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Osram schließt Übernahme von Ring Automotive ab

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Am 1. Mai hat der Lichtkonzern Osram seine Zusammenarbeit mit dem Aftermarket-Spezialisten Ring gestartet.
Am 1. Mai hat der Lichtkonzern Osram seine Zusammenarbeit mit dem Aftermarket-Spezialisten Ring gestartet. (Bild: Osram)

Osram hat Ring Automotive, Zulieferer im Bereich Fahrzeugbeleuchtung, Autoelektronik und Autozubehör übernommen. Die britische Kartellbehörde gab grünes Licht. Die Zusammenarbeit hat am 1. Mai begonnen.

Die britische Kartellbehörde (CMA) hat der Übernahme von Ring Automotive durch Osram zugestimmt. Am 1. Mai habe die Zusammenarbeit nun offiziell gestartet, gab Osram bekannt. Mit der Akquisition des britischen Aftermarket-Spezialisten Ring erweitert Osram seine Angebotspalette. Gemeinsames Ziel sei es, schneller und besser auf neue Trends in der Automobilbeleuchtung reagieren zu können. Die Erfahrung und das technische Wissen von Ring in den Bereichen Fahrzeugbeleuchtung, -zubehör und -elektronik mache die Firma zu einer gesetzten Marke im Aftermarket. Osram will dem Ring-Portfolio wiederum Zugang zum US-Markt über die etablierten Kanäle von Osram Sylvania eröffnen und mit einer differenzierten Markenstrategie neues Umsatzpotenzial erschließen. Auch im Vertrieb sollen Synergien geschaffen werden: Ring biete dem Zulieferer eine europäische Plattform, um seine Kunden flexibler zu bedienen, Osram im Gegenzug ein globales Vermarktungssystem für die Ring-Produktpalette.

Über Ring Automotive

Das Produktportfolio von Ring reicht über die klassische Automotive-Beleuchtung hinaus. Besonders erfolgreich sei das Unternehmen im Bereich des elektronischen Autozubehörs. Die rund 3.000 Produkte seien bei über 3.000 Fachhändlern in gut 60 Ländern erhältlich. Mit 160 Mitarbeitern erzielte das britische Unternehmen 2018 einen Jahresumsatz von 46 Millionen Pfund.

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