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Thema: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab

erstellt am: 04.04.2018 07:58

Antworten: 14

nicht registrierter User


RE: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab
05.04.2018 15:06

Man bedenke, dass ein E-Auto bisher deutlich kürzere Strecken fährt als Stinker, weshalb der ökologische return of investment noch deutlich schlechter ist, als vom ADAC kürzlich festgestellt - und der war schon schlecht.

Stimmt, ein E-Auto rentiert sich umso mehr (ökologisch & ökonomisch), je mehr es genutzt wird.
Und auf gar keinen Fall darf man die Reichweite mit der (z.B. jährlichen) km-Leistung vermischen - so versteh ich jedenfalls diesen Satz.

Wie die Faust auf´s Auge (zum E-Auto) passen deshalb die zurückgelegten PKW-Fahrstrecken.

Für DE find ich zwar nur Pendler- & Einkaufsfahrten, jedoch leider keine Über-alles Statistik...

Pendler-Entfernungen(DE 2012):
unter 10 km: 48,9%
10 bis 24 km: 26,5%
25 bis 49 km: 12,4%
50k m und mehr: 4,4%

In AT ist man hier offenbar etwas transparenter:
“Jede elfte Autofahrt in Österreich ist kürzer als einen Kilometer, jede zweite kürzer als fünf Kilometer und zwei Drittel sind kürzer als zehn Kilometer. … Bei den Autofahrten zum Arbeitsplatz sitzt meist nur eine Person im Auto - der durchschnittliche Besetzungsgrad beträgt lediglich 1,07 Personen pro Pkw.”
Quelle: derstandard.at/1329703058776/Verkehr-in-Oesterreich-Jede-zweite-Autofahrt-ist-kuerzer-als-fuenf-Kilometer

“94 Prozent der Autofahrten der Österreicher kürzer als 50 Kilometer”
Quelle: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1115663

“Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer”
Quelle: http://derstandard.at/1329703058776/Verkehr-in-Oesterreich-Jede-zweite-Autofahrt-ist-kuerzer-als-fuenf-Kilometer

Eine deutliche Erhöhung der Energiedichte wird von führenden Wissenschaftlern ähnlich fern gesehen wie die beherrschte Wasserstofffusion.
Wie aus den Statistiken eindeutig zu erkennen ist, ist das auch nicht notwendig!

Es sei denn, man benötigt für die 2 Urlaubsfahrten (1 x Skifahren in Tirol, 1 x Badeurlaub noch weiter im Süden...) eine Reichweite von mindestens 1000 km!

Auf die Wirtschaftlichkeitsrechnung bin ich mal gespannt.


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RE: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab
06.04.2018 07:38

Das sind interessante Hinweise! Danke.
Vielleicht ist ja die Individualität der Knackpunkt. Ich fahre z.B. im Jahr mehrmals knapp 500km zu meinem Boot am Ijsselmeer, meist mit viel Gepäck und AB-Motor, Schlauchboot hinten dran und vier Personen im Auto. Mit 50l Tankinhalt komme ich mit meinem Dieselstinker hin und wieder zurück und habe, außer Staus oder Pinkelpause, keine weitere Verzögerungszeit. Auch möchte ich mir offen halten, wie vor zwei Jahren, mit der Familie mal z.B die iberische Halbinsel zu befahren. Das waren in vier Wochen 7000km in 700km Routen gestückelt. Oder nächstes Jahr vielleicht nach Kroatien oder wieder mal in die Bretagne. In einer Familie gibt es eben viele Wünsche...
Das wäre für mich heute noch mit E-Auto unvorstellbar. Ich habe das auch mal mit Mietwagen durchgerechnet - das ist teurer und umständlich und: my car is my Castle...
H2-Hyundai wie H2-Toyota schaffen heute bereits 600km (auch im Winter mit Licht und Heizung). Das ist die Freiheit, die der Autofahrer liebt.
Oder andersherum: Ich müsste mir zwei Autos anlegen (tatsächlich überlegen wir das in unserer Familie), ein E-Auto und einen E6dtemp-Diesel (von dem sogar die DUH sagte, dass er für Autobahnfahrten immer noch das ökologisch sinnvollste Auto sei).
Natürlich brauchen H2-Autos auch eine Batterie, aber eher von der Hybrid-Größe und so könnten die Ressourcen und der Eingriff in die Natur und die Abhängigkeit von so oft ausgebeuteten südamerikanischen Staaten oder von China und Australien minimiert werden.
Mein Wunsch wäre die Konzentration auf diese aktuell sauberste und dichteste aller transportablen Energieform. Begonnen wurde ja bereits vor langer Zeit...


