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Thema: Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand

erstellt am: 16.05.2018 09:06

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Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand


Bei einem Tesla-Unfall brennt das Auto völlig aus, ein Deutscher stirbt. Mit einer brisanten Aussage landet die Schweizer Feuerwehr mitten in der Debatte um die Sicherheit der Batterien von Elektroautos.

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Kommentar zu: Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand
16.05.2018 09:06

Tesla verwendet die Batteriechemie, die die höchste Reichweite verspricht, oder anders gesagt, die höchste Energiedichte bei geringsten Kosten liefert. Leider ist diese NCA-Chemie auch die gefährlichste, weil das thermische Durchgehen bei solchen Zellen schneller einsetzt als bei anderen (NMC z.B.). Solange ein Tesla-Batteriepack intakt ist, passiert das nicht, denn die Zellen schwimmen in der Tesla-Soup - einem Kühlmittel. Wird der Batteriepack aber bei einem Unfall so beschädigt, dass dieses Kühlmittel ausläuft und Zellen gequetscht werden, gibt es kein Halten mehr. Die Chemie der Zellen liefert den für die Verbrennung nötigen Sauerstoff gleich selber, weshalb ein solcher Batteriebrand nicht erstickt werden kann. Löschpulver oder -schaum sind wirkungslos. Man kann das quasi als eine gebremste Explosion betrachten. Auch kann sich ein Brand nach dem Löschen von selbst wieder entzünden.

Gefährliche Batteriechemie, unausgereifte Autopilot-Software, gespart in der Sensorik...
Tesla führt neue Technologien ohne ausreichende Erprobung ein und schädigt damit das Image der Elektrofahrzeuge! Wir können nur hoffen, dass sich dieses Gebaren bald ändert oder wir fahren auf Ewig mit Verbrennungsmotoren herum.


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RE: Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand
16.05.2018 12:15

Klar ist. Neue Technologien bergen immer auch neue Gefahren. Und Zeitdruck ist ein schlechter Ratgeber um ausgereifte Produkte auf den Markt zu bringen. Es scheint bald so, das der Kunde es ist, der die neuen Produkte auf Herz und Nieren testet. So sollte es nicht sein. Besonders dann nicht wenn von einem Produkt eine Gefahr ausgeht oder ausgehen könnte. So einfach ist das.


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RE: Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand
16.05.2018 15:04

Moin,

vielleicht belebt das ja auch die Diskussion um Nützlichkeit der Diesel-Fahrzeuge wieder.
Diesel stellt durch seine hohe Zündtemperatur und seine hohe Zündenergie einen vergleichsweisen sicheren Energieträger für mobile Anwendungen dar.
Andere Vorteile dieser Antriebstechnik sollen hier undiskutiert bleiben.
und:
Sollten sich Organisationen wie die Feuerwehr, denen die Bevölkerung einen hohen Vortrauensvorschuss entgegenbringt, nicht davor hüten, unausgegorene Halbwahrheiten zu posten?

Grüsse aus Berlin
LB


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RE: Tödlicher Tesla-Unfall: Feuerwehr mutmaßt über Akku-Brand
17.05.2018 10:37

... an anderer Stelle habe ich bereits die Frage gestellt, was denn passiert, wenn eine Reihe von Elektroautos in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage mit Sprinkleranlage plötzlich Feuer fangen? Die Ladesäulen sind ja in der Regel gebündelt, so dass die Autos nebeneinander stehen.

Die Frage wurde bis heute nicht beantwortet. Auch sehe ich noch kein Konzept, dass sich mit dieser Thematik auseinander setzt.

Es fehlt aus meiner Sicht eine ganzheitliche Betrachtung über Elektroautos und deren Anwendungen, vom CO2-Fußabdruck in der Produktion bis zur Verschrottung über ... (hier kommen dann viele Themen, auch der Brandschutz).


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