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Thema: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen

erstellt am: 21.03.2018 09:57

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Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen


Da bahnt sich etwas an, das Millionen von Autofahrern noch sauer aufstoßen könnte. Dabei kommt das System „eCall“ im Mäntelchen der Menschlichkeit daher, weil die Einführung absolut Sinn macht und im Wortsinn hilfreich ist. Aber nur auf den ersten Blick.

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Kommentar zu: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen
21.03.2018 14:34

War das nicht von Beginn an klar, welchen Endzweck ein solches System tatsächlich erfüllen soll und wird ?
Verpflichtend kann man so ein System ohne großen öffentlichen Aufstand nur unter dem Deckmantel bzgl. Rettung und Sicherheit verkaufen. Diese Vorgangsweise ist ja auch aus anderen Bereichen durchaus bekannt.
Das ein solches System eine wunderbare technische Plattform für alle möglichen Begehrlichkeiten bietet, sollte jedem klar sein der nur 2 Sek. darüber nachdenkt.
Und die ersten Hacks welche das eCall für alle möglichen und unmöglichen Dinge ausnutzen werden, sind nur eine Frage der Zeit. Das wird schneller gehen, als irgend jemand eCall oder Datenschutz sagen kann ...


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RE: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen
21.03.2018 16:11

Kann man die GSM Antenne (das GSM System zum Senden des Notrufs) nicht auch nur dann aktivieren, wenn es zum Unfall gekommen ist und zu allen anderen Zeiten inaktiv lassen? Das kann natuerlich auch gehackt werden, aber das trifft auch fuer viele andere elektronische Komponenten im Fahrzeug zu. Und wieviele Fahrzeuge haben sowieso schon GPS und GSM eingebaut ...


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Kommentar zu: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen
21.03.2018 18:49

Selten so einen Schmarren gelesen. Das Gefährdungspotential des Mobilfunks (!) hat bisher die Verbreitung des Handys nicht eben wesentlich geschmälert - weil den Nutzern diese Gefahr eben gleichgültig ist. So wird es auch mit eCall laufen. Dass die Elektronik in einem Auto Daten sammelt, weil sie die ja braucht, um sie zu verarbeiten - welch neue Erkenntnis. Aber von der Erfassung der (z.B.) Fensteröffnung bis zu deren Weitergabe an irgendwelche Finstermänner ist noch ein weiter Weg; außerdem wird dazu eine entsprechende Software benötigt. Die ist aber nicht vorhanden. Dass es mit der eCall-Technik möglich ist, Bewegungsprofile zu erstellen: So what! Die Bewegungen von LKWs auf der Autobahn werden zur Gebührenabrechnung ja auch schon erfasst. All die intelligenten Services, die in Zukunft eine nahtlose und ökologische Mobilität ermöglichen sollen, sie werden ohne solche Daten gar nicht möglich sein. Also bitte nicht gleich in Schnappatmung verfallen.


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RE: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen
27.03.2018 17:50

Den Nutzern wird die Gefahr wohl nicht mehr gleichgültig bleiben wenn/sobald sie merken wie angreifbar sie sich machen, anders formuliert wenn klar wird dass hunderttausende professionell (OK Organisationen, Staaten, Privatleute) damit beschäftigt sind Anderen zu Schaden bzw. sie zu gängeln/nötigen. Entweder wir anonymisieren die Daten nach dem Stand der Technik (TÜV) vor einer Verbreitung oder wir ermöglichen Zustände wie damals zu Stasi Zeiten.


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RE: Notrufsystem „eCall“ – Im Blick der staatlichen Adleraugen
29.03.2018 11:56

Es ist in manchen Regionen nicht akzeptabel wenn nicht-anonymisierte sensible Daten im Internet auftauchen. Aus Akzeptanzgründen müssen sensible Daten, und dazu gehört sicherlich Privat-PKW Ort und aktuelle Geschwindigkeit, an der Quelle (im Fahrzeug) verschlüsselt werden und das gemäss Stand der Technik und bevor sie das Fahrzeug verlassen.


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