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Virtueller Fahrversuch: Aktuelle Version 7.0 von CarMaker mit neuen Funktionen

| Redakteur: Hendrik Härter

In der aktuellen Version 7.0 von CarMaker bietet IPG Automotive unter anderem detaillierte Sensormodelle und die Möglichkeit, verschiedene Testkilometer parallel zu simulieren.
In der aktuellen Version 7.0 von CarMaker bietet IPG Automotive unter anderem detaillierte Sensormodelle und die Möglichkeit, verschiedene Testkilometer parallel zu simulieren. (Bild: IPG Automotive)

In der aktuellen Version 7 von CarMaker sind detaillierte Sensormodelle, RDE-konforme Emissionstests, parallele Simulationen verschiedener Testkilometer auf High-Performance-Computing-Clustern und über 400 neue 3D-Objekte für die virtuelle Testumgebung möglich.

Reale Testszenarien inklusive des gesamten Umfelds detailgetreu in die virtuelle Welt übertragen und das mit leistungsstarken und echtzeitfähigen Modellen für Fahrzeug, Straße, Fahrer und Verkehr: Das ist die Kernkompetenz der Simulationslösungen der CarMaker-Produktfamilie. Jetzt hat IPG Automotive ein aktuelles Release herausgebracht, mit der die Produkte auch für die parallele Simulation auf mehreren Prozessoren bzw. Prozessorkernen eingesetzt werden können. Sogenannte High-Performance-Computing- (HPC-)Clustern sowie HPC Light können Tests durch verteiltes Rechnen schneller erledigen.

In der Fahrzeugentwicklung und hier sind es vor allem die unterschiedlichen abzusichernden Szenarien bei Fahrerassistenzsystemen oder automatisierten Fahrfunktionen, verkürzt sich die Rechenzeit durch den Einsatz hoch performanter Computer. Mit dem jetzt vorgestellten Release 7.0 ist es möglich, die offene Integrations- und Testplattform CarMaker für den Einsatz auf HPC-Clustern zu nutzen und virtuell unzählige Testkilometer zurückzulegen.

Realfahremissionen automatisiert testen

Der RDX-Test-Generator ist speziell für die Antriebssystementwicklung entwickelt worden und es sind eine Vielzahl von realitätsnahen Testzyklen zur Bewertung von Real Driving Emissions (RDE) und Energie-/Kraftstoffverbrauch automatisiert möglich. Die Testszenarien werden unter Einbeziehung von einstellbarem Fahrerverhalten und Verkehrsaufkommen generiert und können reproduzierbar für die Antriebssystemoptimierung genutzt werden. Mit der neuen Produktvariante CarMaker/TestBed sprechen die Experten von IPG Automotive speziell die Anwender im Bereich Antriebsentwicklung an Leistungsprüfständen an.

Vorangekommen ist IPG Automotive bei der echtzeitfähigen Modellierung und Erzeugung von Rohsignalen von Sensoren. Mit den Ultraschall- und Radar-RSI-Modellen wird das Portfolio der Sensormodelle in der CarMaker-Produktfamilie ergänzt. Die Rohsignalschnittstellen sorgen dafür, detailliert physikalische Effekte abzubilden und bieten somit beispielsweise die Möglichkeit, Sensorfusionsalgorithmen virtuell zu entwickeln. Egal, ob der Fokus der Tests auf der Wahrnehmung oder auf zu fällenden Entscheidungen liegt. Dank einer umfangreichen Umfelderkennung sind präzise, daraus abzuleitende Fahraktionen möglich.

Neuer Look für die Datenanalyse

IPGControl, das Datenanalyse-Tool erscheint im neuen Design und mit mehr Features. Das neue Datenquellen-Panel enthält beispielsweise ein Schnappschuss-Tool zum Vergleich von zwei Testläufen und die generelle Möglichkeit, mehr als eine Quelle gleichzeitig anzeigen zu lassen. Weiterhin gibt es eine mausgesteuerte Zoomfunktion und die Option, die vorherige Sitzung automatisch wiederherzustellen.

Insbesondere bei der Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren spielt die Abbildung komplexer Verkehrsszenarien im virtuellen Fahrversuch eine entscheidende Rolle. Mit dem Scenario Editor lassen sich detaillierte Szenarien schnell generieren. Zu den Neuerungen im Scenario Editor zählen ein neues Pfad- und Routenkonzept, manöverbasierte Fahrspurwechsel sowie eine flexible Platzierung des Verkehrs auf allen Fahrspuren. Zudem wurde die Routendefinition wesentlich vereinfacht und die Verkehrswegeplanung dynamischer gestaltet. Die Bedienbarkeit des Editors wurde nochmals verbessert.

Die Auswahl aus mehr als 90 neuen Fahrzeugen wie Lkw, Pkw, Motorräder oder Transporter, 170 neue Gebäudearten wie Reihenhäuser, Büro- und Industriegebäude oder US-amerikanische Vorstadthäuser und Vegetation machen noch detailliertere Szenarien möglich. Die NCAP-Soft-Targets sind nun auch enthalten.

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