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Thema: Eine Frage der Perspektive: Batterieelektrisch oder Brennstoffzelle?

erstellt am: 04.12.2018 11:58

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Eine Frage der Perspektive: Batterieelektrisch oder Brennstoffzelle?


Im Sommer stellte Hyundai den Nexo vor, das zweite Serienfahrzeug, das in einer Brennstoffzelle den Strom für den Antrieb seines Elektromotors herstellt. Der Beginn eines nahenden Brennstoffzellenzeitalters oder bleibt am Ende doch nur das Schicksal eines Versuchskaninchens?

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Kommentar zu: Eine Frage der Perspektive: Batterieelektrisch oder Brennstoffzelle?
04.12.2018 11:58

Vielleicht gibt es im Bereich Elektromobile eine Nische, wo Wasserstoff Sinn machen kann. Vielleicht für Langstreckenbusse oder LKWs oder vielleicht auch als Hybrid zusammen mit einem größeren Akku.
Daß es hier eine Entwicklung gibt finde ich spannend und sinnvoll. Für den normalen Auto-Alltag ist der Zug aber schon in Richtung batterieelektrisches Auto abgefahren. Da kommt die Brennstoffzelle nicht mehr nach.
Vor allem finde ich es super, daß man mit rein batterieelektrischen Autos die Abhängigkeit von Tankstellen nicht mehr im selben Maße hat wie bei Benzin/Diesel/Wasserstoff.
Interessant wird aber das elektrische fliegen. Denn da kann der Wasserstoff die Energiedichte massiv erhöhen und das Landegewicht ist auch geringer als beim reinen Batterie-Flieger. Da sehe ich wirklich die Zukunft des elektrischen Antriebs mit einem Wasserstoff-Energiespeicher. Der e-Antrieb ist ja lächerlich einfach und quasi wartungsfrei. Diese Sicherheit ist im Flugbetrieb sehr von Vorteil.


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nicht registrierter User


RE: Eine Frage der Perspektive: Batterieelektrisch oder Brennstoffzelle?
04.12.2018 20:28

zwei Gründe sprechen für die Brennstoffzelle:

1) Deutschland ist bei der Batterietechnik voll abgehängt
2) Batterietechnik macht keinen Sinn wenn man eine
Wasserstoffinfrastuktur und Brennstoffzellen hat: kein Kobalt erforderlich,
kein Problem mit Recycling, kein Lithium erforderlich

somit ist Batterietechnik eine Übergangstechnik,
auf lange Sicht wird es die Brennstoffzelle sein


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RE: Bis etwas passiert - dann ist die Reinwasserstoff-Brennstoffzelle im Auto tot.
06.12.2018 01:04

Der Zeppelin war bis Lakehurst das Fluggerät der Zukunft, die Atomkraft bis Fukushima.
Manchmal dauert halt der Lernprozess etwas länger; es gab ja schon vor Fukushima die Unfälle von Three Mile Island (Harrisburg), Sellafield und Tschernobyl.

Die hohen Drücke bis 700 bar und ein extrem flüchtiges Gas sind in einer Lug- und Trug- Industrie wie der Automobilindustrie insbesondere von Laien einfach nicht sicher genug handhabbar. Bei Flugzeugen, Zügen und professionell betankten Groß-Nutzfahrzeugen wäre das noch eher denkbar.
Oder die vorhandene Autogas-Infrastruktur für Brennstoffzellen auf Methan-Basis nutzen.
DEm Nachteil der geringeren Energiedichte stehen viele Vorteile bei Preis, Handling und (vorhandener) Infrastruktur gegenüber.

PS: Die ständige Verallgemeinerung Brennstoffzelle = Reinwasserstoff-Brennstoffzelle nervt und ist für die an sich gute Sache Brennstoffzelle nicht unbedingt förderlich


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