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FEV erweitert seinen Standort um ein Klima- und Emissionsrollenprüfzentrum

| Redakteur: Hendrik Härter

An seinem Standort in Alsdorf will FEV eine Anlage errichten, um künftig Emissionen zu messen und die Reichweite von Fahrzeugen zu testen. Entwickelt werden sollen auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

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Das künftige Rollenprüfzentrum von FEV bietet moderne Testmöglichkeiten für nachhaltige Antriebssysteme (Computermodell). Neben der Mess- und Prüftechnik für konventionelle Antriebsstränge sollen unter anderem auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge entwickelt werden.
Das künftige Rollenprüfzentrum von FEV bietet moderne Testmöglichkeiten für nachhaltige Antriebssysteme (Computermodell). Neben der Mess- und Prüftechnik für konventionelle Antriebsstränge sollen unter anderem auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge entwickelt werden.
(Bild: FEV)

Der Rückgang von schädlichen Emissionen und damit einhergehend die Senkung des Spritverbrauchs wird künftig ein wichtiges Thema bei der Mobilität spielen. Um dem Rechnung zu tragen, hat FEV an seinem Standort in Alsdorf ein Klima- und Emsissionsrollenzentrum eröffnet. Das neue Gebäude wird über einen Vierrad-Rollenprüfstand mit moderner Emissionstechnik ausgestattet sein, um Emissionen nach aktueller Gesetzgebung in Europa, den USA, China, Japan und Indien zu messen.

Neben der erforderlichen Mess- und Prüftechnik, um konventionelle Antriebsstränge weiter zu optimieren, entwickelt das Prüfzentrum Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Die Konditionierungsfläche für Fahrzeuge beträgt circa 1700 Quadratmetern und ist in drei verschiedene Temperaturbereiche von -30 bis zu 50 °C unterteilt. Das gesamte Gebäudelayout ist für den Rollen- und PEMS-Testbetrieb optimiert. Eine künftige Erweiterung um einen weiteren Prüfstand und eine Sonnensimulationsanlage ist vorgesehen. Mit dem Ausbau einher geht außerdem die Verdoppelung des Parc Fermé für Versuchsfahrzeuge um zusätzliche 200 Stellplätze. Ebenso wird es Ladestationen für BEV und OVC-HEV geben.

„Mit dieser Investition in den Standort Alsdorf möchten wir der Entwicklung von sauberen und hocheffizienten Antriebssystemen Rechnung tragen“, sagte Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group. Gleichzeitig ist das Bauvorhaben ein klares Bekenntnis zur Aachener Region, in der das Unternehmen seit der Gründung vor 40 Jahren seine Wurzeln hat.

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