Ein Angebot von /

Datenlogger: Flexibel Messdaten bis zu einem Terabyte speichern

| Redakteur: Hendrik Härter

Das Massenspeichermedium DriveBay erweitert den Datenlogger ARCOS 1.5 und erlaubt Speichertiefen bis zu einem Terabyte.
Das Massenspeichermedium DriveBay erweitert den Datenlogger ARCOS 1.5 und erlaubt Speichertiefen bis zu einem Terabyte. (Bild: Ipetronik)

Für seinen Datenlogger ARCOS 1.5 bietet Ipetronik das Massenspeichermedium DriveBay, um sicher große Datenmengen abzulegen. Das Speichermedium ist mit zwei nebeneinander angeordneten Datenträgern ausgestattet, ermöglicht die Einrichtung eines RAID-0- oder RAID-1-Systems und besitzt eine Speicherkapazität von bis zu 1 TByte.

Bei DriveBay handelt es sich um eine Erweiterungseinheit des modularen Datenloggers ARCOS 1.5 mit CAN-FD-, LIN-, FlexRay-, ETH-Bus-und Video-Eingängen. Das Gerät wurde entwickelt, um die Speicheranforderungen und zunehmenden Datenmengen, beispielsweise von ADAS-Anwendungen, abzudecken.

Datenträger im Betrieb wechseln

Die Erweiterungseinheit unterstützt – je nach Hardware- und Software-Konfiguration – die Hot-Swapping-Funktion, sodass der Datenträger im Betrieb gewechselt werden kann. Dadurch muss der Logger für einen Datenträgertausch nicht heruntergefahren werden, sondern kann während des Wechsels weiter im Betrieb bleiben und seine Messung ausführen. Über den Unmount-Schalter wird die Festplatte vom System abgemeldet und kann aus dem Einschubschacht entnommen werden. Sobald das neue Speichermedium eingesetzt wurde, wird es nach Verriegelung wieder im System gemounted und die Speicherung automatisch fortgesetzt.

Jede Festplatte kann ihre eigenen Daten speichern, ohne dass eine Redundanz oder ein Verbund in Form eines RAID-Systems abgelegt wird. Alternativ ist ein RAID-0- oder RAID-1-System möglich, sodass beide Datenträger im Verbund genutzt werden. Je nach Anforderung entscheidet der Anwender, ob er eine hohe Speicherperformance mit doppelter Schreib- und Lesegeschwindigkeit benötigt, oder ob höchste Datensicherheit bei geringem Ausfallrisiko Priorität hat.

Es können 2,5" SATA-Festplatten und SSD-Speichermedien verwendet werden. Die Datenträger werden auf ein Linux-Dateisystem formatiert und erlauben es, Daten direkt in gängige Formate wie BLF, AVI, WAV, MDF4.0, MDF4.1, ASC, ATFX, PCAP zu speichern. Die Daten können über das Web-Interface des ARCOS 1.5 direkt von der im System befindlichen DriveBay auf das Speichermedium des Windows-Computers übertragen werden. In dieser Konfiguration wird bei optimalen Lese- und Schreibzyklen der SSD-Festplatten eine Datenrate von bis zu 3 GByte/Minute erreicht. Alternativ können die Daten außerhalb der ARCOS Logger-Umgebung auf einen Rechner mit Linux-Betriebssystem ausgelesen werden. Dabei können Datenraten von bis zu 6 GByte/Minute erreicht werden.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45275369 / Steuergeräte)