Ein Angebot von /

Thema: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe

erstellt am: 26.08.2019 12:24

Antworten: 9

Diskussion zum Artikel



Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe


Wenn Ritter in weißer Rüstung kommen, zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist, hat das einen gewissen Unterhaltungswert. Statt uns aufzuregen, nehmen wir es also mit Humor.

zum Artikel


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
26.08.2019 12:24

Der Verbrauch solcher SUVs ist, wie wir wissen, nicht signifikant höher als der von normalen Kleinwagen.

Nein, das wissen WIR (plural matjestatis; Vorsicht: Ironie) ganz sicher nicht.
Und warum?
Weils einfach nicht stimmt. Auch verstehtja unter dem Begriff Kleinwage auch fast jeder etwas anderes.
Zumindest in Deuzschlnd, dem Land der 40.000 Euro+ Mittelklassewägen. Und was die Zulassungen angeht: Wir haben in Deutschlnd einen sehr hohen Firmenwagenanteil. UND gottseidank etliche Firmen, bei denen SUVs als Firmenwägen ein No-Go sind. Es gibt auch kompakte Minivans, die deutlich weniger Sprit schlucken als SUVs, und in denen man trotzdem hoch sitzt.
Nein, es muss schon ein richtiger (kantiger, Sprit schluckender, mit City-Allradantrieb ausgerüsteter) S U V sein, sonst wirds in Deutschlad nichr gekauft.
Beispiel? Golf Plus: Ein normales, sparsames Auto ind dem man angenehme 10 cm höher sass. Markterfolg? Als Rentner-Golf verspottet, wegen Erfolgslosigkeit eingestellt. Weitere Beispiele für sparsame, hohe Autos?
Gerne: A2 von Audi (als die noch ehrlich waren) kleine Grundfläche und extrem sparsam; trotz angenehm sehr hohen sitzens. Auch als hässliches Entlein gescheitert.
Falls der Artikel und das Resch-Bashing Satire gewesen sein sollten, so wäre das grandios gescheitert.
Verträge sind einzuhalten.
Gesetze auch. Was ist daran so schlimm? Dass der deutsche Staat durch und durch k.....t ist und das Lobby-Wohl einzelner und niht das Allgemeinwohl in den Vordergrund stellt?
Da kann aber der Herr Resch nichts für, auch wenn ich ihn persönlich als ein bißchen heuchlerisch und sehr unsypmathisch empfinde.

Mal sehen, ob Sie diesen Antwortkommentar auch so abdrucken.
EineDemokratie lebt ja bekanntlich von derVielzahl an Meinungen


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
26.08.2019 12:34

Man kann zu Herrn Resch und sener Umwelthilfe stehen, wie man will:
Das 12-Punkte-Programm hat schon was. Die Mehrzahl der Punkte halte ich für durchaus sinnvoll. Und was 2025 anbelangt: Man muss das Unerreichbare fordern, um das Machbare zu erreichen. Das ist an sich nichts Neues.
Das das mit der Bonzenlobby von CxU und FDP nicht geht ist ja wohl selbst erklärend.

Aber warum kommt so ein schönes Papier nicht einmal von den Grünen oder der SPD?
Brauchen wir dazu wirklich die sogenannte Umwelthilfe?
Schade, schade, aber es ist allemal besser es kommt etwas von der DUH, als es kommt gar nichts. Unser Land ist ausgemerkelt vom lauter Nichtsstun.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
26.08.2019 12:48

Auch wenn Resch und Spießgesellen mitunter auch mal eine gute und sinnvolle Idee haben (sollten), ihr Geschäftsmodell gehört - wieder einmal - vor den Kadi. Ist im Grunde ein übler und selbstgerechter Abmahnverein, der versucht seine Pfunde abzusichern. Deutsche Umwelthilfe, allein diese Namensgebung ist schon lachhaft und äußerst anmaßend.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
26.08.2019 12:52

Zeter und Mordio - Die Zeder ist en Baum.

Vielleicht sollte man neben Hubraum auch mal das Volumen und die Nicht-Durchsichtigkeit von PKW besteuern.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
26.08.2019 16:55

