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OLED aus 50 Segmenten lässt sich individuell ansteuern

| Redakteur: Hendrik Härter

Mit der OLED-Technik will Autobauer Audi das Lichtdesign personalisieren. Auch bei der Car-to-X-Kommunikation kommt die organische Leuchtdiode zum Zug. Dazu besteht die verbaute OLED aus 50 Segmenten, die sich beliebig aktivieren lassen.

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OLED mit 50 einzeln ansteuerbaren Elementen. Neben dem Designaspekt lässt sich die OLED-Technik auch zur Car-to-X-Kommunikation verwenden.
OLED mit 50 einzeln ansteuerbaren Elementen. Neben dem Designaspekt lässt sich die OLED-Technik auch zur Car-to-X-Kommunikation verwenden.
(Bild: Audi)

Licht mit der OLED bietet für den Automobilhersteller vor allem eines: eine größere Designvielfalt und personalisiertes Licht. Außerdem soll es möglich sein, mit dem Licht der Außenbeleuchtung zu kommunizieren. Der Autohersteller Audi hatte 2016 in der Heckleuchte des TT RS zum ersten Mal die OLED-Technik verbaut. Im Gegensatz zu Punktlichtquellen wie LEDs aus Halbleiterkristallen sind die OLEDs sogenannte Flächenstrahler. Ihr Licht ist homogen und lässt sich stufenlos dimmen. Es wirft keine Schatten und benötigt keine Reflektoren, Lichtleiter oder ähnliche Optiken.

Ein weiterer Vorteil der OLEDs ist die Möglichkeit diese in kleine Segmente aufzuteilen, die sich mit unterschiedlicher Helligkeit ansteuern lassen. Die OLED-Leuchten können auch Animationseffekte in Audi-Modellen wie beispielsweise Coming-Home- und Leaving-Home-Szenarien umsetzen. Jetzt präsentiert Audi die nächste Entwicklungsstufe: Während bei den bisherigen Audi-Modellen bis zu vier frei gestaltete komplexe Lichtsegmente für die Gestaltung eines festen Designs genutzt wird, ist jetzt ein personalisierbares Lichtdesign in der Heckbeleuchtung möglich.

Car-to-X-Kommunikation

Die OLED-Lichtquelle in eine deutlich größere Anzahl einzeln ansteuerbarer Segmente unterteilt. Diese mehr als 50 Segmente sind beliebig aktivierbar und stufenlos in ihrer Helligkeit einstellbar. Damit ist es den Audi-Designern und -Entwicklern möglich, ganz verschiedene Lichtdesigns mit einer einzigen Hardware darzustellen. Die OLED-Vorteile sind neben einem hohen Kontrast, Homogenität sowie minimale Segmentabstände. Die Systemeffizienz als Flächenlicht in einem ein Millimeter dünnen Lichtelement bleibt erhalten.

Neben der vielseitigen Gestaltung von Lichtdesigns, kann die digitale OLED als Anzeigeelement in der Heckbeleuchtung und somit als Car-to-X Kommunikationselement genutzt werden. Es können beispielsweise vordefinierte Symbole angezeigt werden, um andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf lokale Gefahren hinzuweisen Dazu gehören beispielsweise Glätte oder ein kommendes Stauende.

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