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Smart Home trifft e-Mobility

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Effizient, energiesparend und voll im Trend: Neue Technologien in den Bereichen Elektromobilität und Internet of Things helfen, besser mit Energieressourcen zu haushalten und machen das Leben komfortabler und sicherer. Mit der iHaus Smart-Home-App lassen sich nun auch die E-Autos von Tesla steuern und an das intelligente Hausnetzwerk anbinden.

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Die iHaus App informiert über Ladezustand und Reichweite, mit ihr lässt sich der Ladevorgang starten und beenden, der Tesla hupt per Fingertipp, startet den Ladezustand per Sprachbefehl an Alexa, heizt sich vor oder wacht auf Befehl aus dem Sleep Modus auf.
Die iHaus App informiert über Ladezustand und Reichweite, mit ihr lässt sich der Ladevorgang starten und beenden, der Tesla hupt per Fingertipp, startet den Ladezustand per Sprachbefehl an Alexa, heizt sich vor oder wacht auf Befehl aus dem Sleep Modus auf.
(Bild: iHaus )

Tesla zieht ins Smart Home ein, besser gesagt in die smarte Garage. Mit der Integration in die hersteller- und systemunabhängige iHaus App lassen sich die Fahrzeuge ab sofort mit allen anderen IoT- und KNX-Geräten im intelligenten Zuhause zentral steuern und vernetzen. Ob Model S, Model X oder Model 3 – alle Tesla sind nun über die iHaus App steuerbar und schaffen neue Möglichkeiten für mehr Sicherheit, Komfort und Energieeinsparmöglichkeiten im und um das Smart Home.

So lässt sich ein Tesla mit iHaus steuern

Wurde das Fahrzeug einmal in die iHaus App integriert, stehen dem Besitzer dort alle Grundfunktionen der herstellereigenen Tesla-App zur Verfügung. Die iHaus App informiert über Ladezustand und Reichweite, mit ihr lässt sich der Ladevorgang starten und beenden, der Tesla hupt per Fingertipp, startet den Ladezustand per Sprachbefehl an Alexa, heizt sich vor oder wacht auf Befehl aus dem Sleep Modus auf.

Abgesehen davon, dass mit iHaus nur noch eine App für die Steuerung des gesamten Smart Homes mitsamt dem smarten Garagenbewohner benötigt wird, liegt der Nutzen in der Verknüpfung der Systeme und Geräte. So ist es nun möglich, das E-Fahrzeug beispielsweise mit Philips Hue oder IKEA Tradfri Lampen zu vernetzen und die Lichter blinken grün, wenn der Tesla vollgeladen ist.

Der Tesla lässt sich auch in das „Guten Morgen“-Szenario einbinden, indem er aus dem Sleep Modus erwacht, während die Home-Connect-Kaffeemaschine frischen Kaffee zubereitet, die Rollladen herauffahren, die Lichter im Haus angehen und der Lieblingsradiosender anfängt zu spielen. Über das iHaus Skill für Amazon Echo kann man den Luxuswagen auch per Sprachkommando an die Assistentin Alexa bedienen.

Effizientes Energiemanagement

Zusammen mit iHaus und Tesla haben smarte Studenten des Lehrstuhls „Applied Software Engineering“ der TU München das Forschungsprojekt "MICRO Grid - Effizientes Energiemanagement im privaten Haushalt" erfolgreich entwickelt und dafür den ersten Platz beim SmartHome Deutschland Award 2017 gewonnen.

Vom Kühlschrank bis zum Tesla - im Haus der Zukunft wird die zum Großteil selbst gewonnene Energie so effizient wie möglich eingesetzt. Damit lassen sich unnötige Energiefresser entlarven und energiesparende Lösungen bei erhöhtem oder reduziertem Bedarf automatisieren.

Der iHaus MICRO Grid wird in Zukunft die Funktionalitäten in der Smart Home App erweitern. Inzwischen lässt sich der Gesamtstromverbrauch über Drittanbieter wie Discovergy messen und mit der iHaus App regulieren. Über Wenn-Dann-Beziehungen (TRIGGER) wird das Laden des Teslas an der Stromtankstelle dann automatisiert an- und abgeschalten, je nachdem wie viel eigens produzierter Solarstrom zur Verfügung steht.

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