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Elektro-Antrieb auf Platz 2 der Attraktivitätsskala

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Zumindest in puncto Beliebtheit geht es für Elektrofahrzeuge steil bergauf. Die Stromer verdrängen den in Ungnade gefallen Diesel, der nun sogar nur noch knapp vor der Erdgas-Variante rangiert. Bis 2025 glaubt zudem jeder Dritte, dass nicht mehr die Verbrennungsmotoren den Markt bestimmen werden – sondern Hybridfahrzeuge.

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Nur 40 Prozent der Befragten geht davon aus, dass auch im Jahr 2025 Verbrennungsmotoren noch den Markt dominieren werden.
Nur 40 Prozent der Befragten geht davon aus, dass auch im Jahr 2025 Verbrennungsmotoren noch den Markt dominieren werden.
(Bild: Clipdealer)

Fahrzeuge mit Elektroantrieb haben weiter an Attraktivität im Markt gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Mehr als jeder vierte Autofahrer (28%) zieht demnach beim nächsten Autokauf ein Fahrzeug mit Elektroantrieb (sowohl mit reinem Elektromotor als auch mit Hybrid-Antrieb) in Betracht.

Bei einer GfK-Umfrage im Vorjahr hatte nur jeder fünfte Autofahrer angegeben, einen E-Antrieb zu erwägen. In der aktuellen Umfrage ist nur der Benziner noch beliebter als der Elektroantrieb: Über 60% der deutschen Autofahrer würden sich derzeit für ein Auto mit Benzinmotor entscheiden. Diesel (9%), Erdgas- (8%) oder Wasserstoff-Antrieb (7%) werden dagegen als deutlich uninteressanter erachtet.

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Die für den Kauf eines Elektro-Antriebs entscheidenden Kriterien sind gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert geblieben. Neben dem Anschaffungspreis (69%) bleibt die Frage der Reichweite (64%) das Top-Kriterium für die Autofahrer. Als entscheidend für den langfristigen Erfolg der Elektromobilität sehen die Befragten die flächendeckende Versorgung mit Schnellladestationen, sei es an Sprit-Tankstellen (70%) oder auf Autobahnraststätten (65%).

Mit drei von zehn Autofahrern erwartet die größte Gruppe unter den Befragten, dass Hybridfahrzeuge (die Elektro- und Verbrennungsmotor vereinen) im Jahr 2025 den Markt bestimmen werden. Nur jeder vierte geht davon aus, dass Verbrennungsmotoren auch dann noch dominieren werden.

„Die Umfrageergebnisse bestätigen uns darin, den Ausbau unseres Schnellladenetzes an den deutschen Autobahnen energisch fortzusetzen. Nichts anderes erwarten die Autofahrer von uns als führendem Mobilitätsdienstleister, denn Strom wird mehr und mehr ein wichtiger Kraftstoff im Markt“, so Jörg Hofmeister, Leiter Elektromobilität bei Tank & Rast. Tank & Rast hatte die Studie bei der GfK in Auftrag gegeben.

Mit inzwischen über 300 Schnellladestationen, ausgelegt auf Ladeleistungen von 50 kW bis 150 kW, hat der Konzern das größte zusammenhängende Schnellladenetz in Deutschland geschaffen. Dieses ergänzt das Unternehmen derzeit zusammen mit dem Partner Ionity an rund 80 Standorten mit der neuesten Generation von Ultraschnellladestationen: Ende Juni wurden die ersten Ultraschnellladesäulen (mit bis zu 350kW) entlang der deutschen Autobahn offiziell in Betrieb genommen.

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