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Grover startet Subscription-Angebot mit E-Scootern

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

GroverGo, das Angebot vom Miet-Commerce-Anbieter Grover, bietet eine monatliche Miete an, welche dem Kunden erlaubt, stets auf seinen eigenen E-Scooter zuzugreifen, ohne diesen kaufen zu müssen.
GroverGo, das Angebot vom Miet-Commerce-Anbieter Grover, bietet eine monatliche Miete an, welche dem Kunden erlaubt, stets auf seinen eigenen E-Scooter zuzugreifen, ohne diesen kaufen zu müssen. (Bild: Grover)

Der Tech-Subscription Service Grover bietet mit „GroverGo“ ab sofort einen eigenen E-Mobility-Mietservice für E-Scooter an. Für eine Gebühr von 49,90 Euro/Monat kann nun das Modell „Xiaomi e-Scooter Mijia M365“ gemietet werden. Der Service ist deutschlandweit erhältlich.

Dank des monatlichen Abos erhalten Kunden – ohne hohe Anschaffungskosten in Höhe von mehreren Hundert Euro – ihren eigenen E-Scooter und können ihn so lange nutzen, wie sie es möchten, ohne sich durch Kauf darauf festlegen zu müssen. GroverGo Kunden haben so zu jeder Zeit und an jedem Ort immer einen einsatzbereiten Scooter zur Verfügung. Der faltbare Elektro-Scooter von Xiaomi, den GroverGo-Kunden erhalten, erreicht Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h, hat 30 km Reichweite und verfügt über ABS.

E-Scooter stehen in Deutschland dank einer neuen Verordnung der Bundesregierung kurz vor der Zulassung für den Straßenverkehr und werden somit schon bald vermehrt auf den Straßen zu sehen sein. Im Gegensatz zum Auto sind E-Scooter leicht, wendig, bedürfen keiner Parkplatzsuche und können in jeder Steckdose aufgeladen werden. Ein weiterer Vorteil, auch noch einmal gegenüber E-Bikes, liegt in der kompakten, faltbaren Bauweise. Sie erlaubt es, den Roller überall mit hinzunehmen, z.B. mit ins Büro, Geschäft oder die Lieblingskneipe. Der Roller bleibt so stets in Sichtweite.

In vielen Städten Europas und in den USA sind die E-Scooter bereits für den Straßenverkehr zugelassen und es haben sich verschiedene On-Demand-Services etabliert, die um den Markt konkurrieren. Sie alle funktionieren als “Pay-per-Minute”-Prinzip. Was erst einmal praktisch erscheint, bringt allerdings ein Problem hervor, dass sie mit Shared-Bike-Services teilen: Die Kunden wünschen eine flächendeckende Versorgung der Städte, die Nutzung ist jedoch nicht effizient.

Anbieter wie Bird oder Lime bringen daher eine erstaunliche Anzahl an Geräten in den Umlauf, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Die Folge: Gehsteige stark frequentierter (Ziel-)Gegenden werden von einem Überangebot von Rollern verstellt, während die Scooter an seltener besuchten (Start-)Orten stets vergriffen sind und nicht schnell genug Nachschub kommt. Das Pay-per-ride-Modell der Sharing Economy kommt hier an seine Grenzen und sorgt für Negativschlagzeilen.

GroverGo, das Angebot vom Miet-Commerce-Anbieter Grover, bietet daher anstelle dessen eine monatliche Miete an, welche dem Kunden erlaubt, stets auf seinen eigenen E-Scooter zuzugreifen, ohne diesen gleich kaufen zu müssen. Auch die Suche nach einem freien Roller entfällt – denn dieser steht immer zur Verfügung und ist jederzeit dabei. Eventuelle Schäden durch Unfälle sind mittels Grover Care abgesichert. Praktisch sind E-Scooter vor allem im urbanen Bereich und für kurze und mittellange Strecken. Das Abo-Modell lohnt sich bereits ab zehn Fahrten pro Monat und natürlich für alle, die außerhalb der wenigen Ballungszentren mit Per-per-Ride-Anbietern wohnen. Sauberkeit und Akku-Ladezustand des Scooters können zudem vom Nutzer selbst bestimmt werden.

Potential hat das Geschäftsmodell: Der sogenannte Micromobility-Markt ist laut einer kürzlich veröffentlichten McKinsey-Studie* ein Milliardenmarkt, der sich schon nach vier Monaten für die Anbieter von E-Scootern rentiert. Michael Cassau, Grover CEO: „E-Mobility ist mehr als ein Trend, es ist ein spannender Zukunftsmarkt, den wir mit GroverGo weiter ausbauen möchten. Unsere Erfahrung in der Vermietung von Technik kommt hier ideal zum Tragen. Unseren Kunden können wir so einen einfachen Einstieg in das Thema ermöglichen, ganz ohne hohe Anschaffungskosten oder langwierige Verpflichtungen.“

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