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Thema: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?

erstellt am: 12.04.2018 11:42

Antworten: 8

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Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?


Der Wettstreit um die weltweiten Kobaltvorkommen ist im vollen Gange. Von Elektronikherstellern bis hin zur Automobilindustrie wird um die Förderrechte gerungen. Doch für die westlichen Konzerne sieht es bereits jetzt düster aus.

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Kommentar zu: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
12.04.2018 11:42

Von Ausbeutung, Kriegen und Menschenrechten redet hier unsere Branche nicht.


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nicht registrierter User


RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
12.04.2018 12:04

Dem stimme ich zu. Schade, dass es nur ums Haben-wollen geht und die Auswikurngen auf die Menschen vor Ort (Vertreibung, Bürgerkriege, Kindersoldaten, Ausbeutung) nicht thematisiert werden.


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BK





dabei seit: 10.01.2017

Beiträge: 25

RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
12.04.2018 12:22

Hallo zusammen,

wir haben das Thema Konfliktmineralien bereits mehrfach aufgegriffen.

- https://www.next-mobility.news/konfliktmineralien-wem-hilft-die-regulierung-wirklich-a-678697/

- https://www.next-mobility.news/konfliktmineralien-bmw-geht-neue-wege-fuer-nachhaltige-batteriezellen-lieferkette-a-659223/

- https://www.elektronikpraxis.vogel.de/elektronikfirmen-muessen-mehr-gegen-moderne-sklaverei-tun-a-540595/

Beste Grüße aus der Redaktion


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RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
12.04.2018 17:17

Es ist über Alternativen nachzudenken. Die Produktion von Cobalt-freien Speichermedien wie Ultrakondensatoren basierend auf Graphene sind eine Möglichkeit www.skeletontech.com. Europa verschläft nicht nur den Kampf um Rohstoffe sondern vor allem den Kampf um die Entwicklung neuer Speichertechnologien. Made in Europe heißt vor allem das Know How und die Kompetenz in der Entwicklung von neuen Technologien zu behalten. Viele Technologien werden nun in Asien entwickelt und voran getrieben, Europa läuft Gefahr nur noch zu kopieren aber nicht mehr selbst Neues hervorzubringen. Es ist wichtig das Europa in eigene Produktionsstätten investiert, in Forschung und Technik. Wettbewerbsfähig kann man auch in Europa produzieren man wenn man erster ist und nicht letzter.

Beste Grüße

Sylvia Kleimann
VP Marketing and Communications
Skeleton Technologies


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RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
13.04.2018 09:53

Halloohoo, schon mal drüber nachgedacht, ob Lithium irgendwas Akkus vielleicht der Zug ins Nirgendwo ist. Mag ja sein, das Lithium Luft inzwischen eine mehrfach höhere Speicherkapazität aufweist als heute übliche Li-Akkus und (schon fast) praktikabel ist, und ein gewisser Herr Musk als Trendsetter in Gigafabriken in einem längst nicht mehr zeitgemäßen Formfaktor Li-Akkus baut, aber die Gewinnung von Lithium, Kobald und andere vergleichsweise seltenen Elementen erfolgt und bleibt, wie oben schon angeführt eine höchst prekäre Angelegenheit, vor allem für die Leute, in deren Ländern solche Materialien vorkommen (außer für die Führungseliten). In 10 Jahren wird Keiner mehr über reine Akku Autos reden, weil Wasserstoff irgendwas die bessere Lösung ist. Der ADAC hat eine Studie veranlasst, in der die Öko-Bilanz der einzelnen Antriebe gestaffelt nach Fahrzeugklassen verglichen wird und auch wenn ich mir dann noch einen Lobbyfaktor dazu denke, Akku-Autos haben da recht besch...eiden abgeschnitten. Fällt mir nur noch Lemminge (Mythos) ein. Liebe deutsche Industrie, bitte schiele doch nicht nur auf kurzfristigen return of invest und share holder value, wer 26 Mrd. Strafe zahlen und trotzdem das beste Jahr in der Firmengeschichte hinlegen kann, die Anderen natürlich ebenso, der sollte vielleicht mal ein paar Euros abzweigen in eine intensive, und vielleicht koordinierte Forschung, als nur den Me too zu geben. Alle deutschen Automobiler haben längst Wasserstoff, Redox, Kein-Akku Lösungen(ich weiß das als Insider), warum sehe ich die nicht als Verbraucher. Oder soll ich erst mal mit Akku-Fahrzeugen abgezockt werden, damit mir in einigen Jahren, wenn der Akku-Pack für Teuer-Geld ausgetauscht werden muss, die neueste Wasserstoff-Redox-irgendwas Technologie angedreht werden kann?


