Ein Angebot von /

Thema: Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?

erstellt am: 11.10.2018 14:32

Antworten: 4

Diskussion zum Artikel



Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?


Mercedes gibt einen Ausblick in seine nahe Modellzukunft: Ohne zumindest teilweisen Elektroantrieb wird es unter dem Stuttgarter Stern schon bald überhaupt nicht mehr gehen.

zum Artikel


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?
11.10.2018 14:32

Fazit: Daimler hat zwar mit einem Gewinn von 14Mrd/ Jahr das Geld um Elektromobilität umzusetzen, schnürt aber ein Maßnahmenpaket
um jede Form von Elektromobiltität zu vermeiden.

1.) Angebot eines Wasserstoff Fahrzeug für 800€ Leasing Rate:
Da kann Daimler ganz sicher sein das die Stückzahl klein bleibt.

2.) Angebot von Mild Hybriden die nicht elektrisch fahren können aber dafür besonders viel Abgase erzeugen, da der Verbrenner extra lange kalt ist und die
Abgasreinigung nicht geht (im Prüfverfahren merkt das ja keiner)
Die wird Daimler verkaufen sind aber sinnbefreit.

3.) Angeot Plug-in-Hybrid mit Dieselmotor obwohl niemand mehr Dieselfahrzeuge
kaufen will auch weil diese Lösung extrem teuer ist:

4.) Smart EQ fortwo elektrisch dopplet so teuer wie der Verbrenner:
Wird nur in sehr kleiner Stückzahl verkauft werden.

Herzlichen Glückwunsch Herr Zetsche, das wird so zwar für die nächsten Jahre noch aufgehen, aber wenn bis dahin die vollelektrischen E-Autos zu akzeptablen Preisen in ein paar Jahren aus China/Korea/Japan angeboten werden, ist Daimler Geschichte.

2022: Daimler schreibt Verluste
2023-24: Entlassungswelle bei Daimler
2025: Daimler existiert nicht mehr

selber schuld


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?
11.10.2018 19:43

Interessant ist die Aussage,
dass das wasserstoffbetriebene Auto komplett emissionsfrei ist.
Könnte auch von einem Politiker kommen.
Diese verbreiten aus die in dem aktuellen Artikel erwähnte Lüge,
dass Batterie betriebene Elektrofahrzeuge komplett emissionsfrei sind.

Es muss dabei die komplette Produktionskette betrachtet werden.

1. Herstellung und Entsorgung der Akkus
Für die Produktion und Entsorgung der Akkus
ist sicherlich keinerlei Energie notwendig.
Noch nicht dabei betrachtet ist die Tatsache,
dass die verwendeten Materialen irgendwie entsorgt werden müssen
2. Die Herstellung des Wasserstoffs erfolgt ebenfalls
nicht ohne den entsprechenden Energiebedarf.
Bei der Betrachtung der Politiker kommt der Strom emissionsfrei aus der Steckdose.
2017 wurde Strom aus Steinkohle mit 14,8% (81,74 TWh)
und aus Braunkohle mit 24,3% (133,98 TWh)
des gesamten erzeugten Stroms gewonnen.
Quelle: Fraunhofer ISE, Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2017, ENERGY CHARTS

Also alles Emissionsfrei!!!

Es wäre endlich Mal angebracht, dass Energie- und Emissionsbilanzen realistisch von Wirtschaft und Politik dargestellt werden.

Die Entwicklung des Wasserstoff-Autos / der Brennstoffzelle ist natürlich ein guter Schritt in Richtung des emissionsfreien Fahrzeugs.

Es muss endlich damit aufgehört werden, sich selbst und andere zu belügen.
Sowohl von der Wirtschaft als auch von der Politik


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?
11.10.2018 21:34

Sehr geehrter Herr Zetsche,
nun ist es aber genug mit dem Jammern! Im Daimler Konzern gibt es viele fähige, kreative und engagierte Ingenieure! Die hätten gerne und mit großer Begeisterung in den letzten fünf Jahren an Elektro-Autos geforscht und diese entwickelt! Viele Ihrer Mitarbeiter in der Produktion warten nur darauf, in die neue Technologie umsteigen zu dürfen. Wenn man den Hennen nicht gestattet, die richtigen Eier zu legen, ist es doppelt ungerecht und geradezu verwerflich, den Käufern vorzuwerfen, nicht die richtigen Eier zu kaufen, die gar nicht da sind!
Für die Ingenieure ist es total frustrierend, wenn sie Ihre Fähigkeiten nicht unter Beweis stellen dürfen, für die Kunden ist es eine Frechheit, sie zu beschuldigen, dass sie nicht das gekauft haben, was gar nicht lieferbar ist! Da fehlt nur noch der erhobene Zeigefinger, dass es aber nicht schön ist, ein ausländisches Auto zu kaufen.
Wann wird Daimler beginnen, durchdachte Zukunftsplanung zu erarbeiten und bis zu Ende zu denken? Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Viel Glück und Erfolg zum Wohle Ihrer Mitarbeiter
Prof. Peter von Viebahn


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Die Elektro-Strategie vom Mercedes: Alles auf Akku?
12.10.2018 10:56

Kommentar an den Vorredner der zurecht beklagt das Eektromobilität ebenfalls nicht emissionsfrei ist.
Das ist absolut richtig !
Aber deshalb beim Verbrennungsmotor zu bleiben ist trotzdem falsch.
Der ist entwicklunsgmäßig ausgelutscht und fossile Brennstoffe sind endlich.

Aber parallel zur Elektromobilität muss die alternative Energiegewinnung ausgebaut werden
(Deutschland ist ganz gut unterwegs,im Moment aber noch viel zu Kohle-lastig).

In der Kombination der E-Fahrzeuge & der Ökostromerzeugung steckt eine Riesenchance
die vorher ungenutzen Überenergien die bei viel Wind/Sonne entstehen nutzen zu können
indem die den Speicher der Fzg. füllen.
Die Stromerzeugungsbranche kommt hier an Speicher indem die Akkus der E-Fzg. nur teilweise aufgeladen werden (80%) solange keine langen Fahrten anstehen.

Die Akkus der E-Fahrzeuge lassen sich vollständig recyclen (technisch ist das nachgewiesen), es müssen dazu aber noch die Demontage Kapazitäten aufgebaut werden.

Ja das ist alles aufwendig, sollte aber angegangen werden, gerade in einem Land wo
die Automobilherstellung eine große Roll spielt.


bearbeiten

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken