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Neue Modelle

Genf 2017: Neuvorstellungen im Überblick

| Autor / Redakteur: SP-X/Holger Holzer / Thomas Günnel

Pagani Huayra Roadster

Vor sechs Jahren sorgte Sportwagen-Extremist Pagani in Genf mit der Präsentation des Flügeltürers Huayra für Aufsehen. Nun kommt die Roadster-Version an den Lac Léman. Die bietet für knapp 2,7 Millionen Euro ein Höchstmaß an Exklusivität, atemberaubende Performance und zwei abnehmbare Dächer. Denen fielen allerdings die Flügeltüren zum Opfer.

Für den Antrieb des nur knapp 1.300 Kilogramm schweren Cabrios sorgt ein V12-Biturbo-Triebwerk von Mercedes-AMG, das 562 kW/764 PS und 1.000 Newtonmeter über eine Siebengang-Automatik und ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial auf die Hinterachse loslässt.

Peugeot

Nach den Premieren der SUV-Modelle 3008 und 5008 auf der Autoshow Paris im Herbst vergangenen Jahres lässt es Peugeot in Genf eher ruhig angehen. Die Franzosen zeigen einige neue Varianten ihrer Crossover und haben zudem einige Sondermodelle im Programm.

Porsche

Kombis gab es aus Zuffenhausen noch nie. Mit dem Porsche Panamera Sport Turismo ändert sich das nun. Die laderaumoptimierte Version der Oberklasselimousine ist natürlich kein simpler Lademeister, sondern ein formschöner Shooting Brake mit potenten Motoren. Auch darüber hinaus baut der Sportwagenhersteller das Programm für den Panamera weiter aus.

Der Turbo S E-Hybrid ist die zweite und stärkste Hybridversion der Limousine. Nicht nur das: Mit ihren 500 kW/680 PS toppt sie auch die Versionen mit Verbrennungsmotor deutlich. Der relativ theoretische Normverbrauchswert liegt bei 2,9 Litern auf 100 Kilometer. Die Preislistet startet bei 185.736 Euro, die Langversion gibt es ab 199.183 Euro.

Renault

Anfang 2016 hatte Renault nach einer ganzen Reihe von Showcars die erste seriennahe Studie des neuen Alpine präsentiert. Der fertige Sportwagen steht nun in Genf und soll der Startschuss für eine ganze Modellfamilie unter der wiederbelebten Traditionsmarke sein. Der Mittelmotorsportler in der Größe eines Audi TT wird von einem Vierzylinderturbo mit rund 250 PS angetrieben und soll dank geringen Gewichts Tempo 100 aus dem Stand nach rund 4,5 Sekunden erreichen. Zur Markteinführung gibt es eine „Première Edition“ zum Preis von knapp 60.000 Euro.

Gleich mehrere Nummern größer fällt der Alaskan aus, ein mittelgroßer Pick-up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X-Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika. Komplettiert wird das Messeprogramm der Franzosen durch die bereits 2016 auf der Messe in Peking gezeigte zweite Generation des Mittelklasse-SUV Koleos, das nun auf dem Nissan X-Trail basiert. Das Mini-SUV Captur erhält zudem zur Mitte seines Lebenszyklus‘ ein Lifting.

Seat

Obwohl der Kleinwagen Ibiza erst vor knapp anderthalb Jahren ein Lifting erhalten hat, kündigt sich in Genf bereits die neue Generation an. Neben einem stark veränderten Außendesign, das große Ähnlichkeiten mit dem großen Bruder Leon aufweist, bietet Generation vier dank neuer Plattform deutlich veränderte Proportionen. Vor allem in der Breite hat der Spanier zugelegt. Auch ausstattungstechnisch will der Ibiza künftig mit Optionen aufwarten, die man sonst von größeren Fahrzeugen kennt – etwa Voll-LED-Scheinwerfern oder Abstandstempomat.

Bei den Benzinern bietet Seat zum Marktstart im Juni zunächst nur Dreizylindermotoren mit 1,0 Liter Hubraum an. Neben dem Basisbenziner 1.0 MPI mit wahlweise 48 kW/65 PS oder 55 kW/75 PS ist noch der aufgeladene 1.0 TSI mit 70 KW/95 PS und 85 KW/115 PS beziehungsweise einer 66 kW/90 PS starken Erdgas-Version zu haben. Außerdem gibt es den überarbeiteten Kompakt-Sportler Leon Cupra zu sehen, der nun serienmäßig auf 221 kW/300 PS kommt.

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