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Flottenmanagement-Lösungen: Die fünf wichtigsten Gründe

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Drahtlos ins System: Flottenmanager werten die Daten zu Kraftstoffverbrauch und Reifendruck bequem am Bildschirm aus und können Einsparpotenzial leicht erkennen.
Drahtlos ins System: Flottenmanager werten die Daten zu Kraftstoffverbrauch und Reifendruck bequem am Bildschirm aus und können Einsparpotenzial leicht erkennen. (Bild: Continental)

Exakte Daten zu den Kfz-Standorten und den Lenkzeiten der Fahrer sind wichtig für die Wirtschaftlichkeit von Speditionen. Auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von Flottenmanagement-Lösungen. Fünf Gründe für den Einsatz moderner Telematik.

Dr. Lutz Scholten, Leiter des Geschäftsbereichs Tachographs, Telematics und Services bei Continental, analysiert die fünf wichtigsten Gründe für die Investition in ein Flottenmanagement-System.

Grund 1: Kosten im Griff

Durch die Messung des Kraftstoffverbrauchs werden Flotten effizienter. Entweder direkt über einen Fahrzeug CAN-Bus oder mit einem Zusatz-Kontrollgerät wie dem DTCO Fuelgate lässt sich der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs direkt über den digitalen Tachographen aufzeichnen. Fahrer können sich einen Report ausdrucken, Flottenmanager werten die Daten bequem am Bildschirm aus. So sehen sie, wann und wo ungewöhnlich viel Sprit verbraucht wurde und können Einsparpotenziale identifizieren.

Flottenmanagement-Lösungen bereiten die wichtigsten Fahrzeug-Daten zu Reports auf, die Disponenten und Flottenmanager einen besseren Überblick über Fahrer und Fahrzeuge verschaffen. Onlinebasierte Systeme wie TIS-Web Motion funktionieren mit den aktuellen Browsern und werden monatlich nach Anzahl der Fahrzeuge abgerechnet. „Die Vorteile von Flottenmanagementsystemen machen sich in der Praxis schnell bezahlt“, sagt Dr. Scholten. „Speditionen, die ihre Logistikprozesse damit verbessert haben, möchten die Technik schon nach wenigen Wochen nicht mehr missen.“

Grund 2: Rechtlich abgesichert

Die Eingabe und die Archivierung der Lenk- und Ruhezeiten ist gesetzliche Pflicht. Alle Beteiligten wollen hier alles richtig machen und zugleich möglichst wenig Zeit dafür verwenden. Dazu kann man ein Datenmanagement-Programm verwenden, das den Download und die Archivierung der Daten von Fahrerkarte und Massenspeicher automatisiert. Bei den meisten Tachographen der neuesten Generation kann der Flottenmanager definieren, ob beim Abschalten des Motors automatisch auf Pause, Arbeitszeit oder Verfügbarkeit geschaltet wird. Hat man ein Umschalten auf Pause eingestellt, muss der Fahrer am Rastplatz nichts aktiv tun und kann dadurch nicht vergessen, seine Arbeitszeit zu stoppen. Eine Aufwach-Funktion benachrichtigt ihn zwei Minuten vor dem Ende einer 45-minütigen Pause, dass er in Kürze weiterfahren kann.

Grund 3: Optimierte Planung

Durch das mehr an Transparenz, wie sie durch Flottenmanagement-Software entsteht, können die Arbeitszeiten der Fahrer im gesetzlichen Rahmen leichter voll ausgeschöpft werden. Kommt zum Beispiel kurzfristig noch eine Ladung für den gleichen Tag rein, sieht der Disponent auf einen Blick, ob einer der Fahrer in der Nähe diesen Auftrag im Rahmen seiner Lenk-und Ruhezeiten noch ausführen kann. Verfügt die Spedition außerdem über Unterstützung bei der Routenberechnung durch Guided Navigation, kann sich der Disponent gleich noch berechnen lassen, welcher Fahrer die Ladung am besten abholen sollte. So werden Fahrer und Fahrzeug optimal in den Ablauf des Transportgewerbes eingebunden. Ein betriebswirtschaftlicher Pluspunkt im hart umkämpften Speditionsgeschäft:

Grund 4: Vereinfachte Kommunikation

Auch für den Fahrer schaffen Flottenmanagementlösungen mehr Klarheit und Zufriedenheit. Über eine App (wie zum Beispiel die TIS-Web Fleet App von VDO) ist er immer in engem Kontakt zum Büro, kann etwa Textnachrichten und sogar Fotos austauschen. Vom Smartphone des Fahrers sendet die App außerdem die Daten des Tachographen sowie manuell vom Fahrer eingegebene Daten über das Mobilfunknetz an die Disposition.

Grund 5: Mehr Transparenz

Schon Einsteigerlösungen übermitteln die Routen, Standorte und sonstigen Daten der Fahrzeuge und Fahrer in Echtzeit an das Dashboard des Disponenten. Dieser kann dadurch in Echtzeit reagieren und entscheiden, ob kurzfristig zusätzliche Ladung aufgenommen werden kann und wie die Route dafür geändert werden muss. Die Auswertung der Daten fördert zudem eine wirtschaftliche und effiziente Fahrweise. Bei umfangreicheren Flottenmanagementlösungen lassen sich über Hardware-Komponenten, die fest im Fahrzeug oder Anhänger verbaut werden, zusätzliche Informationen gewinnen. So kann der Fuhrparkbetreiber sehen, wo sich seine Anhänger aktuell befinden und auch, an welches Fahrzeug die Einheit angekoppelt ist. Das sorgt für zusätzliche Transparenz.

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