Ein Angebot von /

Thema: Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch

erstellt am: 11.06.2019 14:59

Antworten: 4

Diskussion zum Artikel



Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch


Bei herkömmlichen Jets sind Rumpf und Flügel getrennt. Bei einem neuen Flugzeugtyp namens Flying-V verschmelzen hingegen beide Elemente. Die Bauform soll helfen, kräftig CO2 zu sparen. Ein erster skalierter Prototyp soll schon im Oktober 2019 starten.

zum Artikel


bearbeiten

Antworten

anonymous





dabei seit: 15.06.2015

Beiträge: 19

Kommentar zu: Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch
11.06.2019 14:59

Die Bestuhlung ist vielleicht noch nicht optimal (well see, wie vielen Passagieren übel werden wird), aber prinzipiell ist die Idee nicht schlecht.

Nur ist die Idee, Passagiere in den Tragflächen zu platzieren, nicht gerade neu:
Hugo Junkers hat am 1.2.1910 ein Patent zum sog. dicken Flügel angemeldet.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Patentschrift_Nr._253788)

Gebaut wurde so etwas Ähnliches auch schon einmal - 1929:
https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_G_38


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch
12.06.2019 10:51

Dieses Konzept ist schon seit zweiten Weltkrieg bekannt, dann stellt sich die Frage: Warum müssten wir auf seiner Belebung so lange Warten? Warum hat sich Airbus dieser Fehler erlaubt, der riesigen Spritfresser A380 zu bauen und eigens Grab zu machen?


bearbeiten

Antworten

orgelfreund





dabei seit: 03.12.2015

Beiträge: 7

RE: Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch
12.06.2019 12:01

Die Kollegen haben Recht ... ein alter Hut ...
Ja dann viel Spass beim Probeabsturz


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Flying-V – 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch
12.06.2019 14:31

Dieses Konzept wurde in den 1980ern als Blended Wing Body vorgestellt. Wie es scheint, macht jede neuen Ingenieurgeneration die gleichen Fehler, denn besser als dem damaligen Konzept wird es auch dem Neuen nicht ergehen. Soweit ich weiß, haben sich seitdem die Gesetze der Physik nicht geändert und verhindern weiterhin, dass dieses Konzept bessere Wirtschaftlichkeit erreicht als die konventionelle Bauweise. Dass es in der Studie besser aussieht, liegt an optimistischen Annahmen zur Entwicklung des Spritverbrauchs zukünftiger Triebwerke. Und am Weglassen der Nachteile dieses Konzepts, wie der größeren Oberfläche (mehr Reibungswiderstand, mehr Masse) und der Unmöglichkeit, die Regeln zum schnellen Evakuieren (alle auf einer Seite in weniger als 90 Sekunden) einhalten zu können.


bearbeiten

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken