Flottenmanager warnen vor Ausfällen

Flottenmanager können damit den technischen Status der Fahrzeugkomponenten überwachen und vor möglichen Ausfällen warnen, noch bevor sie passieren. Das vermeidet ungeplante Reparaturen, optimiert Werkstattaufenthalte weiter und erhöht die Zuverlässigkeit von Transporten. Für seine Telematik-Lösung zur zukunftsweisenden Vernetzung schwerer Nutzfahrzeuge erhielt Bosch einen CES 2018 Innovation Award in der Kategorie „Tech For A Better World“.

Kommunizieren vernetzte Fahrzeuge untereinander, können sie sich in kritischen Situationen warnen. Stau hinter einer Bergkuppe oder ein Fahrzeug, das plötzlich aus einer nicht einsehbaren Seitenstraße kommt. Mit seiner neuen Connectivity Control Unit (CCU) hat Bosch eine Vernetzungshardware entwickelt, welche die Vehicle-to-X-Kommunikation als zentrale Steuereinheit im Fahrzeug regelt.

Sicherheit vernetzter Fahrzeuge

Die Vehicle-to-X-CCU arbeitet mit allen gängigen Kommunikationsstandards wie WLAN, LTE oder DSRC und kann überall auf der Welt eingesetzt werden. Das Intrusion Detection and Prevention System (IDPS) der Bosch-Tochtergesellschaft Escrypt erkennt und analysiert mit einer speziellen Security-Software potenzielle Angriffe im vernetzten Fahrzeug.

Schnell und wirkungsvoll können geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden – für das einzelne Fahrzeug und die gesamte Flotte. Zudem stellt der Security-Spezialist die Software erstmalig auf der CES 2018 eine Datensicherheitslösung für die sichere Vehicle-to-X-Kommunikation vor.

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