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Global Aviation Monitor: Prognose zum Flugverkehr

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Angesichts der Corona-Krise bleiben nun viele Flugzeuge auf dem Boden. Forscher rechnen aber mit einer zeitnahen Erholung der Branche.

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Die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erwarten insbesodnere für den deutschen Luftverkehr einen deutlichen Einbruch.
Die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erwarten insbesodnere für den deutschen Luftverkehr einen deutlichen Einbruch.
(Bild: Flughafen München)

Das Coronavirus lässt den Flugverkehr einbrechen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) rechnet für die kommenden drei Monate mit einem Rückgang bei den Starts und Landungen um 25 Prozent. Ab April dürfte deren Zahl demnach auf rund 2,5 Millionen sinken. Für Europa und insbesondere Deutschland prognostizieren die Experten sogar einen Rückgang auf zirka 55 Prozent auf deutlich unter 500.000 Starts und Landungen.

Entwicklung der Starts pro Monat weltweit
Entwicklung der Starts pro Monat weltweit
(Bild: DLR)

Der Luftverkehr könnte sich anschließend über mehrere Monate auf niedrigerem Niveau weitgehend stabilisieren, wobei ein weiterer Rückgang bei Verschärfung der Corona-Krise nicht ausgeschlossen werden kann. In die Prognose (Stand: 13. März 2020) sind bereits vorgenommene Flugplanstreichungen und solche, die kurzfristig noch zu erwarten sind, eingeflossen. Nach Beendigung der Coronakrise ist nach Ansicht des DLR von einem raschen Aufwärtstrend auszugehen, so dass die längerfristigen Auswirkungen ähnlich wie bei 9/11, SARS oder der Finanzkrise 2008/09 gering sein werden. –spx–

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