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Thema: E-Mobilität: Batterie-Wechselsysteme haben keine Zukunft

erstellt am: 07.02.2018 18:10

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E-Mobilität: Batterie-Wechselsysteme haben keine Zukunft


Wilko Stark leitet die Sub-Marke Mercedes Benz EQ, unter der die Stuttgarter in Zukunft ihre vollelektrischen Modelle entwickeln und vermarkten werden. Im Interview spricht er über die Herausforderungen bei der Einführung von E-Autos – und was der strategische Schwenk für die Kunden bedeutet.

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Kommentar zu: E-Mobilität: Batterie-Wechselsysteme haben keine Zukunft
07.02.2018 18:10

Die Ablehnung von Akku-Wechselsystemen kann ich nicht nachvollziehen. Der Glaube, dass man 1,5 Akkus pro Auto bräuchte, liegt einfach am falschen Denkansatz, an dem auch BetterPlace gescheitert ist.

Wenn man die Entwicklung mal ein paar Jahre weiterschreibt, könnte in der Kompaktklasse die Akkukapazität nach anfänglich 20+ und jetzt 40+ bei 60 kWh liegen (wobei dann noch lange nicht die Preis- und Reichweitenparität mit Verbrennern erreicht ist). Bei 1 Mio Elektroautos wären das 60 GWh Gesamtkapazität, von denen im Alltag mit Strecken von 50-80km nur ein Bruchteil benötigt wird.

Mein Vorschlag: Aufteilung des 60kWh-Akkumulators in einen 15 kWh fest eingebauten Akku und einen wechselbaren Akkus mit 45 kWh. Dieser ist im Alltag natürlich nicht bestückt, sondern wird nur bei einer Fernfahrt an einem Servicepunkt (Tankstelle) auf Leihbasis zugeladen bzw. gewechselt.

Dann können sich eine große Zahl Autos eine kleine Zahl Akkus teilen, z.B. 1-2 Akkus pro 10 Autos (Sharing-Prinzip für die teuerste Komponente). Bei 1 Mio Autos ergibt das z.B. 15 GWh eingebaute Kapazität und 9 GWh wechselbare Kapazität (0,15-0,2 Akkus pro Auto und nicht 1,5).

Das löst sowohl das Preis-, das Reichweiten- als auch das Ladezeitenproblem. Ein Autokäufer profitiert außerdem von der Weiterentwicklung der Akkus und auch die Infrastruktur kann einfacher sein als Zigtausende von Ladesäulen.


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RE: E-Mobilität: Batterie-Wechselsysteme haben keine Zukunft
08.02.2018 17:56

Genau das will aber die Automobil-Industrie NICHT. Es soll sich doch gefälligst wie bisher jeder mindestens ein Auto selber kaufen, sonst bleiben doch die Profite auf der Strecke!


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nicht registrierter User


RE: E-Mobilität: Batterie-Wechselsysteme haben keine Zukunft
10.02.2018 11:13

Das Akkuauto hat sowieso keine Zukunft. Die hat nur die Brennstoffzelle. Sie ist seit 1834 bekannt und hat so gut wie keine Entwicklung erfahren. Warum????? Theoretisch sind Wirkungsgrade von über 90% möglich, wo liegen sie heute wirklich?


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