Ach, Umwelthilfe, dieses Minigrüppchen an heuchlerischen Spinnern, die mit etwas mehr als 5000 Förderern bundesweit sich aufspielt, das wahre Rezept der Zukunft für sich gepachtet zu haben - keinen Blick über den Tellerrand ihres Deutschlands fähig, terrorisiert die Bevölkerung.
Sicher, SUVs sind auf den guten Strassen Deutschlands, und in den Städten überflüssig, aber genauso wie alle anderen Pkw mit Hubraum über 2 Liter und PS-Zahlen jenseits der 100 kW.
Aber 120 km/h auf Autobahnen, das fördert den Frust des Fahrers bei freier Strecke. 150km/h wäre eine angemessene Geschwindigkeit, aber dann 130 km/h und abgeregelte Motoren für die Kleintransporter, die heute aggresiv und tollkühn mit Vollgas bei 180km/h und Lichthupe an einem vorbeibrettern. Und 70 km/h für alle Lkw über 7,5to. bei generellem Überholverbot auf Schnellstrassen und Autobahnen! Das würde Unfälle, Staus und Abgase sparen. Aber mit dieser Lobby legt sich die Umwelthilfe wohlweislich nicht an, aber auf den kleinen Autofahrer lässt sich löblich eindreschen.
Lebe viel in Südamerika, seit fast 40 Jahren, und da bestimmen SUVs und daneben Kleinstwagen (Picanto, i10, chess u.ä.) den Fahrzeugmarkt. Die SUVs nicht nur, um auf den schlechten Strassen nicht zu sehr seine Bandscheibe zu ruinieren, sondern vor allem, um bei den vielen Blechschäden im Verkehr nicht immer den Kürzeren zu ziehen. Und natürlich auch als Statussymbol.
In Deutschland, Wohnung im Großraum Stuttgart, fahre ich aus Überzeugung meinen
alten Diesel, 12 Jahre, E4, 192834 km, 5,21 ltr./100km Verbrauch (nachweislich!). Da pustet sich weit weniger aus dem Auspuff als aus einem dicken, neuen Protz-Schlitten der Oberklasse, aber der darf.
Aber ich werde nie wieder in meinem Leben nach Stuttgart-Stadt fahren, dort nie wieder einkaufen, Thaeter gehen, Willhelma besuchen usw.. Diese Stadt ist aus meinem Lebenskreis gestrichen! Wer mir mit schwachsinnigen Fahrverboten kommt wird boikottiert!
Schwäbische Touristen kommen nach Südamerika, meine Stadt ist ein Touristenanzugspunkt, aber da atmen sie an einem Tag das über 100-fache an NOx, Dieselruss, Feinstaub und allem anderen ein, was in einem Jahr am Neckartor zu inhalieren wäre. Aber sie finden die Stadt so wunderschön.
Und das E-Auto, die wohl dümmste Lösung an Fortbewegungsmittel. Absolut unwirtschaftlich, unter heutiger Energiegewinnung wenig umweltentlastend.
Ein Batteriesatz vom E-Auto lebt weniger als 8 Jahre und kostet etwa 8000 Euro. Entweder direkt zu bezahlen, oder scheinheiigerweise über eine Batteriemiete, die nach 6 Jahren die Vertiebskosten der Firma hereinspielt. Dazu kommen die Energiekosten + Wartung + Verschleiß. In Summe aller Kosten (ohne Anschaffung) etwa 40% mehr als für ein vergleichbares Verbrenner-Auto der Mittelklasse anfällt.
Zudem macht sich niemand Gedanken über die Gewinnung von Lithium, gerade hier in Südamerika (Bolivien, Chile, Argentinien). Unter skrupellosester Naturausbeutung wird in Flächen, grösser als Deutschland eine danach absolut lebensuntaugliche Landschaft hinterlassen. Jahrtausende alte Grundwasserbestände, welche der dort lebendenden Bevölkerung und der Tierwelt in über 3000m Höhe ein karges Auskommen ermöglicht, wird gnadenlos ausgebeutet, damit in Europa elektrisch gefahren werden kann. Das wäre anzuprangern.
Wenn sich ein Land Deutschland, mit nur 1,08% der Weltbevölkerung auf 0,239% der Erdfestlandfläche wirklich einbildet, das Weltklima retten zu können, hat entweder nichts im Hirn, oder strotzt nur so von Einbildung und Überheblichkeit!
Stephen Harkins gab in seiner letzten Analyse vor seinem Tod am 14. März 2018 der Menschheit noch 100 Jahre Lebenszeit auf diesem Planeten - er hat recht. Aber dieser Planet hat noch 3,4 Milliarden Jahre vor sich, bevor er von der Sonne verschluckt wird.
Und da ist diese Kreatur eines aufrecht gehenden Wirbelsäugetiers (man bezeichnet es auch als Homo Sapiens), eine völlig unbedeutende Fehlentwicklung der Natur, eine unbedeutende Sekundenerscheinung im Zeitmaßstabs des Universums.
Aber eine schwedische Göre wird anhimmelt, die nach New York segelt, deren 6 Skipper im Flugzeug dann nach Europa zurückfliegen, und neue 6 Skipper nach New York fliegen, um die Yacht dann wieder zurück zu segeln. Gute Ökobilanz! Wer steckt da als Finanzierer dahinter?
Ach, und waren es nicht die Grünen (kleinste Abgeordenetenzahl = 9,45%!), welche 2018 die höchste Flugmeilensumme bei der Bundestagsverwaltung abgerechnet haben?

