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Thema: Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?

erstellt am: 05.04.2019 13:37

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Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?


Berlins Verkehrssenatorin träumt von einer Hauptstadt ohne Autos und möchte, „dass die Menschen ihr Auto abschaffen“. Eine Utopie? Eine Stadt an der spanischen Atlantikküste zeigt, was grundsätzlich möglich ist.

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Kommentar zu: Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?
10.04.2019 10:31

In manchen südlichen Touristenzentren mag das gehen, mit Ausnahmegenehmigungen für sämtliche Anwohner, Liefer- und Zustelldienste!. Was bleibt dann noch? Fahrten zum Wochenendeinkauf, also Einkaufszentren ausserhalb! Parkhäuser für die Anwohner, kostenlosen öffentlichen Verbindungen oder freien Taxen für Grosseinkäufen und Alte zum Arzt. Und die Arbeitsplätze sind bei uns nicht um die Ecke, sondern oft in ländlichem Umkreis bis zu 100km.
Unsere Gesellschaft wird immer älter und gebrechlicher, daher sehe ich solchen paradiesischen Zustand bei uns als weder realistisch noch bezahlbar.


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Eseck





dabei seit: 02.01.2018

Beiträge: 30

Kommentar zu: Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?
10.04.2019 10:49

wäre schön, wenn Verkehrsplaner in Deutschland endlich auch umdenken würden und nicht nur den Verkehr mit immer höheren Aufwand immer flüssiger machen wollen.
Zuletzt hörte ich in einer MDR-Fernsehr-Diskussion unsere Städte seien nun mal wie sie sind und kein zusätzlicher Platz für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer da. Dem halte ich entgegen: Die meisten deutschen Städte gab es schon, da war an AUTOS noch gar nicht zu denken!
Die Verkehrsfläche in den Städten gehört nicht zwangsläufig den Autos!

Vielleicht wären autofreie Wochenenden in Innenstädten (an ausgewählten Wochenenden) in Verbindung mit kostenlosem Nahverkehr mal ein Anfang, damit Leute es zu schätzen lernen, wenn Autos und Lärm fehlen.
In Santiago de Chile werden sonntags im Zentrum bestimmte Straßen oder auch nur Fahrspuren für den Autoverkehr gesperrt und zu Radwegen umgewidmet, was auch sehr genutzt wurde...
Die Kommunalpolitik muss nur wollen und mal anfangen ...


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nicht registrierter User


Kommentar zu: Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?
10.04.2019 10:54

Die Aussage dass eine solche ebenso ehrgeizige wie umstrittene Vision („Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“) nicht unbedingt Wunschvorstellung bleiben muss ist irreführend, denn nicht die gesamte Stadt Pontevedra ist autofrei, sondern nur das Zentrum / die Innenstadt.

- Und auch die Innenstadt ist nicht autofrei, denn die Zahl der Fahrzeuge ging in der Innenstadt von 80.000 auf 7.000 zurück. Es ist eine deutliche Reduzierung von 91%, aber nicht 100%.

- Die Aussage weil an den Zufahrtsstraßen zum Zentrum rund 15.000 Parkplätze geschaffen wurden zeigt ganz eindeutig, dass außerhalb des Zentrums die Einwohner Pontevedras sehr wohl Autos haben und verwenden.

Also, autofreie Innenstädte, besonders die historischen, sind sehr wohl machbar und erstrebenswert und ich bin mir gar nicht so sicher, dass es nicht schon welche gibt (Oslo: ab 2019 dürfen keine Privat-Pkws mehr in die Innenstadt). Aber eine 3-Millionen-Metropole komplett autofrei zu machen ist in den nächsten Jahrzehnten sehr wohl utopisch, denn viele Leute benötigen die Autos nicht nur um in die Innenstadt zu fahren, sondern auch aufs Land oder in anderen Städten, Urlaub usw.


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nicht registrierter User


RE: Stadt ohne Autos – Utopie oder Paradies?
10.04.2019 18:04

Noch nie eine große Fußgängerzone gesehen? Und wie ist das Wetter da? Ich latsche jedenfalls nicht mit Schirm in der Hand bei Windstärke 5 und 2 umgehängten Einkaufstüten 15 min durch die Stadt. Da nehm ich dann Amazon oder fahr sonstwohin.


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