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Los Angeles Auto Show 2012 Weltpremiere des BMW i3 Concept Coupé

| Redakteur: Thomas Kuther

Auf der Los Angeles Auto Show 2012 zeigt die BMW Group mit der Studie BMW i3 Concept Coupé das Potential für eine mögliche Erweiterung des Fahrzeugportfolios.

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Das BMW i3 Concept Coupé ist das erste vollständig vernetzte Elektrofahrzeug der Welt
Das BMW i3 Concept Coupé ist das erste vollständig vernetzte Elektrofahrzeug der Welt
(Bild: BMW Group)

Das BMW i3 Concept Coupé ist laut BMW das erste vollständig vernetzte Elektrofahrzeug der Welt. Für den Einsatz in Serienfahrzeugen konzipierte BMW i ConnectedDrive Dienste gewährleisten eine an den speziellen Anforderungen der E-Mobilität orientierte Nutzung des Navigationssystems sowie des Informationstransfers zwischen dem Fahrzeug, seiner Umgebung und dem Smartphone seines Fahrers.

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Elektroantrieb mit 125 kW und 250 Nm

Analog zum BMW i3 Concept wird auch das Coupé von einem von der BMW Group entwickelten Elektromotor angetrieben, der eine Höchstleistung von 125 kW sowie ein maximales Drehmoment von 250 Nm erzeugt und seine Kraft über ein einstufig ausgelegtes Getriebe an die Hinterräder überträgt. Ihre Energie bezieht die E-Maschine aus Lithium-Ionen-Akkus, die in den Unterboden integriert sind. Die tiefe Anordnung der Batterieeinheiten verlagert den Schwerpunkt nach unten.

Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff

Die Fahrgastzelle bildet das Zentrum des Life-Moduls, das aus Carbon (carbonfaserverstärktem Kunststoff, CFK) gefertigt wird. Im weitgehend aus Aluminium bestehenden Drive-Modul sind auch beim BMW i3 Concept Coupé Antrieb, Fahrwerk, Energiespeicher, Struktur- und Crashfunktionen integriert.

Coupé tritt breiter und flacher auf

Das BMW i3 Concept Coupé hat eine Karosserielänge von 3964, eine Breite von 1768 und eine Höhe von 1555 mm. Im direkten Vergleich zum BMW i3 Concept tritt die neue Studie damit breiter und flacher auf. Der Radstand von 2570 mm entspricht hingegen dem des serienmäßigen BMW i3.

Anzeige- und Bedienkonzept mit modernster Display-Technik

Als Schnittstellen für den Informationsaustausch zwischen Fahrzeug und Fahrer sowie zur Steuerung der Infotainment- und Kommunikationsfunktionen dienen im BMW i3 Concept Coupé zwei Displays. Informationen, die das Fahren effizienter, komfortabler und sicher machen sollen, werden auf den Displays dargestellt. Das Navigationssystem wird über BMW i ConnectedDrive mit der Außenwelt vernetzt.

Informationen werden als dreidimensionale Grafiken dargestellt

Die Informationen werden in Form von dreidimensional aufbereiteten und hochauflösenden Grafik-Darstellungen im reduzierten Stil der Marke BMW i vermittelt. Die Aufgaben des Kombiinstruments übernimmt ein 6,5-Monitor, der auf der Lenksäule angeordnet ist. Auf ihm werden alle fahrrelevanten Informationen digitale angezeigt. Auf gleicher Höhe steht das zweite Display im Zentrum des Cockpits. Mit einer Diagonale von 8,8 Zoll ermöglicht es die Darstellung von detaillierten Grafiken.

Auf diesem Monitor werden u.a. die Funktionen des Navigationssystems einschließlich der BMW i ConnectedDrive Dienste abgebildet. Auch die Informationen der von BMW ConnectedDrive bekannten Funktionen werden dort angezeigt. Darüber hinaus versorgt das zentrale Display Fahrer und Beifahrer mit Details über den Fahrzeugzustand und den Betriebsmodus des Antriebssystems.

Perfektes Zusammenspiel von zwei Monitoren

Das Zusammenspiel der beiden Displays wurde bezüglich der abgebildeten Informationen so entwickelt, dass diese situationsgerecht auf beide Monitore verteilt werden. Beim Starten des Fahrzeugs tritt zunächst das Kombiinstrument in Aktion. Es signalisiert die Fahrbereitschaft des Fahrzeugs mit einer Begrüßungssequenz, deren Animation vom zentralen Informationsdisplay aufgegriffen wird.

In der Zwischenzeit hat das System die Verbindung zum Smartphone des Fahrers hergestellt und zeigt aktuelle Kalendereinträge an. Kurz darauf erhält der Fahrer eine Textnachricht, die den vereinbarten Ort für sein Meeting beinhaltet. Aus den dort genannten Adressdaten wird automatisch ein Navigationsziel generiert und auf dem zentralen Informationsdisplay dargestellt. Der Fahrer erfährt außerdem, dass sein Ziel innerhalb der Reichweite des Fahrzeugs liegt, und ihm wird empfohlen, die Batterie seines Fahrzeugs am Zielort zu laden.

Kurz vor der Ankunft werden ihm dazu verschiedene Ladestationen zur Buchung vorgeschlagen. Die nächstgelegene Station wird vom Fahrer ausgewählt und nach der Bestätigung für ihn reserviert. Zusätzlich kann sich der Fahrer bereits unterwegs über die Art des Restaurants, in dem sein Meeting stattfindet, informieren sowie aus seiner persönlichen Playlist das Musikprogramm für die Fahrt dorthin auswählen. Nach seiner Ankunft verbindet er das Fahrzeug mit der zuvor gebuchten Ladestation. Komplettiert wird die beispielhafte Darstellung der Funktionen durch eine Animation über den Ladevorgang, die beim Aufladen der Batterie auf beiden Displays zu sehen ist.

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