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Thema: Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen

erstellt am: 06.12.2017 08:20

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Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen


Die Straßenlampe als Ladesäule? Dank Ubitricity kein Problem. Das Berliner Start-up macht es möglich, Elektroautos fast überall mit grünem Strom aufzuladen. Siemens sieht das Potential in der Technologie – und hat investiert.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen
06.12.2017 08:20

Die Umrüstung einer Laterne benötigt nur eine halbe Stunde und kostet rund 1.000 Euro – ein Bruchteil der Zeit und der Kosten, die bei der Installation einer separaten Ladesäule anfallen.

Das ist einfach FALSCH !!!
Die Dimensionierung der Zuleitungen für Straßenlaternen hat mit Sicherheit nicht berücksichtigt, dass Fahrzeuge mit min. 3.5 kW geladen werden sollen.
Geht man mal davon aus, dass eine Straßenlaterne 200 W benötigt, wäre das die maximal zur Verfügung stehende Leistung für das E-Fahrzeug.
Für den Laien, für den der Strom aus der Steckdose kommt, mag das eine revolutionäre Idee sein.
Auch wenn man den Standort der Laterne nutzt, ist es erforderlich neuen Leitungen zu verlegen und genau das verursacht die Kosten, dieser Fakt darf nicht außen vor gelassen werden.


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FERGEHOF





dabei seit: 11.04.2012

Beiträge: 184

RE: Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen
06.12.2017 09:26

Nette Idee, aber nicht zu Ende gedacht. Wo stehen Straßenlampen? Immer auf der anderen Straßenseite oder weit weg. Dann läuft man mit dem Ladekabel bis zur nächsten Laterne, sofern dort noch niemand angeschlossen ist. Während der Ladezeit fällt ein Fußgänger über das Kabel. Eine Straßenkehrmaschine versucht, es aufzunehmen und zu entsorgen. Und wenn ich nach dem Einkauf zurückkomme, giftet mich ein anderer Autofahrer an, weil ich die Steckdose nicht gleich nach der vollständigen Ladung freigemacht habe. Zu guter Letzt kaufe ich mir jeden Monat ein neues Ladekabel, weil andere Fahrzeuge es beschädigt oder Kupferdiebe eine neue Einnahmequelle gefunden haben. Nee, Leute, das wird nichts. Auch wenn der Wirkungsgrad schlechter und der Aufwand ungleich höher sind, die kabellose Methode ist da sicherer. Allerdings kommen dann die Versorger nicht mehr an ihre unteririschen Telefon-, Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Von weiter gestiegenen Fahrzeugkosten und höherem Gewicht ganz zu schweigen.
* zuletzt geändert von: FERGEHOF am 06.12.2017 um 09:26 Uhr *


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nicht registrierter User


RE: Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen
08.12.2017 12:44

Volle Zustimmung. Da hat mal wieder niemand gerechnet. Das muß einem E-Fachmann ja ins Auge stechen. Da bringt jede 230V/AC-Steckdose mehr Leistung.
200W Straßenlampe
5kW Batterie = Ladezeit 25h = 1 Tag + 1h
50kW Batterie = Ladezeit 250h = 10 Tage + 10h
Viel Spaß!
Was bringt´s?
Kostenlose Langzeitparkmöglichkeit mit Ladekabel


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nicht registrierter User


RE: Straßenlampe als Ladesäule – Einfach überall Strom zapfen
08.12.2017 15:21

Es wurde im Artikel nur oben angerissen, aber dann nicht weiter entwickelt: Das Auto als mobiler Energiespeicher, der bei Bedarf auch Energie abgibt. Mit anderen Worten: Ich lade die Batterie auf plus Overhead der Verluste beim Laden (die ich bezahle), dann wird eine geringere Strommenge entladen gegen Bezahlung (wobei auch wieder von mir zu zahlende Verluste entstehen). Eine volle Batterie, die pro Vorgang der Pufferung zweimal auf meine Kosten Konversionsverluste hat. Das kommt mir irgendwie nicht zu Ende gedacht vor!


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