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Thema: BMW, BASF und Samsung – Pilotprojekt für nachhaltigen Kobalt-Abbau im Kongo

erstellt am: 03.12.2018 07:57

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BMW, BASF und Samsung – Pilotprojekt für nachhaltigen Kobalt-Abbau im Kongo


BMW, BASF und Samsung wollen im Kongo den Kobalt-Abbau unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen testen. In dem afrikanischen Land lagern 60 Prozent der weltweiten Reserven von Kobalt – eine Schlüsselkomponente für die Produktion elektrischer Fahrzeuge.

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Kommentar zu: BMW, BASF und Samsung – Pilotprojekt für nachhaltigen Kobalt-Abbau im Kongo
03.12.2018 07:57

Ressource Kobalt - das neue Palmöl-Thema?

Diese Frage vorausschauend und mit engagierten vor Ort nachprüfbaren Nachhaltigkeitsstandards voranzutreiben ist richtungsweisend für die Zukunftsfähigkeit und öffentliche Akzeptanz der E-Mobilität. Andernfalls ist zu befürchten, dass die gleichen Umweltgruppen, die jetzt den Umstieg auf die E-Mobilität fordern, genauso kritisch die Ressourcengewinnung für die Batterieproduktion begleiten werden. Kurzum: das große Wertschöpfungspotenzial muss an den sich verbessernden Lebensbedingungen ablesbar sein. Zertifizierungssysteme gibt es bereits genug, die adaptiert werden können, aus Erfahrung (s. Palmöl) stellt sich vielmehr die Frage, ob die Unternehmen selbst diese Indikatoren kritisch begleiten und nicht Umgehungstatbestände geschaffen werden, indem vermeintlich kostengünstigere Batterien importiert werden, die keinerlei Standards erfüllen (China?).
Im Bereich Biokraftstoffe werden die Standards bereits gesetzlich vorgegeben und wurden mit der Neufassung der Erneuerbare Energien-Richtlinie verschärft. Europäisches Parlament und EU-Rat stimmten dem Trilog-Kompromiss zu. Da die E-Mobilität mit Steuermitteln in Milliardenhöhe erheblich stärker aus öffentlichen Mitteln (EU- und Mitgliedsstaaten) auf Dauer gefördert wird, muss eine analoge gesetzliche Regelung angedacht werden - freiwillige Verpflichtungen (s. Palmöl) haben sich als stumpfes Schwert erwiesen. Schließlich sollte diese Förderung auch in den Rohstoffländern ankommen und damit auch Wohlstand geteilt werden.

Dieter Bockey
Berlin


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