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Thema: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann

erstellt am: 09.10.2018 13:16

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Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann


An der TU Wien wurde ein Dieselmotor entwickelt, der mit über 70% Bio-Ethanol betrieben wird. Doch welche Verbesserung ergeben sich hinsichtlich Wirkungsgrad und Emissionen wirklich im Vergleich zum fossilen Diesel?

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Kommentar zu: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
09.10.2018 13:16

Hoch lebe die Monokultur!


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RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
09.10.2018 16:09

Dass man Grundlagen-Forschung betreiben muss, auch wenn eine Technologie noch so besch.... oder gefährlich ist, mag notwendig sein. Dass die Kubaner, durch die USA Sanktionen aus der Not heraus seit 50 Jahren mit Selbstgebranntem die alten Großraum Ami-Schlitten betreiben ist zwar Beweis dafür, dass man eine solche Diesel/ Schnaps Technologie zumindest durchdenken muss ist klar. ABER, derzeit verfüttern die Bundesbürger täglich 121 Mio Ltr. Diesel an ihre Pferde und wenn ich mir nun ausdenke dass TÄGLICH dann bei 60% Diesel Reduktion ca. 73 Mio Ltr. Bio-Schnaps irgendwo herkommen sollen... Wie viele Urwälder, in ANDEREN LÄNDERN wohlgemerkt, sollen dann noch für unseren Bio-Treibstoff abgeholzt werden. Schon die heutige 10% Bemischung im Diesel ist ein völkerrechtlicher Skandal und ein umweltpolitischer Schwachsinn sondergleichen. Nun könnte man sich ja ausdenken, dass wir mit überschüssigem Regenerativem Strom und daraus erzeugten Wasserstoff (mehrere Verfahrensmöglichkeiten) sowie dem (übermäßigen) CO2 in der Luft Methanol erzeugen. Nur bei der heutigen Politik den Ausbau der Regenerativen Energieerzeugung bestmöglich zu behindern und zu unterdrücken, wird das dann wohl auch nichts werden, den Schnaps im eigenen Land zu erzeugen. Wollten wir nicht auch die Braunkohle-Dreckschleudern abschaffen? Scheint ja nicht wirklich angedacht zu sein, wenn ich mir den Skandal um den Hambi anschaue und die Aktionen höchstrangiger Landes- und Bundes-Politiker vor Augen halte, die schnellstmögliche Reduktion des CO2 Ausstoß zu behindern. Im Nordmeer (Arktis) stehen wir nach neuesten Forschungsergebnissen nur noch 0,2 Grad davon entfernt, dass die gigantischen Methanhydratvorkommen von alleine ausbrechen werden. Ich glaube langsam daran, dass der Begriff Kölner Bucht noch zu meinen Lebzeiten eine ganz neue Bedeutung bekommen wird. Naja, weiter so, wir schaffen das, nicht wahr Herr Wirtschaftsminister und Kohorten?


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RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
10.10.2018 09:59

Naja, die Zündstrahlmotoren im Biogasanlagen-Bereich
haben sich nicht bewährt.
Die werden seit ein paar Jahren reihenweise durch Zünkerzenmotoren
ersetzt.
Der Import von (Bio-?)Ethanol ist ähnlich bedenklich wie der Import von Palmöl.
Werden doch Landvertreibungen und umweltschädliche Anbaumethoden weltweit damit gefördert.
Der Energieeinsatz zum Schnapsbrennen - d.h. destillieren des Alkohols sowie der Anbau der Pflanzenmasse zur alkoholischen Vergärung wird möglicherweise nicht immer mit einkalkuliert. Genauso wie fast immer die Herstellung, Transport und Ausbringung der eingesetzten Agrarchemikalien bei der Berechnung der Ökobilanz vernachlässigt werden.
Kalkuliert man alle FAktoren mit ein, dann würde man darauf kommen, dass es weltwirtschaftlich eine Negativbilanz ergibt, wenn man in Euroland mit Alkohol fährt.
Schätzungsweise ist die Verwendung von fossilen Treibstoffen ökologischer als das was unsere Regierung da als pseudoökologie probiert.

Zum Thema Hambi: Dörfer werden Abgerissen, Menschen zwangsumgesiedelt.
Das ist IMHO Volksvertreibung im eigenen Land. Also eine Menschenrechtsverletzung aus Wirtschaftlichem Interesse (niedere Beweggründe).
Wer legt unsere Regierung in Ketten und schleppt sie nach DenHaag?
Der BGH jedenfalls nicht. Die netten Richter sollten sich überlegen, ob sie wirklich unabhängig sind. IMHO geben einzelne Entscheidungen Grund an deren Unabhängigkeit zu zweifeln...

Willkommen in der Bananenrepublik Deutschland!


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RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
10.10.2018 12:24

Ich schließe mich meinen Vorredner nur an. Essen kommt bei mir nicht in den Tank, egal wie umweltfreundlich das zu sein scheint. Lieber sollte in anderen Bereichen Grundlagenforschung betrieben werden.


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RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
12.10.2018 10:21

Das von der TU Wien entwickelte Dual-Fuel-Brennverfahren ist ein vielversprechender Ansatz. Ethanol sollte generell zunehmend verwendet werden zum Antreiben von Fahrzeugen (LKWs, Landwirtschaft, SUVs, Schiffahrt). Andere Länder haben es vorgemacht und wir sind im Rückstand. Der genannte Kraftstoff kann sowohl technisch also auch biologich erzeugt werden und beides sollten wir in der EU tun/aktiv vorbereiten! Alles auf Elektro umzustellen ist ein Irrweg der nur für sehr reiche Regionen (Norwegen, Katar, China) bezahlbar ist. Es wird viel zu wenig in der EU geforscht/vorentwickelt beim Thema alternative flüssige Kraftstoffe.


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RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
12.10.2018 15:13

Auch wenn manche es nicht gerne hören werden: Gasförmige Kraftstoffe (wie z.B. H2) sind ein grundsäztlich falscher Ansatz. Gas-, und insbesondere H2-Tanks, können nie ganz dicht sein. Wenn das Gas schwerer ist sinkt es zu Boden und macht Probleme beipielsweise in Tiefgaragen. Wenn das Gas leichter ist steigt es in die Atmosphäre auf und ist erstmal unwiederbringlich verloren für die Erde. Deshalb sind gasförmige Kraftstoffe prinzipiell ungeeignet für massenhaften mobile Einsatz.


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Beiträge: 7

RE: Welche Rolle Bio-Ethanol im Dieselmotor spielen kann
26.10.2018 21:21

Leider bleibt bei den Forschuungsergebnissen völlig im Dunkeln, wieviel Strom oder sonstige Energie eingesetzt wird, um das Bio-Ethanol zu produzieren.
Man kann sich drehen und wenden wie man will, auch dieser Verbrennungsprozess eliminiert nicht den Geburtsfehler aller Verbrenner: Kohlenwassertoffe werden in CO2 umgewandelt und zusätzlich entstehen mehr oder weniger schädliche andere Verbrennungsprodukte! Sicher wäre die Forschungsenergie effizienter eingesetzt, wenn man noch vielfältiger das Verbesserungspotenzial von Akkus untersuchen würde. Damit hätten sich viele trifftige Argumente der obigen Kommentare von selbst erledigt (z.B. Verbrennung von Nahrungsmitteln). Was spricht denn gegen die Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie in Form von Wind, Licht, Wasserkraft? Die Verfahren sind in den letzten 50 Jahren so leistungsfähig geworden und umweltneutral sind sie sowieso. Ich denke, die Einsicht wird sich verbreiten, auch wenn manch einer noch zappelt


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