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Akkutechnologien

Den deutschen Forschern ist die Aufholjagd gelungen

| Redakteur: Thomas Kuther

Podiumsdiskussion geleitet von Dr. Hubert Jäger (li.), Vorstandsvorsitzender des KliB.
Podiumsdiskussion geleitet von Dr. Hubert Jäger (li.), Vorstandsvorsitzender des KliB. (Bild: Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB))

Zum Abschluss des Kongresses „Batterieforum Deutschland“ kommt der Industrieverbund Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) zum Ergebnis, dass die Aufholjagd deutscher Forscher aus Industrie und Wissenschaft in der Batterieforschung erfolgreich gelungen sei. Damit sei ein wesentlicher Schritt hin zu High-Tech Energiespeichern „Made in Germany“ getan.

Das KLiB zeigt sich hoch erfreut über den erfolgreichen Verlauf und das Ergebnis des diesjährigen Batterieforums Deutschland. 270 hochkarätige Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Politik diskutierten während des dreitägigen Kongresses intensiv Fragen zum Status und zur Entwicklung der deutschen Batterieforschung. Die Teilnehmer kommen zu dem Schluss, dass die deutsche Batterieforschung wieder erfolgreich an die Weltspitze angeschlossen ist.

Zellen sind das zentrale Element moderner High-Tech-Batterien

Nun gilt es, diese Position zu stärken und auszubauen. Als entscheidend dafür sehen die Kongressteilnehmer den Aufbau und die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen deutschen Produktion von Lithium-Ionen-Zellen. Zellen sind das zentrale Element moderner High-Tech-Batterien und bestimmen deren Kapazität, Lebensdauer und Sicherheit.

Neue Forschungsproduktionslinie für Lithium-Ionen-Akkus

Beim „Batterieforum Deutschland“ diskutierten 270 hochkarätige Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Politik intensiv Fragen zum Status und zur Ent-wicklung der deutschen Batterieforschung.
Beim „Batterieforum Deutschland“ diskutierten 270 hochkarätige Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Politik intensiv Fragen zum Status und zur Ent-wicklung der deutschen Batterieforschung. (Bild: Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB))

Seit Beginn des Jahrtausends haben Unternehmen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie weitere Bundesministerien immense Anstrengungen unternommen, um diese entscheidende Position in Deutschland zu stärken. So fördern BMBF und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg eine neue Forschungsproduktionslinie für Lithium-Ionen-Batterien am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Ulm, die 2015 fertiggestellt werden soll.

Schneller Transfer der Forschungsergebnisse in die Zellproduktion

„Mit dem Aufbau einer wettbewerbsfähigen Zellfertigung können wir das letzte fehlende Glied hin zu 'Batterien Made in Germany' schließen und so den schnellen Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Produktion von Zellen gewährleisten“, freut sich Dr. Hubert Jäger, Vorstandsvorsitzender des KLiB. Ziel des jährlich stattfindenden Batterieforums ist es, den Dialog zwischen der Industrie, der Wissenschaft und der Politik zu verstärken. Der vom BMBF geförderte Kongress zeichnet ein umfassendes Bild der aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Deutschland.

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