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Osram und Nichia arbeiten bei Lizenzen für LEDs und Laserkomponenten enger zusammen

| Redakteur: Hendrik Härter

Die beiden LED-Spezialisten Osram und Nichia wollen bei den Lizenzen stärker zusammen arbeiten. Im Fokus steht die Herstellung nitrid-basierte Halbleiterprodukte für LEDs und Laserkomponenten.

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Straßenbeleuchtung oder auch im Fahrzeug: Osram und Nichia wollen künftig lizenzierte Patente des Vertragspartners bei der Herstellung eigener nitrid-basierter Halbleiterprodukte nuzten.
Straßenbeleuchtung oder auch im Fahrzeug: Osram und Nichia wollen künftig lizenzierte Patente des Vertragspartners bei der Herstellung eigener nitrid-basierter Halbleiterprodukte nuzten.
(Bild: Osram / Stephan Glathe)

Künftig wollen Osram und Nichia bei der Zusammenarbeit von Lizenzen stärker zusammen arbeiten. Bereits 2002 und 2010 haben Osram und Nichia sogenannte Patent-Kreuzlizenzierungsverträge geschlossen. Das ermöglicht beiden Unternehmen, die jeweils lizenzierten Patente des Vertragspartners zur Herstellung eigener nitrid-basierter Halbleiterprodukte zu nutzen. Darunter blaue, grüne und weiße LEDs sowie Laserkomponenten. Beide Unternehmen konnten sich einigen, dass seit der Unterzeichnung des letzten Lizenzvertrages zwischen beiden Unternehmen im Jahr 2010 in der LED-Technik enorme Fortschritte erzielt worden sind.

So haben beide Unternehmen in der LED- und Lasertechnik seit 2011 insgesamt mehr als 2,5 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Daher haben sich die beiden Unternehmen nun zur Aufnahme von Verhandlungen über den Abschluss eines Kreuzlizenzierungsvertrags geeinigt, der 7000 neue Patentanträge von Nichia und Osram zum Gegenstand haben soll, einschließlich ca. 2000 bereits erteilter Patente (alle Angaben beruhen auf weltweiten Zahlen).

Von der Automobil-Beleuchtung bis Displays

Die Patente decken die Bereiche Automobil- und Allgemeinbeleuchtung, LCD-Hintergrundbeleuchtung, Displays, medizinische und Industrieanwendungen sowie das komplette Spektrum der opto-elektronischen Produkte ab.

Auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette von der Halbleiterepitaxie über das Phosphormaterial bis hin zum Packaging und den nachgelagerten Fertigungstechniken haben beide Unternehmen in den letzten acht Jahren bedeutende Fortschritte erzielt und durch eine Vielzahl neuer Patente geschützt.

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