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Neue Modelle

Genf 2017: Neuvorstellungen im Überblick

| Autor / Redakteur: SP-X/Holger Holzer / Thomas Günnel

Ferrari

Im Jahr seines 70sten Firmenjubiläums zeigt Ferrari eine neue F12-Generation namens 812 Superfast. Das neue Topmodell der Marke ist der bislang stärkste rein mit Verbrennungsmotor angetriebene Serien-Ferrari überhaupt. Der 6,5-Liter-V12 stemmt 588 kW/800 PS und 718 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterräder. Damit soll der 1,5-Tonner in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und über 340 km/h schnell werden. Der Verbrauch ist mit 15 Litern entsprechend hoch.

Obwohl unverkennbar ein Ableger des F12, wurde das Design des 812 in vielen Details modifiziert. So gibt es LED-Scheinwerfer und vier statt bisher zwei runde Rückleuchten. Auch das Aerodynamikdesign wurde in umfassend verändert und soll mehr Abtrieb als bisher garantieren. Angaben zum Marktstart und zum Preis hat Ferrari noch nicht gemacht.

Ford

Der Kleinwagen-Bestseller der Kölner wird erwachsen: In der achten Generation positioniert sich der Fiesta eine halbe Klasse höher, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Erweitert wird das Angebot an Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale-Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover-Linie namens „Active“.

Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit einem auf 1,1 Liter vergrößerten Hubraum, die 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet. Auch einen Diesel wird es wieder geben, wenn der Rheinländer Mitte des Jahres auf den Markt kommt. Die Preise dürften sich leicht erhöhen und bei rund 13.000 Euro starten.

Honda

Diesmal geht es schnell. Hatte Honda der letzten Civic-Generation erst gegen Ende ihrer Bauzeit ein brachiales „Type R“-Modell zur Seite gestellt, kommt die Sportversion diesmal schon kurz nach Start. Den Antrieb übernimmt erneut ein Turbomotor. Der zwei Liter große Vierzylinder dürfte auf rund 320 PS kommen.

Hyundai

Ohne Kombi geht es in Europa nicht: Hyundai stellt daher schon wenige Wochen nach dem Marktstart der neuen i30-Generation die Ausführung mit extra großen Gepäckabteil vor. Die zweite Karosserieversion des Kompaktmodells streckt sich auf auf 4,59 Meter Länge und gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie.

Trotzdem ist hinten viel Platz – bis zu 1.650 Liter stehen zur Verfügung. Bei der Antriebspalette bietet der Kombi das gleiche Portfolio wie die Limousine. Die drei Benziner leisten 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 100 kW/136 PS ab. Zum Teil sind die Motoren mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar. Preise sind noch nicht bekannt.

Kia

Auch aus kleiner Grundfläche lässt sich viel Platz generieren, findet Kia und hat dem Picanto bei der Neuauflage den Radstand gestreckt. So bietet Kleinstwagen bei unverändert 3,60 Metern Länge innen deutlich mehr Platz als zuletzt. Auch der Kofferraum wächst auf rund 1.000 Liter.

Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einem Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellen die Koreaner ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite. Die Preise für die neue Picanto-Generation stehen noch nicht fest, dürften aber weiterhin bei knapp 10.000 Euro starten.

Land Rover

Die britische Geländewagenmarke baut die Range-Rover-Familie aus. Das neue Mittelklasse-SUV Velar soll die Lücke zwischen dem kompakten Evoque und dem einen halben Meter längeren Range Rover Sport füllen. Die Markteinführung des vierten Modells in der Lifestyle-orientierten Familienlinie der Engländer erfolgt noch im laufenden Jahr. Zu den Wettbewerbern dürften Modelle wie Audi Q5, BMW X4 und Maserati Levante zählen.

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