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Konzeptfahrzeug EQ auf dem Pariser Salon Eigene E-Submarke: Daimler setzt aufs Elektrozeitalter

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Daimler bündelt seine Anstrengungen im Bereich der Elektromobilität in einer eigenen Submarke. Spätestens im Jahr 2020 soll die „EQ“-Familie auf den Straßen zu sehen sein. Eine seriennahe Konzeptstudie steht in Paris.

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Mercedes hat in Paris ein E-Auto vorgestellt. Der „EQ“ soll eine neue Submarke der Schwaben für Elektrofahrzeuge begründen.
Mercedes hat in Paris ein E-Auto vorgestellt. Der „EQ“ soll eine neue Submarke der Schwaben für Elektrofahrzeuge begründen.
(Bild: Mercedes-Benz )

Mit der Konzeptstudie eines elektrischen SUV führt Mercedes-Benz auf dem Pariser Autosalon seine Submarke für E-Mobilität ein: Das laut Mercedes „seriennahe“ Showcar „Generation EQ“ sieht aus wie ein futuristisches GLC Coupé. Mit zwei Elektromotoren soll es bei bis zu 300 kW/408 PS Leistung rund 500 Kilometer weit fahren. Unter der neuen Marke „EQ“ werde das erste elektrische Serienmodell im SUV-Segment noch in dieser Dekade auf den Markt kommen, hieß es vom Hersteller.

Weitere Modelle folgen: Die neue Generation von Elektrofahrzeugen basiert auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur. Diese ist skalierbar und mit variablem Radstand und Spurweite modellübergreifend einsetzbar – von SUV über Limousinen bis zu Coupés. „Wir sind bereit für den Start einer Elektro-Offensive, mit der wir alle Fahrzeugsegmente von der Kompakt- bis zur Luxusklasse abdecken werden“, sagte Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche.

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Damit ist die Studie zugleich Vorbote für eine neue Produktmarke von Mercedes-Benz: Unter dem Namen „EQ“ vermarkten die Stuttgarter künftig batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus soll „EQ“ ein laut Mercedes „umfassendes elektromobiles Ökosystem“ bieten, wozu neben E-Autos auch Wallboxen, Ladeservices bis zum privaten Energiespeicher für das Eigenheim gehören.

Mit der Ankündigung der Submarkte liegt Daimler voll im Trend: BMW hat bereits mit BMWi eine Submarke, Volkswagen hat ebenfalls auf dem Pariser Autosalon eine – noch namenlose – neue Marke für ihre Zukunftsservices angekündigt.

Technisch und optisch in die Zukunft gerichtet

Schon das stromlinienförmige Äußere des „Generation EQ“ mit kaum wahrnehmbaren Karosseriefugen mutet recht zukunftsträchtig an. Ein wahrer Hingucker ist aber die Lichtsignatur, die kommende E-Fahrzeuge mit Stern charakterisieren soll: Im „Black Panel“ genannten, nahtlos verglasten Frontgrill sind der weiß beleuchtete Mercedes-Stern und sämtliche Lichtelemente integriert. Der blau beleuchtete Rahmen interpretiert einen herkömmlichen Kühlergrill – den ein Elektroauto natürlich nicht mehr braucht. Auch die Seitenansicht betont ein Band von blauen LED. Die Heckleuchte ist ebenfalls schwarz hinterlegt und wird mit LED illuminiert, die Rückleuchte oder Blinker darstellen.

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