Ein Angebot von /

Thema: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie

erstellt am: 13.12.2017 12:12

Antworten: 5

Diskussion zum Artikel



10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie


Vom Liebling zum Buhmann: Selten hat eine Technologie einen schnelleren Fall erleben müssen wie aktuell der Diesel. Doch der Selbstzünder gibt sich nicht geschlagen. 10 Fragen und 10 Antworten klären, wie es um den Effizienzkünstler in Zukunft bestellt ist.

zum Artikel


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie
13.12.2017 12:12

Oh je ...

Wann hört das endlich auf?


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie
13.12.2017 17:32

Was soll aufhören?


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie
14.12.2017 09:53

1. zu Als weiteren Baustein haben viele deutsche Autohersteller individuelle Umstiegsprämien für ältere Dieselautos zugesagt. Dieser Kaufbonus soll Besitzer von Dieselfahrzeugen mit der Norm Euro 4 oder noch älter motivieren, auf ... Neufahrzeuge ... umzusteigen.
zu Deutsche Automobilhersteller haben sich verpflichtet, auf eigene Kosten bis spätestens Ende 2018 bei über fünf Millionen Diesel-Pkw Software-Updates aufzuspielen. Dabei handelt es sich um bestimmte Euro-5- und Euro- 6-Diesel-Pkw im Bestand.
zu Bei älteren Modellen (Euro 4 und älter) wären keine signifikanten Verbesserungen durch Software-Updates zu erwarten. Daher wird hier das Instrument der Umstiegsprämien eingesetzt.

Das das umwelttechnischer Unfug ist, sollte klar sein. Ich kann nicht ein komplettes, gut funktionierendes 3 Jahre altes Euro-4 Auto verschrotten, nur weil zu viel Schadstoffe herausgeblasen werden. Hier sind die Hersteller in die Pflicht zu nehmen und die vorhandenen Motoren kostenlos auf Euro-6 umzustellen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Das die Nachrüstung von AdBlue-Systemen mit Aufwand und somit für die Hersteller auch mit Kosten verbunden ist, sollte angesichts der Tatsache das eben von denen eine m.E. strafbare Handlung ausgeführt wurde, das Mindeste sein, was (auch in Deutschland) zur Kompensation des Schadens verlangt werden darf.
Die Hersteller halten die Forderungen der Normen nicht ein und nun sollen die Käufer mit Fahrverboten gezwungen werden erneut neue Auto zu kaufen?
Das kann ja wohl nicht sein!

2. zu Deswegen ist davon auszugehen, dass Hardware-Nachrüstungen in der Regel sowohl technisch als auch wirtschaftlich nicht sinnvoll sind.
Hier ist die Frage für wen?
Kaufbonus und Umstiegsprämien sind lediglich Euphemismen für das Ziel dem Verbraucher 5-stellige Euro-Beträge aus der Tasche zu ziehen.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie
14.12.2017 17:35

Prinzipiell ein gut recherchierter Artikel mit vielen Fakten, die die ganze Panikmache der vergangenen Monate in ein objektiveres Bild rückt.
Einige Anmerkungen, wo ich nicht ganz beim Autor bin.
Das die deutsche Autoindustrie bei Elektroantrieben führend sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Außer dem designtechnisch spaltenden BMW und dem praktisch nicht kaufbaren Opel Ampera (importierter GM-Ami) hat kein deutscher Hersteller ein für den Normalnutzer brauchbares und bezahlbares BEV Fahrzeug. Hybriden sind m.E. grober Unfug, weil sie Abgas erzeugen, eine schwere und giftige Batterie herumfahren und der Verbrauch im realen Betrieb unwesentlich niedriger ist.
Frau Merkels 1 Mio. Elektrofahrzeuge werden auch so lange nicht auf der Straße zu sehen sein, bis auch die Gesetzgebung die Grundlagen dafür schafft. Während ich schreibe, entstehen überall in der Republik Neubau-Wohngebiete, Einkaufsläden und Parkhäuser. Keines davon wird mit der notwendigen, kompletten Infrastruktur für E-Fzg. ausgestattet. Weder Zuleitungen zu den Objekten noch Ladedosen an den Parkmöglichkeiten werden errichtet. Und kein Gesetz fordert sie!
Der zweite Punkt sind die 350kW Ladestationen. Es gibt keine Steckverbindung, die 350kW in ein Fahrzeug übertragen kann und von zierlichen Personen benutzbar ist. Tesla lädt mit 90 kW und das ist schon nicht ohne. Eine Megawatt-Zuleitung für mehrere 350kW Stationen gibt es an keiner Raststätte. Also ab ins Reich der Fabel mit der Aussage.
So lange 600.000 Arbeitsplätze am Verbrenner hängen, wird in Deutschland auch keine E-Wende kommen.
Was mich ärgert sind die Aussagen, dass Nachrüsten nicht lohnt, die Schummelbuden a la VW aber trotz Dieselskandal neue Rekordgewinne melden. Als Bürger gebe ich doch keine mittlere 5 stellige Eurosumme aus, um ein Neufahrzeug mit gigantischen Wertverlusten zu kaufen, welches nichts besser kann, als mein heutiges, von wenigen mg NOx abgesehen. Die größte Umweltbelastung ist die Produktion der Fahrzeuge. Der Umwelt tut man damit also überhaupt keinen Gefallen.
Sollten übrigens die sogenannten Volksvertreter bestimmen, das mein Euro4 Diesel nicht mehr in die Stadt darf, ein Chevy mit 6,2l V8 aber keine Restriktionen hat, dann wäre das ja auch eine Alternative.
Hoffen wir nur, dass nicht so heiß gegessen wird wie gekocht. Und das die deutschen Hersteller die Rekordgewinne in Zukunftstechnologien investieren. Deutschland kann auch Elektro, wenn es will.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: 10 Fragen und 10 Antworten zur Dieseltechnologie
13.06.2019 13:08

Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist ein energietechnisches Desaster. Bei Wirkungsgraden von ca. 20% bei einem Dieselfahrzeug bläst ein 100kW-Motor auf der Autobahn. 400KW Abwärme in die Umwelt, das Fahren selbst nicht berücksichtigt. Mit 400KW kann man locker 40 Einfamilienhäuser beheizen. Wenn man dann noch betrachtet wie viele Autos mit deutlich mehr Antriebsleistung und vor allem auch noch mit Benzinmotor unterwegs sind (ca. 12% Wirkungsgrad)wird mir ganz schwindelig. Hinzu kommen die Unmengen an schwer recyclebaren Abfällen wie Millionen Tonnen Altöl, Riemen, Kerzen und, von den Reifen und deren Abrieb ganz zu schweigen. Und dabei haben wir nur Profit und Arbeitsplätze im Kopf? Gehts noch? Dieseltechnologie hin oder her. Der Diesel ist die aufwändigste und giftigste Dreckschleuder ever, auch wenn der Gesamtwirkungsgrad etwas besser ist als beim Benziner. Was wir für unsere übertriebene Mobilität benötigen ist ein Umdenken und ganz sicher eine Ablösung unseres individuellen Automobils, wie es aktuell genutzt wird.


bearbeiten

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken