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FlixBus plant ersten europäischen Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Europas größter Fernbusanbieter investiert in alternative Antriebe: Als weltweit erstes Unternehmen will FlixMobility brennstoffzellenbetriebene Busse im Fernbuslinienverkehr testen. Für das Projekt nachhaltiger, CO2-freier Mobilität arbeitet FlixMobility mit Technologiespezialist Freudenberg Sealing Technologies zusammen. Erste Gespräche mit Busherstellern finden bereits statt.

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FlixBus soll noch gründer werden: Der Fernreisespezialist plant die Fertigung des ersten Brennstoffzellen-betriebenen Fernbusses.
FlixBus soll noch gründer werden: Der Fernreisespezialist plant die Fertigung des ersten Brennstoffzellen-betriebenen Fernbusses.
(Bild: FlixMobility)

Grün ist nicht nur die Farbe der Busse und Züge von FlixMobility: Das in Deutschland überwiegend durch die Flixbus-Fernbusse bekannte unternehmen möchte gemeinsam mit dem Technologiespezialisten von Freudenberg einen Schritt weitergehen.

„Wir wollen die Zukunft der Mobilität mitgestalten“, sagt Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH. „Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und einen weiteren Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte setzen.“

Die ersten E-Busse in Frankreich und Deutschland sind von den Herstellern BYD und Yutong aus China produziert worden. Die Brennstoffenzellentechnik ist nun vor allem für europäische Bushersteller eine Chance, die Mobilitätswende endlich mitzubestimmen.

Zur Umsetzung des Vorhabens streben die beiden Unternehmen eine öffentliche Förderung im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese Technologie schneller Marktreife erlangt und so maßgeblich zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr beiträgt.

Gleiche Leistung – ohne Schadstoffemission

Leistungsmerkmale, wie beispielsweise die Beschleunigung, sollen denen heutiger Fernbusse entsprechen. Ohne nachzutanken sollen die Brennstoffzellen-Fahrzeuge mindestens 500 Kilometer am Stück zurücklegen. Das Auftanken selbst soll ähnlich wie heute höchstens 20 Minuten dauern, nur dass Wasserstoff statt Diesel in den Tank fließt.

„Ein Hybridsystem, welches Batterie- und Brennstoffzellen intelligent kombiniert, ist besonders für schwerere Fahrzeuge, die lange Strecken zurücklegen praktikabel; da rein elektrische Antriebe derzeit noch eine geringe Reichweite haben“", sagt Claus Möhlenkamp, CEO von Freudenberg Sealing Technologies. Zunächst soll in der Validierungsphase eine repräsentative Busflotte mit dem System ausgerüstet werden. „Zukünftig wollen wir so maßgeblich zur Reduzierung von CO2 im Straßenverkehr beitragen. Was gemeinsam mit FlixMobility auf den Straßen Europas ins Rollen kommt, ist auch wegweisend für andere Mobilitätssparten“, führt Möhlenkamp weiter aus.

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