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RE: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab
06.04.2018 12:03

Die Lithium irgendwas Batterie Sprengstoffzellen sind tot , sie wissen es nur noch nicht .
Zu gefährlich , Umweltschädlich , zu teuer und unbrauchbar für nennenswerte Energiespeicherung . Wer sich den Mist ins eigen Haus stellt wird sich über bald steigende Versicherungskosten freuen dürfen .
Alles in allem ist das einzig sinnvolle Energiespeichermedium Wasserstoff oder Designerkraftstoffe . Nur die Politik kann an diesen physikalischen Tatsachen herumlavieren .
ABER , die Elektrifizierung kommt aus Amerika , das muss doch gut sein !!


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RE: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab
09.04.2018 15:16

Zur Reichweite von H2-Autos passt ein Zitat aus einem ÖAMTC Praxistest (https://www.oeamtc.at/autotouring/auto/projekt-h2oe-21453690):
Für den Toyota hatten uns dessen Stamm-Piloten eine Praxis-Reichweite von rund 370 Kilometer angegeben. Das könnte bei schärferer Fahrweise knapp werden.

Diese (für praktisch 95% aller Autofahrten ausreichende) Reichweite schaffen schon manch einer dr aktuellen (Opel Ampera E) zumindest jedoch die in den Startlöchern stehenden batterieelektrischen Mittelklasseautos auch locker (Hyundai Kona, Nissan Leaf 2019, Tesla Model 3).

Das ist ja echt witzig:
Die Lithium irgendwas Batterie Sprengstoffzellen sind tot , sie wissen es nur noch nicht. Zu gefährlich , Umweltschädlich , zu teuer und unbrauchbar für nennenswerte Energiespeicherung . Wer sich den Mist ins eigen Haus stellt wird sich über bald steigende Versicherungskosten freuen dürfen .
Alles in allem ist das einzig sinnvolle Energiespeichermedium Wasserstoff oder Designerkraftstoffe....

Die Begriffe Lithium, Sprengstoff & Wasserstoff in diesen Zusmmenhang zusammenzustellen fällt schon unter grobe Fahrlässigkeit!
Da scheint jemand etwas nicht ganz verstanden zu haben:
Ja - Wasserstoff hat einen höheren Energiegehalt, darum ist es auch gefährlicher (Hindebnburg, Knallgas)- alles klar?

Wahr ist: Wasserstoff ist der Treibstff der Zukunft! - und es wird immer Zukunft bleiben...


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nicht registrierter User


RE: Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab
16.04.2018 09:29

Die Gefahr einer Einseitige Entwicklung von Elektroautos, und es könnte durchaus eine Einbahnstrasse sein, wird derzeit politisch negiert. Doch könnte man enden wie im Zuge der Atomenergie. Bis heute ist das Problem der Entsorgung nicht geklärt und keine Lösung gefunden aber es war eine zeitlang einfach nicht erlaubt sich gegen Atomstrom auszuspreochen. Die Entwicklung alternativer Energiequellen wurde verschlafen und heute spielt sich alles in diesem Industriezweig in Asien ab. Europa ist weit davon entfernt hier nochmals eine führende Rolle einzunhmen.
Die Elektrifizierung von Fahrzeugen wird kräftig gefördert, viele Forschungs und Entwicklungsgelder locken und die Autoindustrie lässt schnell das ein oder andere zukunftsweisende Brennstoffzelleprojekt in der Schublade verschwinden. Patente in diesem Umfeld werden oft aufgekauft und landen gut verschlossen im tiefsten Forschungskeller. Auch hier wird man wohl eher in Asien nochmals darüber nachdenken und gute Ideen entwickeln. Wenn man nicht sicher ist was wirklich zukunftsweisend ist, wäre es wohl sinnvoll die FundE Anstrenungen breiter zu streuen. Verliert Europa wieder den Anschluss and Technlogien, die derzeit einfach nicht mode sind. Vielleicht schauen wir einfach einmal nach Japan.


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