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e-tron Scooter: kombiniert E-Scooter mit Skateboard

| Redakteur: Margit Kuther

Der e-tron Scooter von Audi kombiniert die Eigenschaften von Elektro-Tretroller und Skateboard und soll vom Bewegungsablauf ans Wellenreiten erinnern.

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e-tron Scooter: Beschleunigt bis 20 km/h, gelenkt und gebremst wird via Drehgriff.
e-tron Scooter: Beschleunigt bis 20 km/h, gelenkt und gebremst wird via Drehgriff.
(Bild: Audi)

Dem Wellenreiten ähnelt, dass der Fahrer eine Hand frei hat, sich umsehen und Handzeichen geben kann. Für den Transport im Auto, im Bus oder der Bahn lässt sich der zwölf Kilogramm schwere E-Scooter zusammenklappen, im Kofferraum verstauen oder als „Trolley“ ziehen.

Die Lenkstange verleiht Stabilität, trägt den Akku und die Elektronik sowie ein Display mit dem Batteriestatus. Beschleunigt bis zu 20 km/h und gebremst wird über einen Drehgriff. Die Reichweite von 20 Kilometern soll erreicht werden, indem der E-Scooter beim Bremsen rekuperiert, also kinetische Energie zurückgewinnt. Die hydraulische Fußbremse sorgt für zusätzliche Sicherheit.

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Der Audi e-tron Scooter verfügt über die gesetzlich geforderte LED-Beleuchtung: Frontscheinwerfer, Tagfahrlicht, Rücklicht und Bremslicht. Eine Bluetooth-Schnittstelle erlaubt individuelle fahrdynamische Einstellungen und bietet einen zusätzlichen Diebstahlschutz. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler an Trittbrettern aus Holz oder Carbon sowie an verschiedene Designs in Grau und Schwarz.

Ende 2020 sollen private Kunden den Audi e-tron Scooter für rund 2000 € kaufen können. Darüber hinaus prüft das Projektteam den Einsatz stationärer Flotten, zum Beispiel in modernen Stadtquartieren. Denkbar wäre auch, den E-Scooter beim Kauf eines Audi e-tron-Modells als Zubehör anzubieten. Im Kofferraum könnte der E-Scooter an einer eigens installierten Steckdose laden.

„Mit dem Audi e-tron Scooter sprechen wir Kunden an, die in der Stadt nachhaltig und multimodal unterwegs sind – und dabei Wert auf Style und Funktionalität legen“, sagt Thorsten Schrader, Projektleiter für Mikromobilität bei Audi. Zwar hat der Fahrer eine Hand an der Lenkstange, steuert aber wie bei einem Skateboard durch Gewichtsverlagerung mit den Füßen. Die beweglichen Achsen mit vier Rädern erlauben ungewöhnlich enge Kurvenradien.

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