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Machine Learning revolutioniert die Crashtest-Simulation

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Durch den Einsatz von KI fällt der Simulationsaufwand geringer aus, die Konstruktionszeit verkürzt sich und die Kosten reduzieren sich.
Durch den Einsatz von KI fällt der Simulationsaufwand geringer aus, die Konstruktionszeit verkürzt sich und die Kosten reduzieren sich. (Bild: NTT DATA)

Anlässlich der diesjährigen TDWI Konferenz stellt NTT DATA seine neuesten Entwicklungen zur intelligenten Simulation von Crashtests im Automobilsektor vor. Dank der Integration von Machine Learning in die bereits in der Simulation bewährten Finite-Elemente-Methode (FEM), können Software- und Fahrzeug-Ingenieure schneller zu Erkenntnissen und tragfähigen Ergebnissen gelangen.

Autohersteller führen bereits seit Jahrzehnten Crash-Simulationen mit FEM durch, um Fahrzeuge zu konstruieren. Die Parametrisierung von FE-Modellen ist höchst komplex und zeitaufwändig. Der Show Case des globalen Innovationspartners NTT DATA zeigt, wie Simulationsdaten aufbereitet werden müssen, damit Machine Learning zum Zug kommen kann und den Entwicklungsingenieuren mittels sogenannter Entscheidungsbäume Vorschläge unterbreitet, um schnellstmöglich die optimale und sicherste Fahrzeugkonstruktion zu finden. Die Decision Trees dienen den Entwicklern als Grundlage, um künftige Parametrisierungen abzuleiten.

Der Einsatz von KI bringt für Autohersteller einige Vorteile mit sich: Der Simulationsaufwand fällt geringer aus, die Konstruktionszeit wird kürzer und die damit verbundenen Kosten reduzieren sich. Darüber hinaus lässt sich so die Fahrzeugsicherheit erhöhen. Der Lösungsanbieter greift dabei unter anderem auf die jüngsten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse rund um den Einsatz von KI in der Fahrzeugsimulation des japanischen Headquarters zu.

„Trotz enormer Investitionen und konkreter Roadmaps für die Entwicklung von Elektromobilität und autonomen Fahrzeugen steht die deutsche Automobilindustrie häufig in der Kritik, wichtige Trends zu verschlafen. Aus der Perspektive eines weltweit agierenden Partners der Automobilindustrie lässt sich leicht verstehen, warum dieser Eindruck entstehen kann, obwohl er nicht zutrifft,“ sagt Jens-Uwe Holz, Leiter Automotive EMEAL bei NTT DATA. Ein Blick auf die unterschiedlichen Entwicklungszyklen von Automobilen und IT, insbesondere Software, zeigt: Hier treffen Welten aufeinander.

„Die digitale Transformation der Automotive Branche erfordert einen Dialog des gegenseitigen Entdeckens zwischen Autobauern und Software-Entwicklern“, so Jens-Uwe Holz weiter. „Mit unserer Software-Simulation ermöglichen wir ein besseres gemeinsames Verständnis und Zusammenarbeiten von Maschinenbau-Ingenieuren und Software-Entwicklern der Original Equipment Manufacturer. Dies sorgt für mehr Geschwindigkeit in der Entwicklung und am Markt, die deutsche OEM im internationalen Vergleich brauchen.“

Auf der TDWI Konferenz in München vom 24. bis 26. Juni ist NTT DATA mit zahlreichen Experten, Use Cases und Vorträgen rund um das Thema autonomes Fahren vertreten.

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