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Wasserstoff-Rat wächst zur weltweiten Koalition

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Der Wasserstoff-Rat wächst und wächst: Elf neue Mitglieder aus Asien, Nordamerika und Europa ergänzen das multinationale Gremium, das den Wandel zu einer schadstofffreien Mobilität vorantreiben will.

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Mit den elf neuen Unternehmen aus der Öl- und Gas- sowie der Energie-, Technologie- und Automobilbranche hat sich die Zahl der Wasserstoff-Rat-Mitglieder seit Gründung mehr als verdoppelt.
Mit den elf neuen Unternehmen aus der Öl- und Gas- sowie der Energie-, Technologie- und Automobilbranche hat sich die Zahl der Wasserstoff-Rat-Mitglieder seit Gründung mehr als verdoppelt.
(Bild: Fred MacGregor)

Der sogenannte Wasserstoff-Rat nimmt weiter Gestalt an. Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Konsortium konnte elf neue Mitglieder hinzugewinnen. Der Wasserstoff-Rat setzt sich für die Energiewende durch Wasserstoff und wasserstoffbasierten Fahrzeuge ein. Das Gremium spricht Empfehlungen aus und arbeitet eng mit Politik, Geschäftspartnern und anderen Entscheidungsträgern zusammen, um unter anderem den Temperaturanstieg zu begrenzen.

Wasserstoff spielt nach Ansicht des Rates eine wichtige Rolle: Er könnte 18 Prozent des weltweiten Energiebedarfs decken, sechs Gigatonnen CO2 einsparen und einen Markt mit 2,5 Billionen US-Dollar Umsatz pro Jahr und 30 Millionen neuen Jobs bis Mitte des Jahrhunderts schaffen. Der vielseitige Energieträger setzt bei der Umwandlung in Strom weder CO2 noch andere Schadstoffe frei, bietet aber eine nahezu uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenfahrzeuge wie zum Beispiel der Toyota Mirai bieten ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.

Mit den elf neuen Unternehmen aus der Öl- und Gas- sowie der Energie-, Technologie- und Automobilbranche hat sich die Zahl der Mitglieder seit Gründung mehr als verdoppelt. An Bord sind nun Firmen aus allen Schlüsselmärkten. Zu den Neulingen zählen 3M, Bosch, China Energy, Great Wall Motor, JXTG Nippon Oil & Energy Corporation und Weichai als Kernmitglieder sowie Hexagon Composites, Marubeni, McPhy, Nel Hydrogen und Royal Vopak auf unterstützender Ebene.

„Ich freue mich, dass mehr und mehr führende Unternehmen aus der ganzen Welt sich zum Wasserstoff bekennen und ihn als Schlüssel für die Energiewende anerkennen. Seit der Gründung vor einem Jahr konnte der Wasserstoff-Rat die Zeichen der Zeit nutzen. Die aktive Teilnahme an hochkarätigen Events wie dem Weltwirtschaftsforum, der Klimawoche in New York, dem One Planet Summit und der Klimakonferenz COP 23 hat zu großen Fortschritten beim Engagement von Politikern und Regierungen geführt“, erklärt Benoît Potier, Vorstand des Wasserstoff-Rats sowie Vorstand und CEO von Air Liquide.

Zu den weiteren Mitgliedern gehören neben BMW, Honda und Toyota gehören noch andere führende Automobil- und Fahrzeughersteller wie Audi, Daimler, GM, Hyundai und Kawasaki sowie Energie- und Technologieunternehmen wie Air Liquide, Alstom, Anglo American, Engie, Shell, Linde und Total.

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