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Das erste Fahrrad mit Brennstoffzelle

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen / Benjamin Kirchbeck

Ein Elektroantrieb ist bei Fahrrädern eine feine Sache. Nur das mit der eingeschränkten Reichweite kann nerven. Eine Alternative soll nun die Brennstoffzelle sein.

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Unter der wuchtigen Verkleidung stecken unter anderem eine Brennstoffzelle und ein Wasserstofftank.
Unter der wuchtigen Verkleidung stecken unter anderem eine Brennstoffzelle und ein Wasserstofftank.
(Bild: Pragma Industries)

Die französische Firma Pragma Industries ist der erste Anbieter von E-Bikes mit Brennstoffzelle. 2017 wurde mit dem Alpha 2.0 die Serienversion eines City-E-Bikes vorgestellt. Jetzt haben die Franzosen mit dem Alpha Mountain Ride eine Mountainbike-Variante entwickelt.

Vorläufig bietet Pragma Industries sein Wasserstoff-E-Bike Flottenbetreibern wie Fahrradverleihern oder Lieferdiensten an. Diese können das Alpha 2.0 in einem 150.000 Euro teuren Paket bekommen. In diesem Paket ist neben zehn Fahrrädern zum Stückpreis von 7.500 Euro auch eine 75.000 Euro teure Wasserstofftankstation enthalten.

Mit dieser Tankstelle lassen sich täglich etwa 20 bis 30 Räder mit Treibstoff versorgen. Vor allem für Fahrradverleiher in Touristenorten könnte diese Lösung interessant sein, da sich längere Ladezeiten erübrigen.

Die E-Bikes lassen sich in gut zwei Minuten mit Wasserstoff für 100 Kilometer Reichweite betanken. Speziell für Fahrradverleiher in Bergregionen wäre das Alpha Mountain Ride ein Zusatzangebot, mit dem auch ungeübte Nutzer mühelos die Berge erklimmen können. Ob und wann das Anfang 2019 auf der CES in Las Vegas vorgestellte Alpha Mountain Ride auf den Markt kommt, dazu haben sich die Franzosen noch nicht geäußert.

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