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Thema: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst

erstellt am: 19.11.2018 11:59

Antworten: 5

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E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst


E-Autos haben den Ruf reiner Sommerautos, denn die niedrigen Temperaturen belasten den Akku. Weil es zudem keine Abwärme durch einen Verbrennungsmotor gibt, muss eine Wärmepumpe für den Ausgleich sorgen. Doch E-Fahrzeugbesitzer haben im Winter auch Vorteile.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst
19.11.2018 11:59

Schöner Satz: Das komme zwar auch der Batterie zugute, gleichzeitig aber fahre ein Hybrid eben auch nicht emissionsfrei.
Und ein E-Auto ist wirklich emissionsfrei?
Strom aus der Luft?
Oder doch aus der Steckdose?
Nur Grün-Strom-Laden? Oder darfs auch mal Atom-Strom aus Tschechien sein?
Lithium-Abbau in den Minen?
1.Energiebedarf zum Abbau.
2. Umweltbelastung ist hier sehr hoch.
Letzter Stand:
Erst nach acht Jahren E-Pkw-Laufzeit kommt man mit dem E-Auto auf Null bezüglich der Öko-Bilanz. Aber nur bei 100%-Grün-Strom-Laden.
Schön-Rechnen bringt niemand was...


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nicht registrierter User


Kommentar zu: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst
19.11.2018 13:39

Man merkt, dass der Autor selbst nicht elektrisch fährt.
Sonst hätte er erwähnt, dass die Heizung nur das sekundäre Problem beim Winter-fahren ist.
Das primäre Problem ist, dass einem die Scheiben von innen beschlagen und man dann zwangsweise entweder per offenem Fenster den Dampf rauslassen muss oder man schaltet die Heizung/Lüftung an.
Nur die Scheibe mit Außenluft anzupusten unterstützt leider nicht jede Lüftung.
Bei manchen Modellen springt mit der Lüftung automatisch die Temperaturregelung mit an und es wird zwangsweise geheizt.

Da nützt einem die Sitzheizung herzlich wenig, auch wenn ich die gelegentlich gerne benutze: Die beschlagene Scheibe krieg ich damit einfach nicht trocken gelüftet.

Im Jahresmix betrachtet fahre ich mit meinem Plug-In-Hybrid mit Wohnzimmer-Komfort und knapp 2Tonnen Leergewicht mit dem Verbrauch eines heutigen rein Benzinbetriebenen Kleinwagens.
Wenn man rein die Verbrauchskosten betrachtet ist das sogar wirtschaftlicher.
Ob das Fahrzeug allerdings die höheren Anschaffungskosten amortisieren kann ist fraglich. Wenn die Spritpreise aber wie bisher weiter steigen, dann kann es durchchaus passieren dass es sich tatsächlich innerhalb der Fahrzeuglebensdauer noch amortisiert.
Wenn man den Spritverbrauch mit einem rein Benzinbetriebenen 2Tonnen-SUV vergleicht, dann stellt man fest, dass bei vergleichbarem Komfort der Verbrauch beim Plug-In deutlich geringer ausfällt.
Da sehe ich über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs betrachtet, eine entsprechende gesamt-Kilometerleistung vorausgesetzt, einen deutlichen Umweltgewinn.
(Außer man fährt durch Stuttgart und muss alle 50Meter an einer Ampel anhalten und wieder anfahren. Dann gibts wie bei allen Fahrzeugen auch beim Plug-In überdurchschnittlich viel Bremsenverschleiß bzw. Abrieb(=Feinstaub). )
Gegen ein so intelligentes Verkehrsmanagement ist weder Plug-In-Wurz noch Elektro-Kraut gewachsen....
Wohl dem, der den Akku per Verbrenner laden kann wenn die Standheizung ihre 6kW aus dem Fahrakku zieht. Nach einer Stunde heißer Luft geht einem sonst der Strom zum Fahren aus...und die Reichweite verkürzt sich dann wirklich drastisch.


viele Grüße
euer
Plug-In-Fahrer


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nicht registrierter User


RE: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst
19.11.2018 15:30

Frage: Wann kommt ein normal-Verbrenner
auf eine Öko-Bilanz von null ?

LG
Plug-In-Fahrer


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Eseck





dabei seit: 02.01.2018

Beiträge: 26

RE: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst
19.11.2018 18:53

Die Behauptung mit den acht Jahren ist zunächst mal sehr oberflächlich, da dann unter anderem zuerst die tatsächliche Fahrleistung im betrachteten Fall angegeben werden muss. So können leicht ganz andere Zeiten herauskommen - wie man will ...

Prinzipiell ist der Einwand aber sicher nicht von der Hand zu weisen.
Gleichzeitig ist aber zukünftig eine deutliche Verbesserung der Ökobilanz infolge der Optimierung der Komponenten und Fertigungsprozesse, aber auch (und vielleicht vor allem) durch eine ständige Wandlung des Energiemix zu Ökostrom zu erwarten. Das Verbrenner-Auto hat nunmehr über 100 Jahre Entwicklung hinter sich - das E-Auto (Batterie, Brennstoffzelle, ...) steht noch ziemlich am Anfang der Entwicklung. Der Trend sollte also bei der Beurteilung der Lage mit einfließen.

Was das Problem Heizung im Winter anbetrifft:
Kein Witz - ich würde ernsthaft über eine kraftstoffbetriebene (Stand-)Heizung nachdenken!
Die Technik ist erprobt, wenig aufwendig und hat einen höhen Wirkungsgrad und da es nur wenige Tage im Jahr wirklich kalt ist, kommt auch kein hoher fossiler Brennstoffverbrauch zusammen. Mit der Wärme könnte gegebenenfalls auch die Batterie vorgewärmt werden.
Das hätte auch Vorteile für alle E-Auto-Benutzer, die ihr Fahrzeug nicht ständig an ihrer Ladestation hängen haben können.


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nicht registrierter User


RE: E-Autos im Winter – Intelligente Technik vs. Reichweitenangst
21.11.2018 08:21

In den Morgenstunden laden ...
Da gibts auch am meisten Grünen Strom von den Photovoltaiken.


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