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Vom Bordnetz zur smarten Architektur im Auto

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Aptiv präsentierte auf dem 20. VDA-Technikkongress eine Smart Vehcile Architecture, mit der die steigenden Datenmengen im Fahrzeug sicher gemanaged werden können.
Aptiv präsentierte auf dem 20. VDA-Technikkongress eine Smart Vehcile Architecture, mit der die steigenden Datenmengen im Fahrzeug sicher gemanaged werden können. (Bild: Clipdealer)

Automatisiertes Fahren erzeugt einen massiven Datenverkehr im Automobil. Um den Anstieg der Datenraten im Auto sicher zu managen, stellt Aptiv seine neue „Smart Mobility Architecture“ vor.

Heute flirren während eines Wimpernschlags ungefähr 15000 Datenpakete durch das Bordnetz eines Automobils. Wenn im nächsten Jahrzehnt automatisiert fahrende Automobile nach Level 4 unterwegs sein werden, steigt dieser Datenverkehr auf unvorstellbare 100.000 Informationen pro Wimpernschlag. Bisherige Bordnetzkonzepte, die für neue Funktionen einfach weitere Kabel und Steuergeräte in das Gesamtsystem integrieren, sind diesen künftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Sie würden schlichtweg zu komplex, zu teuer, zu schwer und zu groß für den beengten Bauraum im Fahrzeug.

Lee Bauer, Vice President Architecture von Aptiv, präsentierte deshalb auf dem 20. VDA-Technikkongress in Berlin eine Smart Vehcile Architecture mit disruptivem Ansatz. Sie vereint eine völlig neue Architektur, neueste Datentechnologien, schnelle Prozessoren und intelligente Sicherheitskonzepte. Der Vorteil von Aptiv: das Unternehmen verfügt über Expertise in allen relevanten Teildisziplinen. Die hochqualifizierten Spezialisten von Aptiv entwickeln und produzieren Kabel, Steckverbinder, Steuergeräte, Sensoren sowie Software und integrieren alles zu einem intelligenten Gesamtsystem.

Nur eine neue, smarte Architektur wird alle zukünftigen Herausforderungen des automatisierten Fahrens, des Infotainments und der alternativen Antriebe meistern. Sie wird dank neuer Datenbus-Technologien über genügend Bandbreite verfügen, sie wird ein redundantes Sicherheitskonzept für die Leistungsverteilung und den Datenverkehr aufweisen, modular erweiterbar und die technische Grundlage für Big Data und neue Geschäftsmodelle sein. Kurzum: die neue Smart Mobility Architecture von Aptiv wird das neue Nervensystem und Gehirn des Fahrzeugs von morgen.

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