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Verstärker für LIDAR und industrielle Bildgebung

| Redakteur: Margit Kuther

Die rauscharmen Transimpedanzverstärker (TIA) LTC6560 und LTC6561 von ADI meistern eine Bandbreite von 220 MHz. Der LTC6560 ist ein Einkanal- und der LTC6561 ein Vierkanal-TIA, geeignet für LIDAR-Empfänger, die Avalanche-Photodioden nutzen.

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Transimpedanzverstärker von ADI: LTC6560 und LTC6561 meistern 220 MHz.
Transimpedanzverstärker von ADI: LTC6560 und LTC6561 meistern 220 MHz.
(Bild: Digi-Key)

Diese Verstärker verfügen über eine Transimpedanzverstärkung von 74 kΩ und einen linearen Eingangsstrombereich von 30 μA. Bei Verwendung einer Avalanche-Photodiode (APD) mit einer Gesamteingangskapazität von 2 pF beträgt die Rauschdichte des Eingangsstroms 4,8 pA/√Hz bzw. 4,5 pA/√Hz bei 200 MHz. Mit geringerer Kapazität verbessern sich Rauschen und Bandbreite weiter. Der LTC6560 wird mit einer einzelnen 5-V-Versorgung betrieben und verbraucht nur 90 mW. Der LTC6561 verbraucht 200 mW (Vertrieb: Digi-Key).

Mithilfe des Ausgangs-MUX des LTC6560 können mehrere Komponenten LTC6560 zu einem einzigen Ausgang kombiniert werden, während der LTC6561 einen 4-zu-1-MUX besitzt. Die Komponenten LTC6561 können kombiniert werden, um direkt an APD-Arrays mit 12, 16 und 32 Kanälen angebunden zu werden. Die schnelle Wiederherstellung nach Überlastung und das schnelle Ausgangsmultiplexing von LTC6560 und LTC6561 machen sie zu einer guten Wahl für LIDAR-Empfänger mit mehreren APD.

Der asymmetrische Ausgang dieser Verstärkers kann bei einer Last von 100 Ω über 2 VPP schwingen. Der niederohmige Ausgang im Stile eines Operationsverstärkers ist für die Ansteuerung von Kabeln mit einem Abschlusswiderstand von 50 Ω ausgelegt.

LTC6560 und LTC6561 sind in 16-poligen und 24-poligen, unbedrahteten QFN-Gehäusen mit freiliegenden Pads für Wärmemanagement und niedrige Induktivität untergebracht.

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