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Neue Modelle

Genf 2017: Neuvorstellungen im Überblick

| Autor / Redakteur: SP-X/Holger Holzer / Thomas Günnel

Mit dem Genfer Automobilsalon nimmt das Autojahr vom 9. bis 19. März Fahrt auf. Ein Überblick.
Mit dem Genfer Automobilsalon nimmt das Autojahr vom 9. bis 19. März Fahrt auf. Ein Überblick. (Bild: gims.swiss)

Rund 200 Aussteller aus 30 Ländern zeigen auf dem Genfer Salon Autopremieren der kommenden Monate und Studien zur Mobilität der ferneren Zukunft. Eine Übersicht über die wichtigsten Modelle.

Mit dem Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März) nimmt das Autojahr 2017 richtig Fahrt auf. Wie gewohnt stehen wieder vor allem schnelle, große und teure Autos im Zentrum der Messe am Lac Leman. Neben Porsche Panamera Sport Turismo, Ferrari 812 Superfast, Range Rover Velar und Renault Alpine zählen aber auch Alltagsautos wie der neue Opel Insignia oder der Ford Fiesta zu den Stars.

Alfa Romeo

Alfa kann sich dem SUV-Trend nicht mehr verschließen. Ab dem Frühjahr treten die Italiener mit dem sportlich positionierten Stelvio gegen Jaguar F-Pace, BMW X3 und Audi Q5 an. Optisch und technische orientiert sich der erste Crossover der Fiat-Tochter an der Mittelklasselimousine Giulia. Für den Antrieb sehen die Italiener zunächst einen 2,0 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziner mit 206 kW/280 PS Leistung vor. Alternativ ist ein 2,2-Liter-Diesel zu haben, der es auf 154 kW/210 PS bringt.

Darüber hinaus wird es auch ein Top-Modell mit einem 375 kW/510 PS starken Sechszylinder-Turbobenziner geben. Alle Varianten haben Allradantrieb, ein sparsames Basismodell mit Heckantrieb dürfte später folgen. In Sachen Assistenzsysteme bietet Alfa unter anderem Fußgängererkennung, Rückfahrkamera, Ausparkwarner und Abstandshalter an. Helfer zum autonomen Fahren sind nicht vorgesehen. Die Preise für das Italo-SUV starten bei 47.500 Euro.

Audi

Die Ingolstädter wagen den Design-Reboot: Nachdem sich die Modelle zuletzt immer ähnlicher geworden sind, zeigte bereits Anfang des Jahres die Studie Q8 Concept einen Weg aus dem Exterieur-Einerlei. In Genf steht nun die zweite Auflage des Konzept-SUV, die sich dezidiert sportlich präsentiert. 2018 könnte die Serienversion des Q7-Coupés starten.

Die Zeit bis dahin überbrückt die VW-Tochter unter anderem mit dem frisch gelifteten RS3 Sportback, der nun mit einem auf 294 kW/400 PS erstarkten Fünfzylinder-Turbo vorfährt. Auch das Fahrwerk wurde gestrafft, die äußerlichen Veränderungen bleiben unauffällig. Die Preise starten bei 54.600 Euro. Flankiert wird der Kompakt-Bolide vom noch einmal 50 PS stärkeren RS5 Coupé für rund 80.000 Euro.

BMW

Nach der Limousine zeigt BMW nun auch die Kombi-Variante der neuen 5er-Reihe. Der Touring ist mit 4,94 Metern Länge etwas größer als der Vorgänger, auch Breite, Radstand und Höhe haben leicht zugelegt. Das maximale Gepäckraumvolumen wächst um 30 auf 1.700 Liter; und auch bei voller Bestuhlung ist nun etwas mehr Platz für Ladung (570 statt 560 Liter). Für den Antrieb stehen zunächst je zwei Benziner und Diesel zur Wahl. Einstiegstriebwerk ist ein Vierzylinder-Ottomotor mit 185 kW/252 PS (530i), darüber rangiert ein 250 kW/340 PS starker Sechszylinder (540i), der an Allradantrieb gekoppelt ist.

Auch bei den Dieseln gibt es einen Vierzylinder, den 140 kW/190 PS starken 520d, sowie einen Sechsender mit 195 kW/265 PS (530d), der mit Heck- oder Allradantrieb zu haben ist. Technisch rückt der Touring wie schon die Limousine näher an den großen Bruder der 7er-Reihe. Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis 210 km/h arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht.

Dazu kommen ein Ausweichassistent, der bis 160 km/h beim Spurwechsel hilft und ein Seitenkollisionswarner mit aktivem Lenkimpuls. Außerdem lässt sich der Fünfer mit dem Schlüssel in der Hand beim Einparken fernsteuern, er warnt an der Autobahnauffahrt vor möglichen Geisterfahrten und ermöglicht das Buchen und Bezahlen von Parkplätzen vom Cockpit aus.

Citroen

Mit der Studie C-Aircross Concept gibt Citroen einen sehr konkreten Ausblick auf sein erstes Mini-SUV. Die Serienversion der expressiv gestalteten Studie kommt bereits Ende des Jahres auf den Markt und ersetzt dann den Mini-Van Citroen C3 Picasso. Mit 4,15 Metern Länge sortiert sich der C-Aircross im Umfeld von Nissan Juke, Renault Captur und dem Konzernbruder Peugeot 2008 ein, die auch zu seinen Hauptkonkurrenten zählen dürften. Entsprechend ist ein Einstiegspreis im Bereich von 20.000 Euro zu erwarten.

DS

Der ehemalige Nobel-Ableger von Citroen ist mittlerweile zur eigenen Marke geadelt. Passend dazu präsentieren die Franzosen in Genf ihr bisher eigenständigstes Modell, ein edles Kompakt-SUV, das wohl unter dem Namen DS7 Crossback gegen Audi Q3, BMW X1 und Mercedes GLA antreten wird.

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