Würde mich freuen, hätten Sie Platz für meine gesamten Ausführungen. Danke.

Einen guten Tag wünscht Ihnen ein Dipl.Ing. im Ruhestand.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
27.08.2019 10:55

Was der Verbraucher tun kann: Nun, er könnte weniger verbrauchen. Kraftstoff und Strom, und mehr laufen und Fahrrad fahren. Dazu könnte man einen Umzug ins Auge fassen, näher zum Arbeitsplatz, oder einen Jobwechsel - näher zum Wohnort.
Firmen könnten näher zu ihren (human) resources umziehen,, um das Pendeln zu reduzieren. Eventuell Zweigniederlassungen errichten, und lokale Arbeitskräfte einstellen.
Stichwort: Transportvermeidung.

Industrie 4.0, 3D Druck, CNC-Fertigungsinseln. Aus Sekundärrohstoffen / Recyclingmaterial werden lokal unter Verwendung von Software, die einfacher zu übermitteln ist als Material, Ersatzteile und Neuprodukte hergestellt.
So spart man sich Transport von Abfall und Neuprodukten, hin und her, und grenzüberschreitend, und weltweit.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
28.08.2019 08:35

So, Newsletter abgemeldet.
Ihr Ewig-Gestrigen könnt ja die Zukunft gemeinsam verpassen.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
31.08.2019 01:12

Ich denke, wir müssen nicht nur nicht die Autoindustrie retten, wir sollten gar nicht. Das dieser Industriezweig ein derartiger Moloch geworden ist, ist kaum zu verstehen - oder eigentlich schon, aus reinem Profitstreben. Die Autoindustrie bewirkt einen gigantischen Ressourcenverbrauch und durch die Menge an Abprodukten gleich 2 Seiten der Umweltschädiung. Da hilft es auch nicht, alles auf Elektro umzustellen, solange signifikante Mengen an Elektroenergie durch Verbrennung fossiler Rohstoffe gewonnen wird. Und wirklich gebraucht wird diese Menge an Autos auch nicht, wenn man effektive und bezahlbare Transportsysteme schafft. Das Stichwort Transportvermeidung fiel hier schon, lokale Produktion zur Verkürzung der Wege auch. Ich fürchte nur, solange wir eine derart auf Profitstreben (um nicht zu sagen Profitgier) aufgebaute Gesellschaft haben, wird das erst ein Ende haben, wenn die Ressourcen tatsächlich aufgebraucht sind und die Umwelt kaum noch lebenswert ist, weil sie uns immer mehr und immer teurere Katastrophen beschert. Was die Politik anbietet, sind doch nur untaugliche Einzellösungen, die bestenfalls Löcher stopfen, indem sie andere aufreißen.


bearbeiten

Antworten

nicht registrierter User


RE: Kommentar – Das 12-Punkte-Evangelium der Deutschen Umwelthilfe
04.09.2019 16:11

Hallo, liebe Kommentatoren. mit dem, was Ihr hier alle schreibt, hat wohl jeder ein bißchen recht. Ob es allerdings nützt, sich vom Newsleter abzumelden, das soll mal hier offen bleiben. Manch einer kann eben nicht mit Meinungen, die von der eigenen abweichen, sinnvoll umgehen. Dann muss ers eben so machen.
Was ich hier aber mal anmerken möchte ist: Mir schein es handelt sich bei all den Vorgängen, Aktivitäten der DUH und die entsprechenden Reaktionen darauf, positive wie negative, eher um den berühmten Sturm im Wasserglas.
Glaubt denn wirklich jemand, er könnte von Deutschland aus die Welt retten, indem er
Fahrverbote für einen Bruchteil der zugelassenen KFZ in D. in bestimmten Städten in D. erzwingt? Oder indem Verbrenner durch E-Autos ersetzt werden, für die der CO2 Last genauso anfällt, nur eben woanders?
Die Zukunft der Menschheit wird, wenn sie nicht bereits von vornherein schon besiegelt ist, doch jedenfalls nicht bei uns in Europa bestimmt. Es gibt doch ganz andere Akteure auf der Welt, die sich um die CO2 Problematik keinen Deut scheren.
Wenn die Welt (und damit meine ich ALLE Länder) sich nicht bald besinnen und eine Umkehr dieser verheerenden Entwicklung einleiten (aber danach sieht es leider nicht aus), kann in D. noch so viel CO2 vermieden werden, am Ergebnis ändert das nichts.


bearbeiten

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken