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Thema: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit

erstellt am: 11.07.2018 07:45

Antworten: 58

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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
12.07.2018 15:44

Auch wenn die Ökobilanz sich nicht verbessern würde, ist die Elektrifizierung eine wunderbare Sache. Denn es würde eines der allergrössten Probleme Lösen: Es würden nicht mehr milliardenhohe Geldströme one-way unser Land verlassen und an teilweise sehr problematische Organisationen gegen Öl getauscht werden. Riesige Chancen, dass eigene Leute mit der Lieferung von Energie Geld machen und nicht wie heutzutage oftmals Schurken und Banditen das Geld geben.


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
12.07.2018 17:47

Ich kann mich Hrn. Peter von Viebahn hier nur anschließen, möchte aber einen wesentlichen Faktor noch dazu ergänzen.
Ich finde es sehr amüsant, wie man es immer wieder schafft, neue Technologien mit einer traditionellen zu vergleichen, bei der man am Ende der Optimierungskurve angekommen ist. Nun hat man es beim Verbrennungsmotor seit über 100 Jahren F&E geschafft auf Wirkungsgrade zu kommen, die wohl in ihrer Technologie betrachtet Spitze erscheinen, Gesamtökonomisch und Ökologisch aber zum Schämen sind. Aber man kann es ja nochmals 100 Jahre lang versuchen den Wirkungsgrad zu verdoppeln und man ist noch immer Meilenweit von denen der Elektromobilität entfernt.
Die Gesamt Ökobilanz ist generell erschreckend, wie viel Energie man benötigt um einen Liter Benzin an die Tankstelle zu bekommen. Nachdem wir dies aber dem Planeten einfach stehlen und unwiderbringlich vernichten, darüber machen sich nur die wenigsten Gedanken.
Ich würde den Herren des Berichtes auch empfehlen, etwas besser zu recherchieren, was sich in der Forschung und Entwicklung der Batterietechnologien so abspielt. Hätten wir nur ein Zehntel der Forschungsgelder in die E- Mobility gesteckt, was man bei den Verbrennungsmotoren,... gemacht hat, dann wäre die ganze Diskussion obsolet.
Also vertrauen wir bitte auf die Technologie und geben ein wenig Hausverstand dazu, dass wir nur eine Erde haben und unsere Kinder und Enkelkinder auch noch einen lebenswerten Platz hier vorfinden sollten, dann würde es solche Artikel nicht geben.


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
12.07.2018 21:00

Consti ist eingeladen selbst Zahlen vorzulegen. Wen er es nicht kann: der nicht registrierte User mit dem Kommentar datiert 11.07.2018 23:46 hat Zahlen gebracht. Sie kommen der Wahrheit nahe. Unzulässig vernachlässigt hat er nur die elektrischen Transport- (typ. 8%) sowie Lade-Entladeverluste (typ. 15-25%) und es gibt auch noch schlechtere Kohlekraftwerke als er annahm. Recht hat er dass Strom aus modernen Gas- (Gas und Dampf) Kraftwerken dem BEV einen (leichten) Vorteil verschaffen. Aber diese Kraftwerke haben wir kaum im Einsatz und CO2-frei ist das lange nicht. Andererseits muss man auch beim Verbrenner noch Förder-, Raffinations- und ebenfalls Transport-CO2 dazurechnen. Fachleute setzen dafür so um die 25% Aufschlag auf das Brenn-CO2 an. Selbst Elon Musk rechnet so. Das sind alles Fakten die nicht deshalb falsch werden weil sie den Elektro-Fans nicht passen.


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
13.07.2018 14:46

Ich möchte mich dem Beitrag anschließen und zusätzlich zu bedenken geben, dass auf ein weiter so nicht mehr verteidigt werden muss. Die Mehrheit der Bevölkerung hat verstanden und ist bereit für eine Änderung. Diese müsste auch im Angleich der zugelassenen Geschwindigkeiten auf Autobahnen wie im Rest von Europa liegen, was für mich einen Schlüssel in der Elektromobilität darstellt. Plötzlich sind dann alternative Verkehrsmittel für lange Strecken interessant und die Reichweitendiskussion tritt in den Hintergrund. Wer nicht aufbricht kommt auch nie woanders an. Das wussten unsere Ur-Väter schon, als sie vom Pferd zur ersten Dieselkutsche umgestiegen sind. Wie sich die Argumente doch ähneln.


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
13.07.2018 15:13

So viele Halbwahrheiten zusammen gerührt und doch nichts vernünftiges zusammen bekommen.
Ein Auto fährt doch wesentlich mehr als nur 50.000 - 80.000km.
Der Strommix Deutschland ist schon bei über 40% Regenerativ. Der Co2 abdruck für den Akku Stammt von der Produktion,Tesla baut die Gigafactory mit Windkraft und Solarstrom!
Ich fahre einen Kia Soul Ev seid 7 Monaten das ist kein Luxus Dickschiff...und Bezahlbar.
Es wird der Weltmarkt auch für Verbrenner Fahrzeuge auch leer gekauft z.b. für Katalysatoren, Filter etc. Metalle wie Platin, Rhodium usw. darüber schreibt keiner! Diese Metall sind zum großen Teil verloren durch den Auspuff. Ein Akku lässt sich zu 99% Recyceln.
Leute informiert euch, immer nur Verbrenner Lobbyisten....


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
13.07.2018 15:54

Und weiter gehts...
Alleine für die Herstellung von Kraftstoff für ca. 100 km mit einer VKM werden schon ca. 9 kWh benötigt. Damit fahren die normalen BEV schon ca. 50 km.

Hätten unsere OEMs schon bezahlbare BEVs im Portfolio, wäre die anvisierte 1 Mio. bis 2020 ein Kinderspiel (gewesen).


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
14.07.2018 17:53

@12.07.2018 21:00:

Unzulässig vernachlässigt hat er nur die elektrischen Transport- (typ. 8%)

Stimmt die typischen _5%_ Tansportverlust auf Grund der derzeitigen
zentralistischen Kraftwerksorganisation hatte ich vernachlässigt.

Wie ich halt auch Transport und vor allem die, für Benzin-Raffenerie nötige,
elektrische Energie vernachlässigt habe.

sowie Lade-Entladeverluste (typ. 15-25%)

Welche Lade-Entladeverluste?
Die 20kWh Zoe-Verbrauch sind _Zählerwerte_, d.h. das was aus dem
Hausanschluss ins Auto fließt.

und CO2-frei ist das lange nicht

CO2-frei ist _keine_ elektrische Energiequelle!
Und natürlich muss, um die CO2-Vorteile von E-Autos wirklich zu nutzen, die
elektrische Energieversorgung weg von fossilen Energien.

Meine Worst-Case-Rechnung sollte aber belegen, daß, selbst wenn
wir jetzt im Jahr 2018 E-Autos aus Steinkohlekraftwerken
laden, wir nicht schlechter sind als mit den derzeitigen Verbrennern.

Und meiner Meinung nach muss man zur Zeit Steinkohlekraftwerke
ansetzen, denn dies sind im Moment die Kraftwerke die über den Tag
gesehen die Lastkurve nachfahren und so den E-Auto-Bedarf (_zur_Zeit_
gesammelt morgens und abends) decken werden.

Wenn ich ein E-Auto-Fanboy wäre der wie die E-Autos-sind-gar-nicht-so-
umweltfreundlich-Fanatiker argumentieren würde (letztere sind deutlich
häufiger anzutreffen!), würde ich die gleichen gelogenen Daten wie
bei den Verbrennern benutzen:
NEFZ: 22kWh/240km = 9,2kWh/100km * 1200g/kWh = 110 g/km
Und siehe da ein E-Auto ist genauso gut wie ein idealisierter Verbrenner
sogar mit Braunkohlestrom!

Andererseits: wer glaubt denn, daß ein Renault Benzin-Clio 5,0 l/100km
(damit die 113g/km hinkommen) braucht!?


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
30.07.2018 11:53

Zecks Ausgewogenheit der Argumentation im Artikel:
Reifen- und Bremsabrieb tritt gleichermaßen für Verbrenner, wie Elektrofahrzeuge. Einsparungen sind wiederum bei beiden Technologien durch rekuperatives Bremsen (d.h. mit dem E-Antrieb) möglich. Dabei ist der Vorteil der Elektrofahrzeuge, dass man den Antrieb und Batterie unmittelbar auch zum Bremsen nutzen kann, sowie die rückgewonnene Energie auch für den Antrieb wieder verfügbar ist, ohne, dass hierzu ein kompliziertes Rückgewinnungssystem ergänzend zum Verbrenner verbaut sein müsste.


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RE: Öko-Bilanz von E-Autos – Eine unbequeme Wahrheit
06.12.2018 08:05

Nur was macht der Normalverbraucher, der sein Auto auch für die Urlaubsfahrt benutzen muss? Soll er jetzt von seinen knapp bemessenen Urlaubstagen noch einen großen Teil für die Fahrten nutzen da er so viel Zeit mit Akku laden verbringen muss? Wie soll das mit der Ladeinfrastruktur aussehen? An jede Autobahntankstelle ein Kraftwerk mit 50 - 100 MW Leistung bauen? Anders wäre es gar nicht möglich den Strom für eine 70% Ladung eines Akkus für ein Auto mit dem man in den Urlaub fahren kann in einer akzeptablen Zeit von max. 5 - 10 min. pro 250 Kilometer zu schaffen, es müssen dann ja auch an jeder Tankstelle viele Autos gleichzeitig geladen werden können. Wie wollen die grünen Umweltschützer dann Argumentieren? Neue Stromtrassen zu jeder Tankstelle bauen? Ist doch lächerlich, wenn es schon fast nicht möglich ist eine neue Stromtrasse von der Nordseeküste nach Bayern zu bauen um den Windstrom von den Erzeugern zu den Verbrauchern zu bringen, wie soll der Strom dann zu den Autobahntankstellen kommen?
Die Elektromobilität wie sie zur Zeit propagiert und auch angeboten wird ist einfach so nicht massentauglich. Neue Konzepte sind notwendig um die Elektromobilität in den Bereich der Massentauglichkeit zu bringen.


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