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RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
13.04.2018 14:59

Mit Kondensatoren, egal wie super diese sein mögen, ist der Staat nicht zu machen. Die Energiedichten gravimetrisch wie volumetrisch reichen hier hinten und vorne nicht. Solche Kondensatoren sind hervorragend geeignet als Zwischenpuffer für Bremsenergie oder auch zur Unterstützung der eher trägen Brennstoffzellen.

Zielführender wäre meiner unmaßgeblichen Meinung nach verstärkte Forschung an Batteriesystemen, die keine seltenen Elemente oder Konfliktmineralien in großen Mengen benötigen.


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RE: Kampf um Kobalt wieso eigendlich ?
18.04.2018 15:12

Hallo,
Ja wenn da nicht die erfolgreichsten Automobilverkäufer in dder Politik angesiedelt wären. Wer wird denn seine ergiebigste Milchkuh schlachten bzw Euteramputieren wo die doch so schön Abgabenerträge liefert. Die individuale Mobilität mit technisch bei über 300Km/h begrenzt und mit 2sec von 0 auf 100km/h ,das braucht doch jeder. Das Dumme daran ist, die Fahrwege erfahren das nicht, und begrenzen bei 100% Auslastung die Geschwindigkeit auf naturgemässe 70km/h. Weil Marktsättigung den Mobilitätsbedarf inzwischen eingebremst hat, schieben die politischen Mobilitätsverkäufer eben politische Methoden nach um den Umsatz der Hersteller von Mobilitätsprodukten zu unterstützen. Da werden in kürzere n Abständen als es technisch notwendig wäre Abgasvorschriften verändert, und damit der Wert von Investments vernichtet. Wer bezahlt denn heute noch den wirklichen Wert eines gut gebrauchten Diesels der EURO5 oder EURO6 erfüllt? Bei EURO4 Fahrzeugen ist es noch krasser.
In diesen Fahrzeugen sind diskriminierte Nutzungsreserven vorhanden die politisch entwertet wurden. Wie kann man solchen Politikern noch trauen die tolpatschig wie Rumpelstilzchen um den Mobilitätsscheiterhaufen tanzen und sich als Saubermänner vermarkten, die CO2,Feinstaub und NOX als Argument für ihre Haltet den Dieb Gebrülle anzuwenden.
An Stellen wo nationales Investment in Forschung und Entwicklung von robusten Speicherverfahren auf Natriumbasis statt auf Lithiumbasis zu forsieren. Natrium haben wir in nationalen Steinsalzlagerstätten im Überfluß liegen bzw. sogar auf Übertagehalden gelagert. Doch von an derartiger Speichertechnologie forschenden Wissenschaftlern bekommt man in informellen Gesprächen immer wieder zu hören es sei für deren Forschungsbereich keine Finanzmittel vorhanden.

Ein Tip an die ReGIRenden: Das Geld das sie in unerklärte Kriege stecken, das sind 2 - 3 stellige Milliardenveruntreuungen,die Völkerwanderungen ausgelöst haben, diese Mittel in die Forschungsbeschleunigung zu stecken. Das wird zwar einige Volks(z)ertreter von ihrem Platz im Parlament vertreiben, nun der volkswirtschaftliche Nutzen wird darunter nicht leiden.
Kurz zusammengefasst: WO bleibt die Innovationsförderung zu Gunsten einer hocheffizienten elektrisch Speichertechnologie die von Rohstoffengpässen verschont bleibt.

Statt alles seriell zu erfinden und entwickeln ist paralleles handeln anzustreben.

Malzeit


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RE: Kampf um Kobalt – Haben die westlichen Konzerne schon verloren?
23.04.2018 09:27

... ist es nicht an der Zeit generell über die Ausbeutung und Destabilisierung von Staaten, inklusive Raubbau an der Umwelt nachzudenken? Hier sollte die Weltgemeinschaft beginnen zu handeln. Was bringt es dem Kongo, wenn die nächsten Jahre ein paar Personen richtig viel Geld abschöpfen, die Gesellschaft aber auf der Strecke bleibt. Leute denkt nach und handelt. Oder verweigert dieses System, in dem ihr nach Alternativen sucht und diese nutzt. Wir haben unsere Umwelt von den nächsten Generationen ausgeborgt und müssen in der Lage sein sie jederzeit unbeschadet wieder zurück zu geben. Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung für die Gesellschaft unserer Kinder.


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