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Die Geschichte des Elektroautos

| Autor: Thomas Kuther

Stärkstes Elektro-Serienfahrzeug der Welt

Es war die Sensation auf dem Autosalon Paris 2012: Mercedes-Benz präsentierte das damals stärkste Serien-Elektroauto der Welt. Angetrieben von vier Elektro­motoren mit 552 kW und 1000 Nm beschleunigt der SLS AMG Electric Drive in 3,9 s von 0 auf 100 km/h und soll damit laut Mercedes-Benz das schnellste elektrisch angetriebene Serienfahrzeug der Welt sein.

Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Entwickelt wurde der „spannendste“ Flügeltürer aller Zeiten von Mercedes-AMG.

Die 400-V-Hochvoltbatterie ist das Ergebnis der Kooperation von Mercedes-AMG und Mercedes AMG High Performance Powertrains in Brixworth (GB). Die flüssigkeitsgekühlte Batterie entsteht in Modulbauweise, speichert 60 kWh, hat eine elektrische Belastbarkeit von 600 kW und wiegt 548 kg.

Genfer Autosalon 2013 mit vielen elektrischen und hybriden Highlights

Auf dem Genfer Autosalon 2013 war zwar der Trend zu grünen Autos in Form von schadstoffarmen Motoren sowie Elektro- und Hybridantrieben spürbar. Die wichtigsten Highlights in Sachen Elektro- und Hybridantrieb:

Audi präsentierte den Plug-in-Hybriden Audi A3 e-tronmit einer Gesamtleistung von 150 kW, der rein elektrisch bis zu 50 km weit fahren soll.

Europapremiere feierte das BMW i3 Concept Coupé, mit dabei ist auch der BMW i8 Concept Spyder. Der BMW i3 ist so ausgelegt, dass beim Einsatz im typischen Pendlerbetrieb ein Nachladen nur alle zwei bis drei Tage nötig wird. Das entspricht einer Reichweite von 130 – 160 km.

Ebenfalls erstmals in Euroa zu sehen war der Cadillac ELR, mit dem General Motors die Elektromobilität ins Luxussegment bringen will. Dank Range-Extender soll die Luxuskarosse eine Reichweite von rund 480 km haben und rein elektrisch ca. 60 km weit kommen.

Auch der Chevrolet Spark EV wurde in Genf erstmals in Europa vorgestellt. Mit einem Supersportler trumpfte Ferrrari auf: Der F150 als Nachfolger des Enzo mit einem Hybridantrieb mit 590 kW (800 PS), der eine Spitzengeschwindigkeit von weit über 300 km/h erreicht und rund eine 1 Mio. € kostete.

In Genf 2013 wurde erstmals auch die Serienversion des E-Stadtautos Hiriko Fold gezeigt. Der 2,50 m kurze City-Flitzer kann sich auf Knopfdruck noch kleiner machen (2 m) und auf der Stelle drehen, um so auch kleinste Parklücken zu nutzen.

Hyundai zeigte in Genf sein erstes Brennstoffzellenauto ix35 Fuel Cell. Ebenfalls Premiere feierte das effiziente City-Auto von Innovative Mobility Automobile aus Jena Premiere: der batteriebetriebene Elektro-Einsitzer Colibri. Das effiziente Leichtgewicht (400 kg) wird von einem 24 kW starken Elektromotor angetrieben, der seine Energie von einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akku mit einer Kapazität von 6,5 kWh erhält.

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