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Thema: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben

erstellt am: 10.08.2018 12:25

Antworten: 6

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Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben


Dass Donald Trump den Klimawandel für "Fake News" hält, ist nicht neu. Neu aber ist die Begründung, mit der seine Regierung jetzt die Regeln für den künftigen Fahrzeugverbrauch kippen will. Laut dem US-Verkehrsministerium und der Umweltschutzbehörde EPA würde eine Regelrücknahme bis 2029 ca. 12.700 Verkehrstote weniger bedeuten.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
10.08.2018 13:43

Für eine grosse Region/Nation die selbst genug Rohstoff hat macht es verständlicherweise keinen volkswirtschaftlichen Sinn (für den Binnenmarkt) verbrauchseffizientere Fahrzeuge zu fordern wenn diese deutlich teurer in der Herstellung sind. Man ist offensichtlich zu der Erkenntnis gekommen dass der technische Aufwand der getrieben werden muss sich nicht lohnt mit Blick auf die erzielbare moderate Verringerung des Verbrauchs pro Kilometer. Eine absolut nachvollziehbare verständliche Position aus meiner Sicht.


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nicht registrierter User


RE: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
10.08.2018 15:54

Das unsere gelenkte Presse mit solchen ideologiefreien Ansätzen natürlich grosse Probleme hat , wen wundert`s


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nicht registrierter User


RE: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
10.08.2018 20:47

Der Ansatz ist wohl eher intelligenz- als ideologiefrei und der volkswirtschaftliche Sinn gilt auch nur, solange weiterhin der Kopf in den Sand gesteckt wird und der Zusammenhang zu Tornado- und ähnlichen Schäden geleugnet wird.


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nicht registrierter User


RE: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
13.08.2018 12:53

Und die Deutsche Autoindustrie kann für den Abgasskandal in Amerika Entschädigung verlangen??!! Möglicherweise die zurück genommenen Autos wieder verkaufen??
Welch seltsamer Schwachsinn.


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fbrand





dabei seit: 24.09.2015

Beiträge: 1

RE: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
13.08.2018 13:24

solche Ansätze blockieren den technischen Fortschritt, der insbesondere die USA in den letzten Jahrzehnten weitergebracht hat. Nur bei Autos haben sie anscheinend eine Denkblokade. Aber Milliarden in Entwicklung und nochmal in den Kauf von Stealth-Bombern/Fightern stecken, das macht natürlich volkswirtschaftlich Sinn...


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Eseck





dabei seit: 02.01.2018

Beiträge: 11

RE: Trump: Niedrigere Verbrauchswerte kosten Menschenleben
22.08.2018 22:28

Die Trump-Argumentation ist ein schönes Beispiel, wie man alles schön reden und im gewünschten Sinn verdrehen kann.
Am Ende - d.h. in einigen Jahren - wird der Markt entschieden haben. Unabhängig von allem Gerede.
Aus meiner Sicht
Über den gesamten Lebenszyklus (Total Coasts of Ownership) werden verbrauchsärmere Fahrzeuge für die Masse der Verbraucher preiswerter sein. Selbst wenn es in den USA (als erdölreiches Land) nicht gelten sollte, so doch in den allermeisten anderen Ländern.
Folglich lassen sich dann die Benzinvergeuder im Ausland kaum in Mengen verkaufen.
Eine schlechte Basis für den Erhalt von Arbeitsplätze in der Zukunft in den USA!

Für die Umwelt ist ein höherer Verbrauch in jedem Fall schlecht und während man sich an geringeren Autokosten erfreuen kann muss man nachfolgend viel mehr Geld als nötig für die Beseitigung von Klima- und Umweltschäden in die Hand nehmen.

Über die Argumentation mit der Verkehrssicherheit kann ich nur staunen:
Schon jetzt ist statistisch die Lebensgefahr im Straßenverkehr der USA deutlich höher als z.B. in Deutschland. Im Jahr 2015: in den USA 35092 Verkehrstode, davon 22441 im PKW bei 327 Mio. Einwohnern. Im Vergleich zu D: 3459 Verkehrstode, davon 1620 im PKW bei 82,5 Mio Einwohnern. Das ist mindestens Faktor 2,5 gefährlicher als in Deutschland (wobei ich nicht die jeweils gefahrenen km kenne)! Da muss es doch noch anderes gewaltiges Potential geben, die Zahl der Verkehrstoden gravierend zu senken.
Die Zahlen sind umso verwunderlicher, da auf amerikanischen Autobahnen die erlaubte Geschwindigkeit niedrig begrenzt ist.

Fast kommt es mir vor wie mit den Waffen. Große, schwere Autos sollen Schutz bringen (so wie eben Waffen) - das Gegenteil scheint auch hier der Fall.

Nebenbei: Ist es eigentlich eine Diktatur wenn ein Präsident mit einem Gesetz 50 Bundesländern seinen Willen aufzwingt?


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