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Wasser – Stoff der Mobilität?

| Autor: Thomas Kuther

Thomas Kuther, Redakteur: „Mit Brennstoffzellen kommen rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge wesentlich weiter.“
Thomas Kuther, Redakteur: „Mit Brennstoffzellen kommen rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge wesentlich weiter.“ (Bild: VBM-Archiv)

„Ich glaube, dass Wasser eines Tages als Brennstoff genutzt wird. Wasser, in seine Elemente Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, wird zur unerschöpflichen Energiequelle werden.“ So schrieb Jules Verne bereits anno 1874 in seinem Roman „Die geheimnisvolle Insel“.

Angesichts von Klimawandel und knappen Ölreserven arbeiten immer mehr Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen daran, Jules Vernes Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Bundesregierung zieht am selben Strang und hat die „Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ ins Leben gerufen, die mit einem Gesamtbudget von 1,4 Milliarden Euro die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vorantreiben soll.

Besonders interessant ist Wasserstoff für den Antrieb von Autos, denn Brennstoffzellen als Range-Extender können die noch unzureichende Reichweite reiner Elektrofahrzeuge deutlich erhöhen.

Vor diesem Hintergrund haben sich Ende September führende Unternehmen der Automobil-, Mineralöl- und Gasindustrie sowie der Energiewirtschaft in einem Konsortium zusammengeschlossen, das gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium den flächendeckenden Aufbau von Wasserstofftankstellen vorantreiben will. So soll bis 2015 die serienmäßige Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ermöglicht werden. Unterstützung kommt auch von der Bundesregierung, die eine Anschubfinanzierung von 15 Millionen Euro für Wasserstofftankstellen im Rahmen des Konjunkturpakets II vorgesehen hat.

Wenn alles nach Plan läuft, könnten laut Bundesverkehrsminister Tiefensee 70 Prozent der Pkw und kleineren Lkw bis 2050 mit Wasserstoff fahren, was die CO2-Emissionen des Verkehrs um bis zu 80 Prozent reduzieren würde – und einmal mehr wäre eine Vision Jules Vernes Wirklichkeit geworden ...

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