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Radarsensoren ganz individuell für Auto und Industrie

| Redakteur: Hendrik Härter

Ein Gründerteam aus Radarspezialisten entwickelt und vermarktet Radarsensoren und integriert diese in Standard- oder auch individuelle Projektlösungen. Eingesetzt werden die Radarsensoren sowohl in der Industrie als auch im Fahrzeugbau.

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Das Radar zur Verkehrsüberwachung liefert Informationen unter anderem über die Auslastung von Fahrspuren, Baustellen- und Unfallsituationen.
Das Radar zur Verkehrsüberwachung liefert Informationen unter anderem über die Auslastung von Fahrspuren, Baustellen- und Unfallsituationen.
(Bild: Kymati)

Auf dem schnell wachsenden Markt für Radar und Hochfrequenzsignalverarbeitung gibt es einen neuen Mitspieler: Kymati aus München. Hinter dem Unternehmen steht ein Gründerteam aus Radarspezialisten mit langjähriger Technologie- und Branchenerfahrung. Neben etablierten Radaranwendungen wie Abstands- und Füllstandsmessungen, Positionierung und Kollisionsvermeidung in Logistik und Industrie sehen die Kymati-Gründer das wachsende Potenzial für die Hochfrequenzsignalverarbeitung in der Verkehrsüberwachung und für (teil-)autonome Fahrzeuge auf Straßen und in der Industrie. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Radarsensoren, integriert sie in anwendungsgerechte Standard- und Projektlösungen, und kooperiert weltweit mit Systemherstellern und -integratoren.

Kymati CEO Dirk Brunnengraeber war Mitbegründer und CEO des Positioning-Spezialisten Symeo und will nach deren erfolgreichem Verkauf mit einem neuen Team die Potenziale moderner Radartechniken ausschöpfen: „Mit der Kymati entwickeln wir bereits erfolgreich intelligente und hochauflösende Radarlösungen für die Automotive-Industrie. Als nächsten Schritt wollen wir diese erprobten und zuverlässigen Radarlösungen in neuartigen industriellen Applikationen einsetzen und so die Sicherheit und Genauigkeit von Prozessen in Logistik und Produktion deutlich verbessern.“

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Radar erkennt seine Umgebung

Die aktuelle Generation der Radarsysteme ist in der Lage, die Umgebung zu sehen, also Personen sowie Art, Position und Bewegung von Objekten zu erkennen. Gleichzeitig sind die Sensoren robust und lassen sich in elektronikfeindlichen Industrieumgebungen einsetzen. Beispielsweise lassen sich Füllstände, Lagermengen und Materialdichten messen, indem Abstände und Positionen bis hin zur Objekterkennung und Kollisionsvermeidung.

Dabei liefern Radarsignale selbst bei sehr schlechten Wetter- und Lichtverhältnissen zuverlässige Messergebnisse. Gleichzeitig bleibt der Aufwand für die Instandhaltung gering. „Während meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Kunden aus der Stahlindustrie und Betreibern von Containerterminals weltweit wurde immer wieder deutlich, dass die Vorteile von Radar überall dort zum Tragen kommen, wo ein wartungsfreier Einsatz von Messsensoren wichtig ist“, sagt Lode Theunynck, Chief Marketing Officer Kymati. Auch Lode Theunynck unterhält aus früheren Tätigkeiten ein großes persönliches Netzwerk zu Integratoren und Industriekunden, die bereits früh ein Radar eingesetzt haben.

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