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Neue Modelle

Genf 2017: Neuvorstellungen im Überblick

| Autor / Redakteur: SP-X/Holger Holzer / Thomas Günnel

Lexus

Das neue Markenflaggschiff LS feierte bereits Anfang des Jahres in Detroit Premiere, für Genf hat sich die Toyota-Tochter die Hybridversion 500h aufgehoben. Der bereits dem Coupé LC bekannte Antriebsstrang aus 3,5-Liter-V6-Benziner und E-Motor leistet 264 kW/359 PS und beschleunigt die Oberklasselimousine in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Verbrauchswerte und Preise hat Lexus noch nicht verraten.

Mazda

Nicht völlig neu, aber in großen Teilen doch deutlich verbessert präsentiert sich die zweite Generation des Mazda CX-5. Das Kompakt-SUV bleibt sich äußerlich weitgehend treu und hält auch an Plattform sowie Motorenangebot fest. Verbessert wurden vor allem Details. So wirkt der Innenraum nun deutlich wertiger, für einen sportlicheren Auftritt soll die vorne und hinten um einen Zentimeter verbreitere Spur sorgen, zudem wurde der Fahrzeugschwerpunkt leicht abgesenkt.

Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört das schon aus dem Mazda 6 bekannte G-Vectoring-Control. Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält. Die Preise werden sich vermutlich wenig ändern und bei rund 25.000 Euro starten.

Mercedes

Passend zum Frühjahrsbeginn debütiert bei Mercedes das Cabrio der E-Klasse. Wie schon das bereits vorgestellte Coupé basiert der Viersitzer erstmals komplett auf der namensgebenden Business-Limousine, verzichtet diesmal auf C-Klasse-Komponenten. Das Cabrio wird dadurch fast zum vollwertigen Viersitzer: Dank des um elf Zentimeter verlängerten Radstands steht den Fahrgästen künftig deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung.

Allein der Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen ist im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter gewachsen. Zudem bietet das Cabriolet im Fond Leselampen und sogar Sitzheizungen. Vermutlich wird das E-Klasse Cabriolet mit dem gleichen Motorenangebot wie das E-Klasse Coupé starten, Basistriebwerk ist dort ein 135 kW/184 PS starker Benziner.

Wie weit das Leistungspotenzial in der Business-Baureihe mittlerweile reicht, zeigt die zweite Genf-Premiere, das Mercedes-AMG E 63 T-Modell. In dem Allradkombi arbeitet der aus dem AMG GT bekannte 4,0-Liter-V8-Biturbo, der in zwei Ausführungen mit 420 kW/571 PS und 450 kW/612 PS angeboten wird. Die Sprintzeit des Zweitonners gibt Mercedes mit 3,6 respektive 3,5 Sekunden für den S an. Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt es bei den obligatorischen 250 km/h. Dieses Limit lässt sich ab Werk aber auf 290 km/h anheben.

Anders als ein E-Klasse-Kombi zählt das große SUV GLS zu den seltensten Mercedes-Modellen auf Deutschlands und wohl auch Europas Straßen. Trotzdem stellen die Stuttgarter die neue Generation ihres Fünf-Meter-Geländewagens nicht in den USA, sondern in Genf vor. Wohl auch, weil das dortige Publikum dem Luxus durchaus zugeneigt ist. Und mit dem prasst das größte SUV der Marke gewohnheitsmäßig. Auf den Markt kommt die Symbiose aus den Geländeeigenschaften der G-Klasse und dem Flair der S-Klasse im Lauf des Jahres.

In Sachen Exklusivität wird es sich dann allerdings mit dem Mercedes-Maybach G 650 Landaulet nicht messen können. Das 5,35 Meter lange Halbcabrio mit Allradantrieb und Portalachsen kostet mehr als eine halbe Million Euro und wird wohl nur in wenigen Exemplaren gebaut. Darüber hinaus könnte Mercedes in Form einer Studie zeigen, wie eine viertürige Variante des Sportwagens GT aussehen würde.

Mitsubishi

Mit dem Eclipse Cross schließt Mitsubishi im Herbst die Lücke zwischen dem kleinen Kompakt-SUV ASX und dem Mittelklasse-Crossover Outlander. Der Tiguan-Herausforderer setzt auf sportliches Design, Allradantrieb und voraussichtlich auch Hybridtechnik.

Opel

Der Opel Insignia ist zu bedauern. Eigentlich hätte er in Genf im Rampenlicht stehen sollen, nun sind es wohl eher die Diskussionen rund um die Übernahme der Marke durch PSA. Die Franzosen zumindest dürften sich freuen, hat Opel sein Flaggschiff gegenüber der Vorgängergeneration doch kräftig aufgemöbelt.

Limousine und Kombi strecken sich nun an die Fünf-Meter-Marke und setzen die Länge auch in ein großzügiges Platzangebot um. Auch bei der Innenraumgestaltung orientiert sich das Mittelklassemodell stark an höheren Marktsegmenten. Antriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit turbogeladenen Benzin- und Dieselmotoren geben, die nun ein Leistungsspektrum von 81 kW/110 bis 184 kW/250 PS abdecken.

Neu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Zu den weiteren Neuerungen zählen ein Abstandstempomat mit Kollisionsverhinderer, ein aktiver Spurhalte-Assistent mit Gegenlenk-Funktion sowie Matrixlicht mit 32 LED-Segmenten. Die Preise starten bei 26.000 Euro.

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