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Thema: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?

erstellt am: 04.10.2018 15:57

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Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?


Wie viel können Autobesitzer sparen, wenn sie ihr Fahrzeug abschaffen und auf alternative Mobilitätsformen umsteigen? DriveNow hat sich exakt diese Frage gestellt und anhand von drei realitätsnahen Fallbeispielen (Single, Familie, Business) die Kosten gegenübergestellt.

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Kommentar zu: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?
04.10.2018 15:57

Das sind alles geschönte Rechnungen. Bei wem stehen schon Carsharing Fahrzeuge in der Nähe? Was ist bei schlechtem Wetter? Wieso soll man eigentlich immer annehmen, dass auch am Zielort Carsharing zur Verfügung steht? Warum gibt es noch nicht mehr als 17.000 Carsharing Fahrzeuge gegenüber mehr als 46.000.000 im individuellen Besitz? Wieso sollen 5 Liter Verbrauch realistisch sein? Typische Autofahrer sind hier nicht beschrieben.


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RE: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?
05.10.2018 14:00

Ich würde auch viel lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, aber dann wäre ich 2 Stunden und 20 Minuten nur hin unterwegs. Das gleiche nochmal zurück. Mit dem Auto sind es immer noch 75 Minuten hin und zurück. Kostentechnisch wäre ich mit den Öffentlichen auf jeden Fall günstiger. Zeittechnisch NEIN.
Car-Sharing gibt es bei uns in der Stadt nicht. Erst einmal 7 km mit der Bahn plus Fußweg bis zur Car-Sharing. Macht nicht soviel Spaß, wenn man mit Gepäck reisen muss. Selbst wenn ich alleine das Fahrzeug abhole um dann weiter mit der Familie zu fahren, muss ich ca. 45 Minuten extra einplanen.
Taxi mit einer 5 köpfigen Familie ist ein krampf...

Aber um auf die Frage Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix? zurück zu kehren.
Wahrscheinlich ja, wenn man sich Zeit nimmt für die Planung in einer Großstadt.
Eher Nein, wenn man nicht in einer Großstadt lebt.

Gruß
A.R.


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RE: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?
05.10.2018 16:14

Schon der Vergleich der Fahrzeuge hat ein Problem:
Single:
Eigenes Fahrzeug: Opel Corsa
Mietwagen: VW Golf
Single Carsharing: ???

Familie:
Eigenes Fahrzeug: VW T6
Mietwagen: BMW 2er
Carsharing: ???

Die Fahrzeugklassen sind scheinbar willkürlich gewählt?!
Wieso sollte eine Familie mit ursprünglichem Bedarf an einem T6 plötzlich mit einem BMW 2er auskommen?
Bei Carsharing gibt es keinen VW T6.
Möglicherweise hat die Familie tatsächlich Bedarf an so einem großen Fahrzeug.

Auch die Rechnung für den Single ist auch nicht wirklich korrekt. Obwohl hier, bei Nutzung von Fahrzeugen der gleichen Kategorie, tatsächlich eine Ersparnis zu erwarten ist.
Wenn, denn die individuelle Mobilität tatsächlich auf die angegebenen Fahrten beschränkt ist.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass, sobald ich aus dem Zentrum heraus fahre, das Angebot an Carsharing deutlich abnimmt oder erst gar nicht vorhanden ist.

Von wem kommt die Rechnung - Natürlich von einem Carsharing Anbieter.


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RE: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?
10.10.2018 09:29

Wenn man wie in den Beispielen in Berlin, Hamburg oder München wohnt, ist das ja alles kein Thema. Ich wohne aber in der Eifel. Der weg zu Arbeit dauert 20-30 Minuten per Auto. Per Bus 1,5-2 Stunden mit Umsteigen. Einkaufen Getränkekiste, Tiefkühlsachen, Gemüse ... unmöglich.


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RE: Mobilitätskosten – Lohnt sich der Umstieg vom eigenen Auto hin zum Verkehrsmittelmix?
11.10.2018 09:36

Umstieg vom eigenen Auto zu einem Verkehrsmittelmix?

Situation: Familie mit 2 Kindern; Beide Erwachsenen arbeiten, beide Kinder im Studium.
Wohnort: Dorf (in Oberschwaben) mit ca. 2000 Einwohner,
8 km bis zur nächsten Kleinstadt, ca. 20 Km bis zur nächsten Stadt.

Fahrt zum Arbeitsplatz:
1.:ÖPNV nur mit zweimaligem Umstieg mit Bus und Bahn möglich, Entfernzng ca.20 Km:
Fahrtdauer mit ÖPNV für einfache Fahrt: ca 1,5 Stunden. Mit PPKW 25 Min.
Teilweise mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und zum Teil auch ein- oder mehrtägige Dienstreisen

2.urch wechsende, aber festgelegte Arbeitszeiten nicht mit ÖPNV möglich; Enfernung ca 9 Km mit PPKW. Mit PPKW ca. 10 min.
Bei gutem Wetter mit Fahrrad möglich (aber bergig)

Einkaufen und Hausarztbesuch in 8 Km entfernte Kleinstadt;

Fachgeschäfte und Fachärzte meist nur in 20 km entfernter Stadt.
Wir fahren derzeit 2 Kleinwagen; einer mit AHK.
Werkstattkosten werden durch selber Schrauben in Grenzen gehalten

Mein Fazit:
Ein Umstieg auf ÖPNV ist nur unter Aufgabe der Arbeitsplätze möglich (aber nicht sinnvoll) Die sehr langen Umstiegs-Wartezeiten bei Benutzung des ÖPNV wirken sich sehr negativ aus. (wer will schon bei -20 Grad 1 Stunde beim Umstieg auf den nächsten Bus warten?)
Einkaufen mit ÖPNV: Unmöglich
Solange Fahrpläne nicht aufeinander abgestimmt sind und so sehr lange Wartezeiten beim Umstieg entstehen ist ÖPNV eine Farce.


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