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Thema: „Auch der E-Antrieb bleibt für BMW ein Differenzierungsmerkmal“

erstellt am: 08.01.2019 12:31

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„Auch der E-Antrieb bleibt für BMW ein Differenzierungsmerkmal“


Im Interview erläutert Stefan Juraschek, Leiter Entwicklung Electric-Powertrain bei der BMW Group, warum eine eigene Zellenproduktion gegenwärtig keinen Sinn macht, welche Differenzierungsmöglichkeiten der E-Motor bietet und welche Wege der Münchner Autobauer beim Recycling geht.

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Kommentar zu: „Auch der E-Antrieb bleibt für BMW ein Differenzierungsmerkmal“
08.01.2019 12:31

Stefan Juraschek, BMW:
Ein Versorgungsrisiko sehen wir auch bei steigender Nachfrage nach Batteriezellen nicht. Über langfristige Verträge haben meine Kollegen im Einkaufsressort für uns die Versorgung gesichert.

Aktuelles Weltvorkommen an Lithium: 40 Mio Tonnen.
100kg für ein vollwertiges E-Auto = 400 Mio Autos.
90Mio Autos / Jahresproduktion auf diesem Globus.
20% E-Autos/Jahr: ca. 22 Jahre Lithium-Ende
100% E-Autos/Jahr: ca. 4.5 Jahre Lithium-Ende

Aber niemand hat Rohstoff-Lithium-Probleme.
Lithium vom Mars oder gar von der Venus?

Es darf gelacht werden


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RE: „Auch der E-Antrieb bleibt für BMW ein Differenzierungsmerkmal“
08.01.2019 16:16

@ Vorschreiber: Gelacht bzw. geschmunzelt werden darf vor allem über Ihre Annahme, dass für eine E-Auto-Batterie 100 kg Lithium erforderlich wären. Kurzes G**geln ergibt 10 kg für den Tesla Model S, bei anderen Modellen deutlich weniger.


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RE: „Auch der E-Antrieb bleibt für BMW ein Differenzierungsmerkmal“
09.01.2019 10:11

das die Rohstoff - Versorgung kein Problem in Zukunft darstellen wird, halte ich für reinen Zweckoptimismus und musste natürlich die Antwort sein, sonst wäre das ganze Konzept in Frage gestellt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das alles nicht Ablenkungstaktik ist, um die tatsächliche Entwicklung über Brennstoff-Zellen/Wasserstoff-Technologie geheim zu halten und sich darüber ein Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Brennstoffzellen ist die einzige wirklich sinnvolle Antwort für e-Mobilität und umweltneutral, wenn der Wasserstoff aus regenerativen Quellen (Sonnen- bzw. Windenergie) erzeugt wird. Mit der Brennstoff-Zelle haben wir keine Rohstoffabhängigkeit, Wasser gibt es in Europa genug ( Mittelmeer, Ostsee, Nordsee...Wind und Sonne fast kostenlos. Wir ruinieren keine ganzen Landstriche bei der Lithium-carbonat bzw. Kobalt Gewinnung und wir sind nicht erpressbar z.B. durch China, die sich derzeit ( fast lautlos ) in den ärmsten Ländern dieser Welt Rohstoffquellen sichern. Und da spricht Hr. Juraschek von gesicherten Beschaffungsquellen. China strebt Weltmacht an und zwar wirtschaftlich, militärisch und technologisch. Mit 3 Billionen Dollar Devisenreserven kann China alles kaufen, da helfen auch keine Investitionskontrollen der EU, zumal ja schon die ärmeren wie Ungarn, Tschechien sich aus gutem Grund dagegen sperren. Die ärmeren Länder sind erpressbar ( über großzügige Kredite ) mit denen sich jedes Land kurzfristig aus der Misere retten kann ( Italien, Griechenland, Rumänien...um nur die Länder vor unser Haustür zu nennen. Fast ganz Afrika und besonders Länder mit Diktaturen neigen sich dazu sich kaufen zu lassen.
Ich halte den ganzen Lithium-Batterie Hype für einen Flopp und wenn dann auch noch die alten PKW Batterien an die privaten Haushalte zur Energiespeicherung verhökert werden, dann haben sich die Automobilhersteller geschickt aus der Entsorgungsproblematik gestohlen ( nicht alles kann sinnvoll recycelt werden ).
Hans Negle, Dipl.Ing.TU
Scientific & Technology Consultant


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