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Thema: Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen

erstellt am: 06.12.2017 12:38

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Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen


Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Trotzdem rüsten die Autobauer Benzinmotoren auf. Sie schaffen wahre Hightech-Kraftwerke. Doch lohnt sich der Aufwand?

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Kommentar zu: Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen
06.12.2017 12:38

Die Dampfmaschine hat jetzt Zylinderinnenbeleuchtung…
Irgendwann ist auch mal gut, der Verbrennungsmotor ist tot.


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RE: Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen
06.12.2017 13:40

Wenn die Autoindustrie endlich ein richtiges Elektroauto bringen würde, wäre der Verbrenner in Monaten tot. Ein Muss sind 4 einzeln lenkbare Radmotoren, eine Brennstoffzelle, 3000 km Reichweite, unter 600 kg Leergewicht, unter 3s Beschleunigung, Platz für 9 Personen, Preis unter 15 000€.


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RE: Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen
06.12.2017 15:17

Dann haben wir ein Problem (nicht nur Huston).
Denn der Elektro-Antrieb lebt noch nicht wirklich.
Solange für den Elektroantrieb noch verstromte Kohle (oder andere fossile Stoffe) oder gespaltene Kerne (mit all den ungelösten aktuellen und kommenden Problemen) verwendet wird und die fälschlicherweise einseitig forcierte und priorisierte Batterie-technologie in eine absehbare Sackgasse steuert hat die Elektromobilität noch nicht einmal die Lauflernschuhe angezogen.
Kann also noch nicht so schnell den Toten ersetzen.

Und bei all dem: betrachtet mal die wirkliche Gesamt-Bilanz für Energie, Rohstoffe, Umweltbelastung und nicht immer nur beliebig klein gestückelte Einzel-Aspekte.
(Diesel hat auch nicht nur Nachteile/Probleme wie NOx, sondern halt auch Vorteile wie z.B. Verbrauch und CO2...).
Und wieviel Energie und Umweltbelastung geht nicht auf das Konto des Bereibs eines Fahrzeugs sondern auf Konto der Produktion und (vollständigen) Entsorgung?
Um ein paar 10tel Krafstoff einzusparen, ein altes Fahrzeug zu entsorgen und ein neues zu bauen - ich denke, da muß man schon arg viele km hinter sich bringen, daß diese Rechnung auf geht.

Und 2 und mehr Tonnen SUV zu bewegen kostet halt auch bei aller Trickserei immer mehr Energie und erzeugt damit mehr Schadstoffe als ein normales Fahrzeug.

Den Einsatz eines Fahrzeugs zu optimieren und das Einsatz-Verhalten (ich bin der schnellste und stehe dann am längsten im Stau...) birgt sicher noch viel mehr Potential, als eine variable Kompression.
Durch mein eigenes Verhalten kann ich den Verbrauch noch mühelos und praktisch ohne Mehraufwand um 30% und mehr beeinflussen. Welche Chancen dagegne hat hat welch immer geartete Motor-Optimierung?


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RE: Wie Autobauer den Verbrenner retten wollen
06.12.2017 18:55

Also die Entscheidung, wie es mit der Mobilität weiter gehen soll, ist bei den Politikern definitiv in den falschen Händen. Wenn die Emissonen wirklich weniger werden sollen, gibt es nur eine radikale Lösung. E-mobilität mit autonom navigierenden Fahrzeugen die nur noch gemietet werden können. Für die Mobilität der Menschen würden dann nur noch 1/3 der Fahrzeuge benötigt. 1/6 als Reserve und Regelenergiespeicher könnte man an die Hotspots plazieren, notfalls sogar als Energietransporter.
Es wäre zwar schmerzhaft für die Autofetischistem kein heiliges Blechle in der Garage stehen zu haben, aber die Mietfahrzeuge sind dafür bestens gepflegt und gewartet und der Tank ist wenn das nutzenoptimierte Fahrzeug angefordert wird garantiert voll.
Bei weniger Fahrzeugen die auch noch geplant eingesetzt werden können ist mindestens doppelt so viel Platz auf den Verkehrswegen. Autonom fahren bedeutet, die Fähigkeiten des sozialen Verkehrsrechners zu nutzen. Und der sollte die Verkehrssituation besser kennen, als es heute per Verkehrsfunk mitgeteilt werden kann. KI könnte da Routineaaufgaben optimieren.

Nur ist da mit der jetzigen Politmischpoke nicht machbar. Der Endnutzer wird diese Figuren nicht so korumpieren können wie es die Lobbyisten tun. Daher wird der Transportnutzen nach den Wünschen der Lobbyisten optimiert werden.

Wer die letzten 70 Jahre aufmerksam die Entwicklung der Mobilität beobachtet hat, der durfte zuschauen wie politische Parteien die Mobilität als Melkobjekt für Steuererträge optimiert haben. Diese Parteien haben heute zwar ihre Watschmaionetten in den höchsten Positionen der Macht plaziert, wer aber glaubt schlimmer geht nimmer, der sollte das m steichen. Schlimmer geht immer ist besser passend. Wer es nicht glaubt der mag heute in einer mittleren Stadt tags über mal von einem Ende zum anderen fahren. Stop und Go ist noch human, Stau verlängert die Fahrzeiten und senkt die Transporteffizienz.
Das viele der Mobiltätsprothesen auch noch schlecht genutzt werden weil sie übertrieben schwer gebaut sind ,wird von der Politik wortlos geduldet, ist ja schliesslich auf maximalen Steuerertrag optimiert. Und das ist das eigentliche Ziel das Politik anstrebt.

Da elektrische Energiespeicher etwa 10% Speicherkapazität eines Fosil_energiespeichers haben, dabei aber etwa das Zehnfache eines Fosiltanks wiegen, wird sich wohl in absehbarer Zeit ein Hybridkonzept als das wirtschaftlich sinnvollste Konzept herausstellen. Dabei ist zu prüfen ob ein Verbrenner der einen Generator antreibt und die Wärme zur Heizung des Fahrzeugs bereitstellt. Alternativ wäre eine Brennstoffzelle denkbar. Als Energieträger sind synthetische Flüssigbrennstoff der dritten Generation denkbar. Energieträger der dritten Generation zeichnen sich durch hohen Wasserstoffanteil aus, eventuell könnten es ja zwei Energieträgerkomponenten (Sauerstoff oder Stickstoff als reiner Reaktionspartner) sein. Das würde jedoch völlig neu zu denkende Antriebskonzepte benötigen. Hier sollte man konseqent auf Tausch der genormten Rohenergiebehälter bestehen. Hier macht das Pfandflaschensystem sinn, denn die befüllten Energiebehälter sind Wertspeicher


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Wie Autobauer ihre Aktionäre noch für 7-10 Jahren halten/retten wollen
06.12.2017 22:53

Die Verzweifelung bei VW muss schon verdammt groß sein, wenn sie immernoch auf fossile Brennstoffe setzt. Da mann die E-Mobilität um Jahre komplett verpennt hat und keine eigenen (wichtige) Patente auf diesem Gebiet nachweisen kann, muss man also zu Lasten der Umwelt imporvisieren! NEIN, danke VW - kein VW mehr...


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