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Thema: Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge

erstellt am: 26.10.2018 12:17

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Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge


Steht ein unausweichlicher Unfall bevor, reagiert der Mensch instinktiv – er bremst, verreißt das Steuer oder hält auf ein Hindernis zu. Das autonome Fahrzeug hingegen muss eine Entscheidung treffen, auf Basis von Optionen, die ihm zuvor einprogrammiert wurden. Welche das sind, darüber gibt es weltweit unterschiedliche Vorstellungen. Doch braucht es überhaupt neue Normen und Prinzipien?

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Kommentar zu: Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge
26.10.2018 12:17

Einfache Lösung:
Solange DAS nicht geklärt ist, kommt das autonome Zeugs nicht auf die Strasse.
Zumindest nicht als Klasse 5 und nicht auf gemischten Strecken.

Das was uns von der automobil-Lobby als autonom verkauft wird ist ja allenfalls Klasse 3 (Selbstständige Unterstützung, verantwortlich bleibt der Fahrer) und von richtigem autonomen Fahren der Klasse 5 (das Fahrzeug entscheidet alles alleine und ist auch dafür verantwortlich) auf gemischten Verkehrswegen zumindest in Deutschland noch jahrzehnteweit entfernt.

Anders siehts auf reservierten Strecken oder bei weiteren Einschränkungen (Strecke, Geschwindigleit) aus:
Die Nürnberger fahren mit ihren U-Bahnen schon jahrelang voll autonom (Klasse5) und der Rottaler Bäderdreieck Bahnhofs-shuttle und andere Insellösungen mit Sondergenehmigung auch. Letztere fahren aber auf speziellen Trassen und mit maximal 20 km/h...


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nicht registrierter User


RE: Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge
29.10.2018 17:17

Regel 9 [„Bei unausweichlichen Unfallsituationen ist jede Qualifizierung nach persönlichen Merkmalen (Alter, Geschlecht, körperliche oder geistige Konstitution) strikt untersagt.“ und „Die an der Erzeugung von Mobilitätsrisiken Beteiligten dürfen Unbeteiligte nicht opfern.“] ist seltsam und ist sicherlich nicht international akzeptanzfähig. Es ist vollkommen unverständlich dass eine Qualifizierung nicht erfolgen soll/darf und dass Unbeteiligte niemals geopfert werden sollen/dürfen. Das würde bedeuten ein vollbetzter Bus müsste automatisch die Schlucht hinunter gelenkt werden wenn auf der Strasse eine Person liegt von der man nicht direkt sehen kann ob lebend oder tot. So kann es nicht gehen. Die Regel muss offensichtlich überarbeitet werden. Unabhängig davon werden wir ziemlich bald Level 4 Fahrzeuge auf den Strassen sehen auch wenn nicht jedem der Gedanke gefällt. In wenigen Jahren schon.


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RE: Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge
29.10.2018 17:32

Warum sind in Ethik Kommissionen stets nur Mitteleuropäer vertreten? Wenn die Ergebnisse international (weltweit) Akzeptanz finden sollen, dann sollten in der jeweiligen Kommission nicht ganz wenige Personen aus (völlig) anderen Regionen/Kulturen dabei sein.


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RE: Das moralische Dilemma autonomer Fahrzeuge
31.10.2018 11:42

Die hier in Mitteleuropa eingesetzten Ethikkommissionen gehen anscheinend davon aus dass nur gutwillige Personen auf den Strassen unterwegs sind. Hier wird ein wesentlicher Teil der Realität ausgeblendet/nicht beachtet. Die Kommission sollte bei Ihren Empfehlungen auch berücksichtigen dass Banditen und Strassenräuber entlang des Fahrwegs auftauchen könnten die ein automatisiert gesteuertes Fahrzeug zum anhalten zwingen wollen.


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